Wohnheimförderung - Wohnplätze für Auszubildende und Studierende - Modernisierung

  • Zinsgünstige Darlehen bis 50.000 € pro Wohnplatz mit einem Finanzierungsanteil von bis zu 100% und fester Zinsbindung für 20, 25 oder 30 Jahre
  • Das Förderangebot richtet sich an natürliche und juristische Personen, die Eigentümerin oder Eigentümer eines Wohnheims für Auszubildende und Studierende sind und über eine ausreichende Kreditwürdigkeit verfügen.
  • Fördert die Modernisierung von Wohnplätzen für Studierende sowie Auszubildende
  • Mit Tilgungsnachlässen in Höhe von 25-30% der Darlehen
  • Fördergeber: NRW.BANK

Wer wird gefördert?

Das Förderangebot richtet sich an natürliche und juristische Personen, die Eigentümerin oder Eigentümer eines Wohnheims für Auszubildende und Studierende sind und über eine ausreichende Kreditwürdigkeit verfügen.

Was wird gefördert?

Sie können das Förderdarlehen für alle baulichen Modernisierungsmaßnahmen in und an bestehenden Wohnplätzen oder Gemeinschaftsräumen im Sinne von § 555 b BGB beantragen.

Instandsetzungen, die durch Maßnahmen der Modernisierung verursacht werden, sowie allgemeine Instandsetzungen sind förderfähig, soweit sie gleichzeitig mit der Modernisierung durchgeführt werden und nicht den überwiegenden Teil der Kosten aller Baumaßnahmen ausmachen

Welche Voraussetzungen gelten?

Der Investitionsort muss für Studierendenwohnplätze an Standorten von staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen und für Auszubildendenwohnplätze an geeigneten Standorten in Nordrhein-Westfalen sein.

Die geförderten Wohnheimplätze unterliegen einer Mietpreis- und Belegungsbindung.

Die Gesamtfinanzierung des Vorhabens muss gesichert und wirtschaftlich tragbar sein.

Ein vorzeitiger Beginn der Maßnahme schließt eine spätere Förderung aus. Als vorzeitiger Beginn ist der Abschluss von Lieferungs- und Leistungsverträgen anzusehen, die der Ausführung zuzurechnen sind. Die Bewilligungsbehörde kann in den vorzeitigen Beginn einwilligen.

Wie wird gefördert?

  • Förderart: Annuitätendarlehen
  • Finanzierungsanteil: bis zu 100%
  • Höchstbetrag: maximal 50.000 € je modernisiertem Wohnplatz
  • Zinsbindung: 20, 25 oder 30 Jahre (= Zeitraum der Mietpreis- und Belegungsbindung)
  • Zinssatz: 0,0% für 15 Jahre, danach 0,5% p.a. bis zum Ablauf der Zinsbindung
  • Verwaltungskostenbeitrag: 0,5% p.a.
  • Tilgung: 2% p.a.
  • Tilgungsnachlass:
    • Mietniveau 1 – 3: 25% des Förderdarlehens
    • Mietniveau 4: 30% des Förderdarlehens
    • Erhöhung des Tilgungsnachlasses um 5 Prozentpunkte bei 30 Jahren Mietpreis- und Belegungsbindung
    • Der Tilgungsnachlass reduziert die Darlehensschuld nach Vollauszahlung.
  • Vorfälligkeitsentschädigung: keine
  • Auszahlung: 100%
    • 20% bei Beginn der Maßnahme, 45% Abschluss der Maßnahme, 35% nach Prüfung des Kostennachweises
  • Bereitstellungsprovision: keine
  • Grundbuchliche Sicherung: In Höhe des Darlehensbetrags (abzüglich Tilgungsnachlass) und nachrangig.
  • Mietpreis- und Belegungsbindung: 20, 25 oder 30 Jahre (=Zeitraum der Zinsbindung)

Die Zins- und Tilgungsleistungen sowie der Verwaltungskostenbeitrag werden vom reduzierten Darlehen erhoben und sind halbjährig an die NRW.BANK zu zahlen.

Bitte beachten Sie, dass der Tilgungsnachlass i.d.R. zu versteuern ist. Sprechen Sie Ihre Steuerberaterin/Ihren Steuerberater aktiv auf diese Thematik an.

Eine Übersicht aller Gemeinden mit den jeweiligen Mietniveaus finden Sie unter: www.nrwbank.de/mietniveaus

Wie hoch ist die Miete?

Die Höhe der Miete ist begrenzt und abhängig von dem Bauort (Mietniveau der Gemeinde).

Mietobergrenze

Mietniveau

Wohnplatz

Je m² Gemeinschaftsfläche

Mietniveau 1 - 3

157,50 €

5,58 €

Mietniveau 4

166,50 €

5,85 €

Bonn, Düsseldorf, Köln, Münster

175,50 €

6,30 €

Übersichten zu den jeweiligen Mietniveaus der Gemeinden finden Sie unter: www.nrwbank.de/mietniveaus

Sie können die Miete um 1,5% bezogen auf die Bewilligungsmiete für jedes Jahr nach Fertigstellung der Maßnahmen erhöhen.

Weitere Informationen zu den Mietobergrenzen sind in der Nummer 6.3.2 der Wohnraumförderungsbestimmungen festgelegt.

Studierende weisen ihre Wohnberechtigung durch eine Studierendenbescheinigung nach, Auszubildende durch eine Bescheinigung des Arbeitgebers.

 

Wie erfolgt die Antragstellung?

Sie stellen den Antrag auf den dafür vorgesehenen Vordrucken bei Ihrer Stadt- oder Kreisverwaltung (Bewilligungsbehörde), in deren Bereich das zu fördernde Objekt liegt.

Hinweis: Die richtigen Ansprechpartner bei der Bewilligungsbehörde finden Sie unter: www.nrwbank.de/bewilligungsbehoerde

 

Wo erhalten Sie weitere Informationen?

Die Förderung erfolgt auf Grundlage der Wohnraumförderungsbestimmungen 2021 (WFB) und dem Gesetz zur Förderung und Nutzung von Wohnraum für das Land Nordrhein-Westfalen (WFNG NRW).

Die Darlehen werden aus Mitteln der NRW.BANK, des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen gewährt.

Eine Kombination mit weiteren Förderungen, wie der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), ist möglich.

 

Formulare und Merkblätter

Selbstauskunft - Mietwohnungsbau für Gesellschaften, Genossenschaften und Vereine - Stand 05/2018
Selbstauskunft natürliche Personen Stand 02/2020
Anlage Kaptialvermögen zur Selbstauskunft natürliche Personen - Stand 02/2017
Anlage Förderobjekte zur Selbstauskunft natürliche Personen - Stand 07/2014
Merkblatt zur Selbstauskunft natürliche Personen - Stand 03/2014
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