Klimaschutzinitiative - Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte

Fördernehmer:
Kommunen & Kommunalverbände; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen
Förderthemen:
Energieeffizienz; Umweltschutz; Kommunen
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Projektträger Jülich (PtJ)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • Kommunen (Städte, Gemeinden und Landkreise),
  • Zusammenschlüsse von Kommunen, Betriebe, Unternehmen und sonstige Einrichtungen mit mindestens 25% kommunaler Beteiligung sowie
  • Kooperationen von Kommunen, Verbänden, Vereinen, Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus und Hochschulen.

Verwendungszweck

Unterstützt werden modellhafte investive Klimaschutzprojekte, die durch Treibhausgasminderung einen wichtigen Beitrag zur schrittweisen Erreichung der Treibhausneutralität von Kommunen leisten.

Gefördert werden Einzel- und Verbundprojekte insbesondere in folgenden Handlungsfeldern:

  • Abfallentsorgung,
  • Abwasserbehandlung,
  • Energie- und Ressourceneffizienz sowie
  • Stärkung des Umweltverbunds, grüne City-Logistik und Treibhausgas-Reduktion im Wirtschaftsverkehr,
  • Smart-City (Vernetzung, Integration und intelligente Steuerung verschiedener umwelttechnischer Infrastrukturen) sowie
  • darüber hinaus Modellprojekte aus anderen Bereichen.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang: bis zu 70% der zuwendungsfähigen Ausgaben bzw. Kosten, bei finanzschwachen Kommunen bis zu 90% der zuwendungsfähigen Ausgaben
  • Förderhöhe: max. 10,0 Mio. € pro Vorhaben
  • Förderdauer: bis zu 4 Jahre
  • Bagatellgrenze: 200.000 € je Vorhaben

Kumulation/Kombination

Eine Kumulierung mit Drittmitteln, Zuschussförderungen und Förderkrediten ist vorbehaltlich entgegenstehender beihilferechtlicher Vorgaben zugelassen, sofern eine angemessene Eigenbeteiligung in Höhe von mindestens 15% des Gesamtvolumens der zuwendungsfähigen Ausgaben erfolgt, bei finanzschwachen Kommunen in Höhe von 10%. Eine Kumulierung mit Förderprogrammen des Bundes (Doppelförderung) ist ausgeschlossen.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Antragstellende müssen über eine ausreichende personelle sowie finanzielle Kapazität zur Durchführung des Vorhabens verfügen und in der Lage sein, das Projekt fachkompetent und wirtschaftlich zu planen, durchzuführen und abzurechnen.
  • Die Antragstellenden müssen projektspezifische, fachliche Qualifikationen, Kompetenzen und Erfahrungen nachweisen.
  • An dem Vorhaben muss ein erhebliches Bundesinteresse bestehen.
  • Das Modellprojekt muss deutliche Sichtbarkeit und bundesweite Ausstrahlwirkung haben.
  • Die Antragstellenden müssen über die betreffenden Flächen verfügen können (Eigentum oder Gestattungsvertrag).
  • Die Zweckbindungsfrist beträgt 5 Jahre bzw. für Gebäude 10 Jahre
  • Partner eines Verbundprojekts müssen ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung regeln und einen Koordinator benennen.

Antragsverfahren

Das Förderverfahren ist zweistufig.

In der ersten Stufe können Projektskizzen zwischen dem 01.03.2020 und dem 01.04.2020 sowie zwischen dem 01.09.2020 und dem 01.10.2020 eingereicht werden. Weitere Auswahlverfahren werden in den beiden Zeitfenstern auch in den Jahren 2021 und 2022 durchgeführt.

Antragstelle ist der Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Innovation für Klimaschutz und Klimawandelanpassung.

Geltungsdauer

Der Förderaufruf gilt bis zum 31.12.2022.

Quelle

Förderaufruf des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) vom 05.12.2019; Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 30.12.2019, B10

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen auf den Internetseiten der Nationalen Klimaschutzinitiative:

Kontakt

Projektträger Jülich (PtJ)

Geschäftsbereich Innovation für Klimaschutz und Klimawandelanpassung

Zimmerstraße 26–27

10969 Berlin

Telefon:0 30 20199-3510

E-Mail: ptj-ksi@fz-juelich.de

Internet: http://www.ptj.de/klimaschutzinitiative

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