Aber auch Metallrecycling ist bei der Verwendung fossiler Energieträger mit hohen CO2-Emissionen verbunden. Deshalb suchte das Familienunternehmen schon seit einigen Jahren nach möglichst klimaneutralen Lösungen. Erste Planungen mit Photovoltaik scheiterten im Jahr 2010 an den damals hohen Kosten. Wenige Jahre später vereitelten Bestimmungen des Vogelschutzes das Errichten einer Windkraftanlage. Einen neuen Anlauf nahm der Ennepetaler Betrieb 2021, als zunächst auf einigen Dächern eine kleinere PV-Anlage für den Eigenbedarf installiert werden sollte. „Doch dabei wurde uns klar, dass unsere riesigen Dachflächen dafür prädestiniert sind, in größeren Dimensionen zu denken, und wir diese Chance nutzen sollten, um so viel grünen Strom wie möglich zu produzieren“, so Fedderwitz, in dessen Händen dann die Leitung des ambitionierten Projekts lag.
In einer Bauzeit von elf Monaten haben auf 42 Hallendächern rund 22 000 Solarmodule Platz gefunden. Die Anlage, die im März 2024 in Betrieb genommen worden ist, erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 43 000 Quadratmetern, was den Ausmaßen von sechs Fußballfeldern entspricht. Laut Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur mit Angaben zur deutschen Energiewirtschaft handelt es sich um die größte Photovoltaik-Dachanlage Nordrhein-Westfalens.







