NRW.BANK zeichnet die ART and TECH Station aus

Rheine gewinnt beim NRW.BANK.Ideenwettbewerb für Kommunen 2019-2020 wertvollen Workshop


Die Gewinner beim NRW.BANK.Ideenwettbewerb für Kommunen 2019-2020 stehen fest: Einen von vier Ideenmining- Workshops der Westfälischen Wilhelms-Universität sicherte sich die Stadt Rheine mit der „ART and TECH Station“. Zum sechsten Mal prämiert die NRW.BANK kommunale Projektideen aus Nordrhein-Westfalen, die spürbar die Service- und Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger verbessern und die Nachhaltigkeit stärken. Eingereicht wurden Ideen aus Themenfeldern wie „Digitalisierung“, „Ressourceneffizienz“ und „Mobilität“.
 
„Alle eingereichten Ideen zeigen wie die Kommunen in Nordrhein-Westfalen sich den aktuellen Herausforderungen wie Digitalisierung oder Klimawandel stellen und diese als Chance nutzen“, sagt Michael Stölting, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Wir unterstützen Kommunen weit über die klassische Finanzierung hinaus und machen mit dem NRW.BANK.Ideenwettbewerb die kreativen Ideen für alle sichtbar.“
 
Mit dem Kreativraum „ART and TECH Station“ gewann die Stadt Rheine einen wertvollen Ideen-Mining-Workshop der Westfälischen Wilhelms-Universität. Hier haben die Projektverantwortlichen die Möglichkeit, in interdisziplinären Teams die beim Wettbewerb eingereichte Idee weiterzuentwickeln und zu optimieren.
Unter Federführung der Jugendkunstschule „Kulturwerkstatt“ sowie des Projektlabors Berufskolleg wird in Rheine ein zentraler, wahrnehmbarer Hotspot für junge Menschen im Stadtbild geschaffen. Daraus entwickelte sich die Idee, die Themen Technik und Kultur in der Triebwagenhalle im Westteil des Rheiner Bahnhofes zu verbinden. Kreativ soll an einzelnen oder auch gemeinsamen Projekten gearbeitet werden. Das Projektlabor Berufskolleg Rheine bringt die Themen Technik und Wissenschaft ein, die „Jugend Kunst Schule“ setzt spartenübergreifende künstlerische Impulse. Aber auch darüber hinaus setzt die ART and TECH Station auf einen überregionalen und internationalen Austausch mit Projekten ähnlicher Struktur.
 
Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung sowie Schirmherrin des Wettbewerbs: „Der Ideenwettbewerb führt vor Augen, welch großes Engagement es vor Ort gibt, um aktuelle Herausforderungen zu meistern. Die Räte, die Verwaltungen und die kommunalen Unternehmen arbeiten unablässig daran, die Lebensqualität in ihrer Heimatgemeinde zu steigern. Dabei bedeutet Stadt- und Ortsgeschichte eine dauernde Weiterentwicklung. In ganz Nordrhein-Westfalen werden Konzepte entwickelt, um die Städte, Gemeinden und Kreise weiter voran zu bringen. Der Wettbewerb der NRW.BANK belohnt die besten Ideen und macht sie landesweit bekannt, damit sie auch in anderen Kommunen genutzt werden können. Die ausgezeichneten Ideen sind ein Musterbeispiel dafür, wie kommunale Wirtschaftsförderung und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können.“
 
Auf Platz eins mit einem Preisgeld von 30.000 Euro landete das neue klimaneutrale und nachhaltige Gewerbegebiet „bio innovation park Rheinland“ der Städte Meckenheim und Rheinbach. Platz zwei und 20.000 Euro Preisgeld sicherte sich das medizinische Versorgungszentrum Neuenrade. Der dritte Platz wurde zweimal vergeben, dotiert mit jeweils 10.000 Euro: an den Kreis Lippe für die digitale Bürgerplattform „Smart Country Side“ sowie an die Stadt Eschweiler für das Bewertungsmodell „Faktor X“, das die Ressourcen-, Energie- und Klimaeffizienz einer Gebäudeherstellung über den gesamten Lebenszyklus hinweg berücksichtigt. Drei weitere Projektträger gewannen ebenfalls einen wertvollen Ideenmining-Workshop der Westfälischen Wilhelms-Universität.
 
Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie im Internet unter www.nrwbank.de/ideenwettbewerb

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