„Innovationen, mit denen wir Zukunft gestalten, entstehen überall im Land – auch abseits der großen Metropolen. Deshalb fördern wir Gründerinnen und Gründer in allen Regionen unseres Landes und treiben so Wandel und Fortschritt aktiv voran“, sagt Johanna Antonie Tjaden-Schulte, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Dass wir gemeinsam mit Earlybird und wichtigen Family Offices in Südwestfalen investieren, ist ein starkes Signal für die Innovationskraft und Attraktivität des Standorts Südwestfalen und für Nordrhein-Westfalen insgesamt.“
Erstes regionales Closing im Fonds Earlybird VIII
Neben den fünf Millionen Euro der NRW.BANK beteiligten sich private Investoren am aktuellen Closing. Darunter zum Beispiel die Family Offices großer Familienunternehmen wie Krombacher. Insgesamt stehen so 15 Millionen Euro bereit, um junge und vielversprechende Geschäftsideen aus Südwestfalen insbesondere aus Bereichen wie Künstliche Intelligenz, Robotik, neue Materialien, industrielle Digitalisierung oder nachhaltige Technologien in tragfähige Unternehmen zu überführen. Das stärkt zugleich die Innovationskraft und die wirtschaftliche Entwicklung der Region insgesamt.
Für Earlybird, einen der renommiertesten Frühphasen-Finanzierer in Deutschland, ist das aktuelle Closing das erste gezielte Engagement in einer Region Nordrhein-Westfalens. Das Fondsmanagement hatte dafür die NRW.BANK gezielt als Partnerin gewonnen, um das Engagement mit zusätzlicher Kompetenz und Erfahrung für die Start-up-Szene in NRW und in Südwestfalen zu stärken. Die Partnerschaft von Earlybird und NRW.BANK hatte sich bereits in zwei früheren Fonds bewährt. Insgesamt hat der Fonds Earlybird VIII ein Volumen von 360 Millionen Euro, die in Start-ups in ganz Europa fließen. In Südwestfalen bündelt das Earlybird Team InnoVentures Kapital und Know-how aus der regionalen Wirtschaft, um technologiegetriebene Start-ups aus der Region zu fördern und zu finanzieren.

