BEG Nichtwohngebäude - Zuschuss

  • Zuschüsse bis zu 50% der förderfähigen Kosten, max. 15 Mio. € pro Vorhaben
  • Für natürliche und juristische Personen
  • Fördert Neubau und Ersterwerb von Effizienzgebäuden und Sanierungen von Bestandsgebäuden, die zum Niveau von Effizienzgebäuden führen
  • Fördergeber: KfW

Wer wird gefördert?

  • Privatpersonen und Einzelunternehmer
  • Angehörige freier Berufe
  • Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, z.B. Kammern oder Verbände
  • gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen
  • Unternehmen, einschließlich kommunaler Unternehmen
  • sonstige juristische Personen des Privatrechts

Was wird gefördert?

Sie können Zuschüsse erhalten, wenn Sie die Energieeffizienz eines Nichtwohngebäudes verbessern.

Sie können die Förderung insbesondere für folgende Maßnahmen verwenden:

  • Neubau Effizienzgebäude Nichtwohngebäude (NWG): umfasst Errichtung (Neubau) und Ersterwerb neu errichteter energieeffizienter Nichtwohngebäude mit den folgenden energetischen Standards:
    • Effizienzgebäude 55, 55 Erneuerbare Energien (EE) oder 55 Nachhaltigkeit (NH)
    • Effizienzgebäude 40, 40 EE oder 40 NH
  • Sanierung zum Effizienzgebäude NWG: umfasst energetische Sanierung und Ersterwerb von Bestandsgebäuden, die nach Abschluss der Sanierungsmaßnahme einen der folgenden energetischen Standards erreichen:
    • Effizienzgebäude Denkmal, Denkmal EE oder Denkmal NH
    • Effizienzgebäude 100, 100 EE oder 100 NH
    • Effizienzgebäude 70, 70 EE oder 70 NH
    • Effizienzgebäude 55, 55 EE oder 55 NH
    • Effizienzgebäude 40, 40 EE oder 40 NH
  • energetische Fachplanung und Baubegleitung; Nachhaltigkeitszertifizierung

Welche Voraussetzungen gelten?

Sie müssen insbesondere folgende Voraussetzungen beachten:

  • Sie sind Eigentümer, Pächter, Mieter oder Contractor des Grundstücks oder Gebäudes, auf oder in dem die Maßnahme umgesetzt werden soll.
  • Die Maßnahme muss zu einer Verbesserung des energetischen Niveaus des Gebäudes führen.
  • Das Gebäude fällt nach Fertigstellung bzw. Umsetzungen der Maßnahmen in den Anwendungsbereich des Gebäudeenergiegesetzes.
  • Sie halten die technischen Mindestanforderungen ein.
  • Für eine Förderung von Sanierungsmaßnahmen muss der Bauantrag bzw. die Bauanzeige des Bestandsgebäudes mind. 5 Jahre zurückliegen.
  • Für die Beantragung der Förderung und Begleitung des Vorhabens binden Sie einen Experten aus der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes (Expertenliste) in der Kategorie „Bundesförderung für effiziente Gebäude: Nichtwohngebäude bzw. Nichtwohngebäude Denkmal“ ein.
  • Das Vorhaben muss mit der Ausschlussliste der KfW Bankengruppe (KfW) vereinbar sein.

Wie wird gefördert?

  • Förderart: Zuschuss
  • Höchstbetrag:
    • Neubau und Sanierung: bis 2.000 € pro m2, max. 15 Mio. € pro Vorhaben
    • Fachplanung und Baubegleitung: 10 € pro m2, max. 20.000 € pro Vorhaben
    • Nachhaltigkeitszertifizierung (NWG): 10 € pro m2, max. 20.000 € pro Vorhaben
  • Fördersätze:
    • Neubau:
      • Effizienzgebäude 55: 15%
      • Effizienzgebäude 40: 20%
      • Effizienzgebäude 55 EE oder NH: 17,5%
      • Effizienzgebäude 40 EE oder NH: 22,5%
    • Sanierung:
      • Effizienzgebäude Denkmal: 25%
      • Effizienzgebäude 100: 27,5%
      • Effizienzgebäude 70: 35%
      • Effizienzgebäude 55: 40%
      • Effizienzgebäude 40: 45%
      • Effizienzgebäude Denkmal EE oder NH: 30%
      • Effizienzgebäude 100 EE oder NH: 32,5%
      • Effizienzgebäude 70 EE oder NH: 40%
      • Effizienzgebäude 55 EE oder NH: 45%
      • Effizienzgebäude 40 EE oder NH: 50%
    • energetische Fachplanung und Baubegleitung: 50%
    • Nachhaltigkeitszertifizierung: 50%

So können Sie die Förderung kombinieren

Sie können die Förderung grundsätzlich mit anderen Fördermitteln kombinieren.

Nicht möglich ist die gleichzeitige Förderung für dieselben förderfähigen Kosten bzw. dieselbe Maßnahme nach den folgenden Gesetzen oder Programmen:

Eine gleichzeitige Förderung nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG, KWKAusVO) ist grundsätzlich möglich.

Durch die Kumulierung darf die Förderquote aus öffentlichen Mitteln max. 60% betragen. Anderenfalls wird die Förderung entsprechend gekürzt.

Welche Vorhaben werden nicht gefördert?

  • entgeltliche und sonstige Vermögensübertragungen (z.B. käuflicher Erwerb)
  • Umgehungstatbestände (z.B. durch Treuhandgeschäfte)

Wie erfolgt die Antragstellung?

Sie stellen Ihren Antrag bei der KfW Bankengruppe (KfW).

Wichtig: Sie müssen den Antrag grundsätzlich vor Beginn der Maßnahme stellen.

Weitere Informationen

Grundlage der Förderung:

Wichtig: Wenn Sie von der Flutkatastrophe 2021 betroffen sind, gelten für Sie befristet bis zum 30.06.2023 folgende Regelungen:

  • Sie können bereits mit dem Vorhaben starten, bevor Sie den Antrag stellen. Sie können also die Förderung auch noch beantragen, wenn Sie bereits mit dem Wiederaufbau begonnen haben.
  • Wenn Sie in den letzten Jahren bereits eine Förderung erhalten haben, können Sie auch innerhalb der Sperrfristen der Vorgängerprogramme der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) einen neuen Antrag in der BEG stellen.
  • Sie können die BEG-Förderung zusätzlich zu anderen öffentlichen Mitteln zur Bekämpfung der Flutschäden erhalten. Hierbei dürfen jedoch 80% der förderfähigen Kosten nicht überschritten werden, in Härtefällen bis zu 100%.

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) umfasst außerdem

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