Ausbildungsplätze sichern (1. Förderrichtlinie)

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen
Förderthemen:
Personalentwicklung/Qualifizierung
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Bundesagentur für Arbeit (BA)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • kleine und mittlere Unternehmen je nach Beginn des Ausbildungsvertrages mit bis zu 249 oder 499 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die ein Ausbildungsbetrieb oder eine ausbildende Einrichtung sind,
  • für Lockdown-II-Sonderzuschüsse Kleinstunternehmen mit bis zu 4 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
  • für Übernahmeprämien auch ausbildende Unternehmen unabhängig von der Zahl ihrer Mitarbeiter

mit Sitz in Deutschland.

Verwendungszweck

Gefördert werden ausbildende Unternehmen in folgenden Förderbereichen:

  • Ausbildungsprämie: Erhalt des Ausbildungsniveaus,
  • Ausbildungsprämie plus: Erhöhung des Ausbildungsniveaus,
  • Zuschuss zur Vermeidung von Kurzarbeit: Zuschüsse zur Ausbildungs- und zur Ausbildervergütung,
  • Lockdown-II-Sonderzuschüsse für Kleinstunternehmen und
  • Übernahmeprämie: Übernahme von Auszubildenden, deren ursprünglicher Betrieb die Ausbildung aufgrund einer coronabedingten Insolvenz nicht fortsetzen kann.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe:
    • Ausbildungsprämie:
      • einmalig 2.000 € bei Ausbildungsbeginn bis zum 31.05.2021
      • einmalig 4.000 € bei Ausbildungsbeginn ab dem 01.06.2021
    • Ausbildungsprämie plus: einmalig 3.000 €
      • einmalig 3.000 € bei Ausbildungsbeginn bis zum 31.05.2021
      • einmalig 6.000 € bei Ausbildungsbeginn ab dem 01.06.2021
    • Zuschuss zur Ausbildungsvergütung: 75% der Ausbildungsvergütung für jeden Auszubildenden und jeden Monat, in dem ein relevanter Arbeitsausfall vorliegt, bzw. 50% der Ausbildervergütung (Bemessungsgrundlage max. 4.000 €),
    • Lockdown-II-Sonderzuschüsse für Kleinstunternehmen: einmalig 1.000 €
    • Übernahmeprämie: einmalig 6.000 €

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Der Ausbildungsbetrieb muss von der Coronakrise betroffen sein.
  • Für die Ausbildungsprämie, Ausbildungsprämie plus und Übernahmeprämie muss eine Erklärung des Ausbildungsbetriebs eingereicht werden, dass das Ausbildungsverhältnis über die Probezeit hinaus regulär fortgesetzt wird.
  • Für den Zuschuss zur Ausbildungsvergütung muss eine Erklärung des Ausbildungsbetriebs eingereicht werden, dass die laufenden Ausbildungsaktivitäten fortgesetzt werden und sich die Auszubildenden nicht in Kurzarbeit befinden.
  • Nicht gefördert werden Unternehmen in Schwierigkeiten sowie Arbeitgeber der öffentlichen Hand und Unternehmen mit Beteiligung der öffentlichen Hand sowie Schulen und Hochschulen.

Antragsverfahren

Anträge sind bei der zuständigen Agentur für Arbeit zu stellen. Für die unterschiedlichen Fördergegenstände gelten unterschiedliche Fristen.

Geltungsdauer

Das Programm endet am 31.12.2022. Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2025.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vom 29.07.2020, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 31.07.2020, B1; geändert durch Richtlinie des BMAS vom 23.03.2021, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 26.03.2021, B5

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit:

Kontakt

Bundesagentur für Arbeit (BA)

Regensburger Straße 104

90478 Nürnberg

Hotline:Arbeitgeber-Service: (08 00) 4 55 55 20

Telefon:0 911 179-0

Fax:0 911 179-2123

E-Mail: zentrale@arbeitsagentur.de

Internet: http://www.arbeitsagentur.de

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