Zuschüsse für modellhafte investive Klimaschutzprojekte zur schrittweisen Erreichung der Klimaneutralität von Kommunen und im kommunalen Umfeld.

Klimaschutzinitiative - Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte

Fördernehmer:
Kommunen & Kommunalverbände; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen
Förderthemen:
Energieeffizienz; Umweltschutz; Kommunen
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Projektträger Jülich (PtJ)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • Kommunen (Städte, Gemeinden und Landkreise),
  • Zusammenschlüsse von Kommunen, Betrieben, Unternehmen und sonstigen Einrichtungen mit mindestens 50,1% kommunaler Beteiligung sowie
  • Kooperationen von Kommunen, Verbänden, Vereinen, Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus und Hochschulen.

Verwendungszweck

Unterstützt werden modellhafte investive Klimaschutzprojekte, die durch Treibhausgasminderung einen wichtigen Beitrag zur schrittweisen Erreichung der Klimaneutralität von Kommunen und im kommunalen Umfeld leisten.

Gefördert werden Einzel- und Verbundprojekte insbesondere in folgenden Handlungsfeldern:

  • Abfallentsorgung,
  • Abwasserbehandlung,
  • Energie- und Ressourceneffizienz sowie
  • Grün in der Stadt.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang: bis zu 80% der zuwendungsfähigen Ausgaben bzw. Kosten, bei finanzschwachen Kommunen bis zu 90% der zuwendungsfähigen Ausgaben
  • Förderhöhe: max. 5,0 Mio. € pro Vorhaben
  • Förderdauer: bis zu 3 Jahre
  • Bagatellgrenze: 200.000 € je Vorhaben

Kumulation/Kombination

Eine Kumulierung mit anderen Förderprogrammen ist nicht möglich. Doppelförderungen sind ausgeschlossen.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • An einem Verbund muss mindestens eine Kommune beteiligt sein, in der das Modellprojekt durchgeführt werden soll.
  • Die Antragsteller müssen projektspezifische, fachliche Qualifikationen, Kompetenzen und Erfahrungen nachweisen.
  • Das Vorhaben muss zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung beitragen.
  • Das Modellprojekt muss deutliche Sichtbarkeit und bundesweite Ausstrahlwirkung haben.
  • Partner eines Verbundprojekts müssen ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung regeln und einen Koordinator benennen.

Antragsverfahren

Das Förderverfahren ist zweistufig.

In der ersten Stufe können Projektskizzen zwischen dem 01.01.2017 und dem 15.04.2017 sowie zwischen dem 01.01.2018 und dem 15.04.2018 eingereicht werden.

Antragstelle ist der Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Klima (KLI).

Quelle

Förderaufruf des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) vom 01.12.2016; Informationen des BMUB und des Projektträgers, Stand 12/2016

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen auf den Internetseiten der Nationalen Klimaschutzinitiative:

Zuletzt aktualisiert am: 19.04.2017

Kontakt

Projektträger Jülich (PtJ)

Geschäftsbereich Klima (KLI)

Zimmerstraße 26–27

10969 Berlin

Telefon:0 30 20199-3510

E-Mail:ptj-ksi@fz-juelich.de

Internet:http://www.ptj.de/klimaschutzinitiative

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