NRW.BANK.Studienpreis „Wohnen und Stadt“ verliehen

Gewinner kommen aus Bonn, Köln, Dortmund und Aachen

Die NRW.BANK hat heute bei einer digitalen Preisverleihung vier Abschlussarbeiten mit dem NRW.BANK.Studienpreis ausgezeichnet, die sich auf herausragende Weise mit dem Thema „Wohnen und Stadt“ auseinandergesetzt haben. Die Gewinner kommen von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Universität zu Köln, der Technischen Universität Dortmund sowie der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen.
 
Wie gestaltet sich das Wohnen im Alter? Wie wirken sich der Klimawandel, die Urbanisierung oder das Pendlerverhalten mittel- und langfristig auf die Quartiersentwicklung aus? Mit dem NRW.BANK.Studienpreis „Wohnen und Stadt“ werden Studienabschlussarbeiten ausgezeichnet, die sich mit diesen Fragen auseinandersetzen. Er ist mit insgesamt 4.500 Euro dotiert.
 
„Um die Herausforderungen in der Stadtentwicklung zu bewältigen, müssen wir den wissenschaftlichen Nachwuchs frühzeitig einbinden. Die diesjährigen Abschlussarbeiten zeigen einmal mehr, dass junge Menschen viele innovative Ideen und Lösungsansätze für das Wohnen und die Stadt der Zukunft haben. Dieses Potenzial fördern wir mit dem Studienpreis“, sagt Dietrich Suhlrie, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK.
 
Der Studienpreis „Wohnen und Stadt“ würdigt bereits zum zwölften Mal studentische Forschungsleistungen. Anders als in den Vorjahren wurde er erstmalig in einem eigenständigen, digitalen Format verliehen und nicht im Rahmen des NRW.BANK.Kolloquiums. „Damit geben wir den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern mehr Raum für die Vorstellung ihrer Arbeiten“, erklärt Dietrich Suhlrie.
 
Die Gewinner

  • Der mit 1.500 Euro dotierte erste Preis wurde zweimal vergeben und geht an Julian Antoni: Wie die Stadt gemacht wird – Einflussfaktoren planerischer Entscheidungsprozesse am Beispiel von Bonner Wohnbauprojekten (Masterarbeit, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) sowie an Robert Sabelfeld: Cohousing: A Suitable Strategy for Ageing in Place? Lessons Learnt from Bonn, Germany (Masterarbeit, Universität zu Köln)
  • Der dritte Platz mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro geht an Malte Yannick Leonard Gonschewski: Nachverdichtungspotenziale deutscher Großstädte – Eine Analyse am Beispiel der Spar- und Bauverein eG Dortmund (Bachelorarbeit, TU Dortmund)
  • Den mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis erhält in diesem Jahr Theresa Kotulla: Preisgebundener Mietwohnungsbau in Deutschland – Identifikation relevanter Entwicklungspotentiale für die Neubauförderung (Dissertation, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen)

Weil es zwei erste Plätze gab, wurde auf die Vergabe eines zweiten Preises verzichtet.
 
Ausgezeichnet wurden die Arbeiten – neben ihrem hohen wissenschaftlichen Standard – insbesondere für ihre Aktualität und ihren Praxisbezug. Der Preis wird im Vorschlagsverfahren vergeben. Vorschlagsberechtigt ist die Lehrkraft der Hochschule, die die jeweilige Arbeit betreut hat. Voraussetzung ist, dass die Arbeit an einer nordrhein-westfälischen Hochschule verfasst wurde.
 
Über die Gewinner hat eine Jury unter der Moderation von Dietrich Suhlrie, Vorstandsmitglied der NRW.BANK, entschieden. Jurymitglieder sind Prof. Manfred Hommel, ehemals Ruhr-Universität Bochum, der in diesem Jahr zum letzten Mal als Jurymitglied dabei ist, Dr. Daniel Zerweck, Geschäftsführer europiZe UG, Dipl.-Ing. Anne Luise Müller, Amtsleiterin a.D. Stadtplanungsamt Köln, und Prof. Dr.-Ing. Sabine Baumgart, Präsidentin der Akademie für Raumforschung und Landesplanung, ehemals TU Dortmund.
 
Über die NRW.BANK
Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt ihren Eigentümer, das Land NRW, bei dessen struktur- und wirtschaftspolitischen Aufgaben. In ihren drei Förderfeldern „Wirtschaft“, „Wohnraum“ und „Infrastruktur/Kommunen“ setzt die NRW.BANK ein breites Spektrum an Förderinstrumenten ein: von zinsgünstigen Förderdarlehen über Eigenkapitalfinanzierungen bis hin zu Beratungsangeboten. Dabei arbeitet sie wettbewerbsneutral mit allen Banken und Sparkassen in NRW zusammen. In ihrer Förderung berücksichtigt die NRW.BANK auch bestehende Angebote von Bund, Land und Europäischer Union.

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Düsseldorf/Münster, 10. Dezember 2020

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