Virtuelle Realitäten sind vor allem aus Computerspielen bekannt. Das Medizintechnik-Unternehmen CUREosity zeigt mit seiner VR-basierten Therapiemethode, wie digital erzeugte Welten auch im Gesundheitswesen eingesetzt werden können. Zur Zielgruppe gehören Patientinnen und Patienten mit Schädigungen des zentralen Nervensystems etwa nach einer Querschnittslähmung oder einem Schlaganfall. Die Technologie eignet sich ebenso für Menschen mit Erkrankungen wie Parkinson und Multipler Sklerose.
Trainiert werden unter anderem die Feinmotorik, das Reaktionsvermögen und die Konzentrationsfähigkeit. In der virtuellen Welt stehen dazu einige Übungen bereit. Beispielsweise gilt es, kleine Himmelskörper mit den Händen aufzufangen oder einen Drachen so zu steuern, dass er einer Gewitterwolke nicht zu nahe kommt. Eine weitere Aufgabe simuliert Handgriffe des täglichen Lebens. Hier müssen in rascher Folge Schalter umgelegt, Knöpfe gedrückt und Räder gedreht werden.







