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Für Fragen rund um den NRW.BANK.ifo-Geschäftsklimabericht bei der NRW.BANK steht Ihnen Jens Becker gerne zur Verfügung.
Das NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima hat sich zum Jahresende leicht eingetrübt. Es war der vierte Rückgang in Folge. Ausschlaggebend dafür waren vor allem die skeptischeren Erwartungen der Unternehmen. Die aktuelle Lage wurde hingegen etwas besser bewertet. Insgesamt geht das Jahr 2026 ohne einen spürbaren Konjunkturaufschwung zu Ende.
In Zahlen ausgedrückt verschlechterte sich das NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima im Dezember um 0,3 Punkte auf -11,1 Saldenpunkte. Damit liegt die Stimmung wieder auf dem Niveau vom Mai 2025. Für den jüngsten Rückgang waren im Wesentlichen die Erwartungen der befragten Unternehmen an die nächsten sechs Monate verantwortlich, die um 1,0 Punkte auf -10,6 Zähler nachgaben. Die aktuelle Lage wurde mit einem Anstieg von 0,4 Saldenpunkten auf -11,6 Punkten hingegen leicht besser bewertet.
Trotz der jüngsten Eintrübung ist es 2025 auf Jahressicht gelungen, einen dreijährigen Abwärtstrend des Geschäftsklimas zu stoppen. Vieles spricht dafür, dass die Talsohle erreicht ist und sich eine Bodenbildung abzeichnet. Zwar dürfte die Rezession bald überwunden sein. Allerdings bleibt der Ausblick verhalten, ein spürbarer Aufschwung ist nicht in Sicht.
Im Dienstleistungssektor ist das Geschäftsklima deutlich gefallen. Die Dienstleister zeigten sich mit den laufenden Geschäften unzufriedener. Auch ihre Erwartungen sanken. Der Rückgang des Geschäftsklimas zieht sich durch nahezu alle Dienstleistungsbereiche. Einen regelrechten Einbruch musste die Logistik hinnehmen. Positive Ausnahme ist die Gastronomie, die von sehr starken Umsätzen im Dezember berichtete.
Auch im Handel hat sich das Geschäftsklima spürbar verschlechtert. Die Urteile zur aktuellen Lage wurden nach unten korrigiert. Auch der Ausblick auf das erste Halbjahr 2026 trübte sich weiter ein. Vor allem die Einzelhändler zeigten sich unzufrieden mit dem laufenden Weihnachtsgeschäft.
Im Bauhauptgewerbe trübte sich die Stimmung zum Jahresende ebenfalls ein. Auf der einen Seite beurteilten die Unternehmen die aktuelle Lage deutlich schlechter. Auf der anderen Seite blickten sie etwas weniger skeptisch auf die kommenden sechs Monate. Das Minus in der Gesamtbranche war einzig auf den Hochbau zurückzuführen. Im Tiefbau hellte sich die Stimmung spürbar auf.
Im Verarbeitenden Gewerbe ist das Geschäftsklima etwas gestiegen. Grund waren bessere laufende Geschäfte. Die Aussichten auf die nächsten sechs Monate trübten sich im Zuge rückläufiger Aufträge hingegen ein. Ein deutliches Stimmungsplus gab es in der landesweit bedeutenden chemischen Industrie. Im Kraftwagenbau wiederum trübte sich das Klima deutlich ein. Gleiches gilt für die Ernährungsindustrie.
Das Datenpaket beinhaltet die monatlichen Umfrageergebnisse für zahlreiche Branchen im Excel-Format. Diese Daten können Sie für eigene Auswertungen nutzen, soweit sie die Quelle „NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima“ eindeutig als Quelle kenntlich machen. Um Ihnen den Umgang mit dem Datenpaket zu erleichtern, steht Ihnen eine kurze Einführung zur Verfügung.