Zuwendungen für Investitionen zur Emissionsminderung in der Landwirtschaft

  • Zuschüsse bis zu 30% bzw. 70 % der förderfähigen Kosten, abhängig von der Art der Maßnahme
  • Kleine und mittlere Unternehmen der Landwirtschaft mit Sitz und Investitionsstandort in Nordrhein-Westfalen
  • Fördert Investitionen zur Reduzierung von Ammoniakemissionen bei Ausbringung und Lagerung flüssiger Wirtschaftsdünger
  • Fördergeber: Land

Wer wird gefördert?

  • kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Landwirtschaft gemäß KMU-Definition der EU mit Sitz und Investitionsstandort in Nordrhein-Westfalen

Was wird gefördert?

Mit dem Zuschuss können Sie Investitionen zur Reduzierung von Ammoniakemissionen bei der Lagerung oder Ausbringung von flüssigen Wirtschaftsdüngern in der Landwirtschaft finanzieren. 

Gefördert wird:

  • Anschaffung von Geräten zur bodennahen Ausbringung oder zur Injektion von flüssigen Wirtschaftsdüngern oder flüssigen Gärresten in den Boden
  • Nachrüstung von bestehenden Lagerbehältern für flüssige tierische Exkremente mit einer festen Abdeckung oder einer Schwimmfolie mit Auftriebskörper

Wichtig: Der Zuschuss für die Anschaffung von Ausbringungstechnik ist ausgesetzt bis 31.12.2022. Es kommt aber eine Förderung über Landwirtschaft – Nachhaltigkeit in Betracht.

Welche Voraussetzungen gelten?

Sie müssen insbesondere folgende Voraussetzung beachten:

  • Sie halten die Zweckbindungsfristen von 10 Jahren für bauliche Anlagen und 5 Jahren für Maschinen ein.

Wie wird gefördert?

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang:
    • für Geräte zur bodennahen Ausbringung oder zur Injektion bis zu 30% der förderfähigen Kosten
    • für die Nachrüstung von bestehenden Lagerbehältern bis zu 70% der förderfähigen Kosten
  • Bagatellgrenze: 2.000 €

Welche Vorhaben werden nicht gefördert?

  • Erwerb von gebrauchten Gegenständen
  • Mieten, Pachten oder Leasing von Gegenständen
  • Unternehmen, bei denen die Kapitalbeteiligung der öffentlichen Hand mehr als 25% des Eigenkapitals des Unternehmens beträgt
  • Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten
  • Unternehmen, die einer Beihilferückforderung der Kommission nicht nachgekommen sind

Wie erfolgt die Antragstellung?

Sie stellen den Antrag über die zuständige Kreisstelle der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen

Grundlage der Förderung:

Weitere Informationen zum Programm:

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