Information von Verbrauchern über regionale Wertschöpfungsketten zur Erzeugung von Bioprodukten sowie zur Umsetzung von begleitenden pädagogischen Angeboten (RIGE)

Fördernehmer:
Kommunen & Kommunalverbände; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • Gemeinden, Verbandsgemeinden, Landkreise, Bezirke sowie
  • Körperschaften des öffentlichen Rechts wie Verwaltungsgemeinschaften, Ämter und regionale Zweckverbände.

Förderfähig in Verbundprojekten sind auch

  • Universitäten und Fachhochschulen,
  • Interessenverbände,
  • Vereine und
  • Stiftungen mit Niederlassung in Deutschland.

Verwendungszweck

Gefördert werden Maßnahmen zur Information von Verbrauchern über die Besonderheiten des ökologischen Landbaus sowie die regionale Wertschöpfung von ökologisch erzeugten Lebensmitteln. Dies umfasst vor allem Informationskampagnen, informierende Veranstaltungen und Informationsmedien.

Unterstützt werden Maßnahmen, die wegweisende Beispiele darstellen und folgende Inhalte vermitteln:

  • rechtliche Grundlagen (insbesondere EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau) für die ökologische Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln und deren Kennzeichnung,
  • aktuelle Entwicklungen des Ökolandbaus in Deutschland und in der jeweiligen Region,
  • Art und Weise der Kooperationen entlang der Wertschöpfungskette und Beispiele für tragfähige Wertschöpfungskettenpartnerschaften,
  • Wirkung solcher Wertschöpfungskettenpartnerschaften für die jeweilige Region (z.B. Arbeitsplätze, Identifikation durch regionale Spezialitäten).

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang: bis zu 90% der zuwendungsfähigen Kosten
  • Förderdauer: 1 bis 3 Jahre
  • Bagatellgrenze: 30.000 €

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Die Antragsteller müssen Erfahrungen bei der Durchführung vergleichbarer Maßnahmen besitzen und nachweisen.
  • Das Vorhaben soll mit einer transparenten, unternehmensneutralen und differenzierenden Kommunikation informieren.
  • Die geplante Maßnahme muss die übrigen Maßnahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau, insbesondere zur Information der Verbraucher zum ökologischen Landbau, ergänzen.
  • Bei Verbundprojekten ist von den Partnern ein Projektkoordinator zu benennen, der der Bewilligungsbehörde in allen Fragen der Abwicklung als Ansprechperson dient.

Antragsverfahren

Anträge sind schriftlich in zweifacher Ausfertigung einzureichen.

Antragstelle ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

Geltungsdauer

Die Richtlinien gelten bis zum 31.12.2024.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vom 21.05.2019, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 05.06.2019, B3

Kontakt

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

Geschäftsstelle Bundesprogramm Ökologischer Landbau

Deichmanns Aue 29

53179 Bonn

Telefon:0 228 6845-3280

Fax:0 228 6845-2907

E-Mail: boeln@ble.de

Internet: https://www.bundesprogramm.de

                https://www.ble.de

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