„In keiner anderen Region in NRW ist der Arbeitsmarkt so dynamisch wie im Münsterland“, erklärt Gabriela Pantring, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Trotz eines leichten Anstieges der Arbeitslosenzahl während der Corona-Pandemie herrscht aktuell nahezu Vollbeschäftigung.“ Die geringe Arbeitslosigkeit geht einher mit einem starken Stellenzuwachs. 2021 gab es im Münsterland 670.200 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Das waren rund 130.000 Beschäftigte bzw. 23,9 Prozent mehr als noch zehn Jahre zuvor. Landesweit lag das Plus bei 17,7 Prozent. In keiner anderen NRW-Wirtschaftsregion entstehen jedes Jahr ähnlich viele Jobs.
Die meisten zusätzlichen Stellen sind im Gesundheits- und Sozialwesen entstanden. Aber auch im Handel und im Verarbeitenden Gewerbe stellten die Unternehmen im Münsterland viele neue Arbeitskräfte ein. Die Wirtschaftsregion profitiert davon, dass in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr Menschen ins Münsterland gezogen sind, woraufhin die Bevölkerung nahezu kontinuierlich gewachsen ist.
Mit den „Regionalwirtschaftlichen Profilen“ der NRW.BANK erhalten Investoren, Unternehmer und kommunale Entscheidungsträger hilfreiche Informationen für ihre jeweilige strategische Ausrichtung. Neben der Wirtschaftsregion Münsterland – hierzu zählen die Stadt Münster sowie die Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf – analysiert die NRW.BANK regelmäßig auch die Wirtschaftsregionen Aachen, Bergisches Städtedreieck, Düsseldorf, Köln/Bonn, Metropole Ruhr, Niederrhein, Ostwestfalen-Lippe und Südwestfalen


