Pilotprogramm Einsparzähler

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen
Förderthemen:
Markteinführung neuer Produkte/Dienstleistungen; Energieeffizienz
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Unternehmen und Unternehmenskonsortien.

Verwendungszweck

Unterstützt werden innovative Pilotprojekte von Unternehmen zur Einsparung der Energieträger Strom, Öl, Gas, Biomasse, Wärme und Kälte bei einem oder mehreren privaten, öffentlichen oder gewerblichen Kunden.

Gefördert werden Pilotprojekte, die Einsparzähler (ESZ) und Mehrwertdienste zur Energieeinsparung bei privaten, öffentlichen oder gewerblichen Kunden einsetzen und die Energieeinsparungen messen und quantifizieren, sowie die Entwicklung und Anwendung von Modulen für „Lastmanagement-ready“ sowie Leuchtturmprojekte, die innovative Finanzierungs- und Handelssysteme mit eingesparten und per Einsparzähler nachgewiesenen GWh erproben und demonstrieren.

Unterstützt werden insbesondere

  • Entwicklung von Hard- und Software („Einsparzähler-Plattform“),
  • Digitale Sektorkopplung zur strommarktdienlichen Schaltung von Verbrauchern,
  • Stärkung des Marktes für Energieeffizienz.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang und -höhe:
    • in der Regel bis zu 25% der förderfähigen Kosten,
    • bei Beteiligung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gemäß KMU-Definition der EU bis zu 35% der förderfähigen Kosten,
    • Erhöhung um 15%, wenn Teile oder Ergebnisse des Vorhabens als Open-Source-Produkt oder Beitrag hierzu zur Verfügung gestellt werden,
    • mind. jedoch 10.000 € und max. 2,0 Mio. €,
    • zusätzlich bis zu 80% der förderfähigen Kosten/Ausgaben, max. jedoch 200.000 € für die Verbesserung der Projektvermarktung, Information und Kundenakquise sowie für Maßnahmen zur Stärkung des Marktes für Energieeffizienz,
    • Gemeinkosten pauschal 100% der förderfähigen Personalkosten.
  • Förderdauer: max. 5 Jahre für Pilotprojekte, max. 3 Jahre für Projektvermarktung.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Das Projekt muss in Deutschland realisiert werden.
  • Es muss folgende Anforderungen erfüllen:
    • Ermittlung der „Baseline“,
    • Sicherstellung einer belastbaren Messmethodik und Systemgrenze,
    • Geräteerkennung,
    • individualisierte Nutzer-Information,
    • Erfolgskontrolle,
    • IT-Sicherheit und Datenschutz.
  • Der Antragsteller muss die förderfähigen Kosten des Projekts separiert von anderen Kosten erfassen.
  • Die spezifischen technischen Anforderungen sind einzuhalten.
  • Die digitale Einsparzähler-Plattform und darauf basierende Dienstleistungen für Energieeffizienz müssen skalierbar sein.
  • Die Kunden müssen freiwillig an dem Projekt teilnehmen.
  • Von der Förderung ausgeschlossen sind
    • Unternehmen in Schwierigkeiten,
    • Unternehmen, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist,
    • sowie Unternehmen, die einer Beihilfe-Rückforderung der EU nicht nachgekommen sind.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der Maßnahme zu stellen.

Antragstelle ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Geltungsdauer

Die Richtlinie galt bis zum 31.12.2022.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 18.02.2019, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 21.02.2019, B1

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen auf den Internetseiten des BAFA:

Kontakt

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Referat 511 – Bundesstelle für Energieeffizienz, Grundsatzfragen, NAPE-Koordinierung und Kommunikationsstrategie

Frankfurter Straße 29-35

65760 Eschborn

Telefon:0 6196 908-0

Fax:0 6196 908-1496

E-Mail: poststelle@bafa.de-mail.de

Internet: https://www.bafa.de

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