„Die Klimaschutzsiedlung im Duisburger Norden zeigt, wie sich wärmebedingte CO2-Emissionen und somit auch Energiekosten konsequent reduzieren lassen“, sagt Claudia Hillenherms, Vorstandsmitglied der NRW.BANK. „Darüber hinaus wurde bei dem Leuchtturmprojekt in Walsum ein integriertes Nachhaltigkeitskonzept umgesetzt.“ Die NRW.BANK unterstützte das Vorhaben aus Mitteln der öffentlichen Wohnraumförderung des Landes Nordrhein-Westfalen mit einem zinsgünstigen Darlehen in Höhe von 7,7 Millionen Euro.
Weil der Energieverbrauch pro Jahr und Quadratmeter umgerechnet drei Liter Heizöl nicht überschreitet, erfüllen die Gebäude der Duisburger Klimaschutzsiedlung den so genannten Drei-Liter-Haus-Standard. Möglich wird das vor allem durch die hocheffiziente Dämmung und Dichtheit der Gebäudehülle. Geheizt wird mit Fernwärme. Allen Haushalten der Wohnanlage steht grüner Mieterstrom zur Verfügung, der mit Photovoltaikanlagen auf den begrünten Dächern der Gebäude produziert wird. Bei der Abfallentsorgung werden so genannte Halbunterflurbehälter eingesetzt, die teilweise in den Boden eingelassen sind. Insbesondere Menschen im Rollstuhl kommt die deshalb niedrigere Einwurfhöhe zugute.



