„Der dynamische Arbeitsmarkt in der Region Köln/Bonn, viele Unternehmensgründungen und eine vergleichsweise junge und gut ausgebildete Bevölkerung sind Gründe, warum diese Region für Zuwanderer aus dem In- und Ausland sehr attraktiv ist“, erklärt Michael Stölting, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Auch wenn die Corona-Pandemie die Zuwanderung etwas gebremst hat, ist hier ein klarer Trend in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu erkennen.“
Insgesamt lag das Wanderungsplus in der Region Köln/Bonn zwischen 2000 und 2021 bei 275.000 Personen. Im Zuge des Bevölkerungsanstiegs hat auch die Beschäftigtenzahl einen neuen Rekord erreicht. So entstanden in der Region zwischen 2011 und 2021 rund 225.000 zusätzliche Jobs – nahezu komplett im Dienstleistungssektor. Auch der Anteil der Akademiker unter den Beschäftigten ist mit knapp 23 Prozent deutlich höher als im Landesdurchschnitt (17 Prozent). Dies liegt auch an der Vielzahl von Abiturienten in der Region Köln/Bonn. So machten im Schuljahr 2021 fast 45 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Köln/Bonn Abitur. In keiner anderen Region ist der Anteil höher.
Mit den „Regionalwirtschaftlichen Profilen“ der NRW.BANK erhalten Investoren, Unternehmer und kommunale Entscheidungsträger hilfreiche Informationen für ihre jeweilige strategische Ausrichtung. Neben der Wirtschaftsregion Köln/Bonn – hierzu zählen die drei Städte Bonn, Köln und Leverkusen sowie der Rhein-Erft-Kreis, der Oberbergische Kreis, der Rheinisch-Bergische Kreis und der Rhein-Sieg-Kreis – analysiert die NRW.BANK regelmäßig auch die Wirtschaftsregionen Aachen, Bergisches Städtedreieck, Düsseldorf, Metropole Ruhr, Münsterland, Niederrhein, Ostwestfalen-Lippe und Südwestfalen.


