Düsseldorf/Münster, 3. März 2022

Die Sieger des Schulwettbewerbs „DIGIYOU – Digitalisiere Deine Zukunft!“ stehen fest. Heute gab eine unabhängige Jury die drei besten von insgesamt 15 Schülerprojekten bekannt, die es ins Finale des landesweiten Schulwettbewerbs geschafft hatten. Gewinner sind die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Norf aus Neuss, des Gymnasiums der Stadt Lennestadt und des Erich-Gutenberg-Berufskollegs aus Köln. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Abschlussveranstaltung auch in diesem Jahr digital statt. Die Schüler hatten ihre Ideen für den digitalen Wandel per Video eingereicht. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und wird von der NRW.BANK und der „DIE BILDUNGSGENOSSENSCHAFT – Beste Chancen für alle eG“ initiiert.

Die Vermietung von privaten Ladesäulen für Elektroautos zur Erweiterung der öffentlichen Ladeinfrastruktur, Drohnen, die Logistikaufgaben übernehmen oder eine Alltagshilfe für stark sehbehinderte Menschen – auch in diesem Jahr war die Vielfalt der Projektideen groß. Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Norf aus Neuss überzeugten mit einer eigens gebauten CO2-Ampel zur Messung der Luftqualität in allen Klassenzimmern. Gewonnen hat außerdem das Gymnasium der Stadt Lennestadt mit dem Projekt „3D-Druck im Mathematikunterricht“, wo in Kooperation mit der Hochschule in Siegen sowie örtlichen Firmen ein Sektglas modelliert wurde, um das Thema „Rotationskörper“ begreifbarer zu machen. Weiterer Preisträger ist das Schülerteam des Erich-Gutenberg-Berufskolleg in Köln. Gemeinsam mit einem lokalen Start-up haben sie eine Virtual-Reality-Lösung für eine virtuelle Museumswelt entwickelt. Die Gewinnerteams erhalten jeweils 1.000 Euro.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Ich bin beeindruckt von der Kreativität und der Motivation der Schülerinnen und Schüler für ihre Projekte. Diese faszinierenden Ergebnisse zeigen, in wie vielen Bereichen der Schule und des Alltags man sich dem Thema Digitalisierung nähern kann. Dabei freut es mich besonders, dass von der Förderschule bis hin zum Gymnasium viele verschiedene Schulformen vertreten sind. Der Einfallsreichtum und das Fachwissen aller Schülerinnen und Schüler stehen für das Aufsteigerland Nordrhein-Westfalen.“

Gabriela Pantring, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK, sagt zum Wettbewerb: „Die Förderung von Bildung und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen ist ein wichtiger Bestandteil unseres gesellschaftlichen Engagements. Junge Menschen, die sich digital fit machen, erwerben eine wichtige Fähigkeit für ihr späteres Berufsleben – und können dadurch unser aller Zukunft positiv mitgestalten. Es zeigt sich jedes Jahr aufs Neue, dass sie ganz konkrete Vorstellungen haben, wie sie den digitalen Wandel im Land voranbringen können.“

„Es ist unglaublich bemerkenswert, mit welch großer Ideenvielfalt, Aktualität und zeitlichem Engagement sich die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte mit neuen Projektideen auch in dem zweiten Pandemiejahr in den Wettbewerb gestürzt haben. Den Schülerinnen und Schülern können wir mit „DIGIYOU“ die Chance bieten Ideen auszuprobieren, die digitale Kompetenz auszubauen und so die eigene Zukunft zu gestalten“, freut sich Christina Tenhaeff, Vorständin „DIE BILDUNGSGENOSSENSCHAFT – Beste Chancen für alle eG“.

In einem Live-Stream präsentierten die Finalisten ihre Projekte per Video oder PowerPoint-Präsentation auf der Wettbewerbsplattform und auf YouTube. Eine unabhängige Jury prämierte heute die besten drei Ideen. Nina Heuser vom WDR moderierte das Finale. Die Aufzeichnung der Abschlussveranstaltung finden Sie hier.

Auch im kommenden Jahr werden wieder die besten digitalen Schülerideen beim Wettbewerb „DIGIYOU“ prämiert. Ob die Schüler ihre Projekte dann bei einer Abschlussveranstaltung im Foyer der NRW.BANK präsentieren können, hängt von der Entwicklung der Corona-Pandemie ab.

Fotos der Schülerteams sowie Videos der Projekte des diesjährigen DIGIYOU-Wettbewerbs finden Sie hier.

  1. NRW.BANK kürt die Sieger des Wettbewerbs „DIGIYOU“

    Die Sieger des Schulwettbewerbs „DIGIYOU – Digitalisiere Deine Zukunft!“ stehen fest. Heute gab eine unabhängige Jury die drei besten von insgesamt 15 Schülerprojekten bekannt, die es ins Finale des landesweiten Schulwettbewerbs geschafft hatten. Gewinner sind die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Norf aus Neuss, des Gymnasiums der Stadt Lennestadt und des Erich-Gutenberg-Berufskollegs aus Köln. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Abschlussveranstaltung auch in diesem Jahr digital statt. Die Schüler hatten ihre Ideen für den digitalen Wandel per Video eingereicht. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und wird von der NRW.BANK und der „DIE BILDUNGSGENOSSENSCHAFT – Beste Chancen für alle eG“ initiiert.

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Über DIGIYOU

Digitale Bildung ist für Kinder und Jugendliche eine wichtige Basis für ihr späteres Berufsleben. Mit dem Wettbewerb DIGIYOU unterstützen NRW.BANK und „DIE BILDUNGSGENOSSENSCHAFT – Beste Chancen für alle eG“ seit 2017 den fächerübergreifenden Umgang mit der Digitalisierung in den nordrhein-westfälischen Schulen. Mitmachen können Schüler der Klassen 5 bis Q2 aller Schulformen. Aus allen Einreichungen, mit denen sich Schülerteams aus ganz NRW für die Teilnahme bewerben, wählt eine Jury die 15 besten Projektideen aus. Diese Finalisten unterstützte die Förderbank für Nordrhein-Westfalen mit 500 Euro für die Vorbereitung auf den Wettbewerb. Auf die drei Siegerplätze wartet ein Preisgeld von je 1.000 Euro. Mehr Infos unter www.digiyou.de.

Über die NRW.BANK

Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt ihren Eigentümer, das Land NRW, bei dessen struktur- und wirtschaftspolitischen Aufgaben. In ihren drei Förderfeldern „Wirtschaft“, „Wohnraum“ und „Infrastruktur/Kommunen“ setzt die NRW.BANK ein breites Spektrum an Förderinstrumenten ein: von zinsgünstigen Förderdarlehen über Eigenkapitalfinanzierungen bis hin zu Beratungsangeboten. Dabei arbeitet sie wettbewerbsneutral mit allen Banken und Sparkassen in NRW zusammen. In ihrer Förderung berücksichtigt die NRW.BANK auch bestehende Angebote von Bund, Land und Europäischer Union.

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Ansprechpartnerin für Journalisten:

Caroline Gesatzki

  • Pressesprecherin
  • Leiterin Abteilung Kommunikation