Altersgerecht Umbauen - Barrierereduzierung - Investitionszuschuss

  • Zuschüsse bis zu 6.250 € pro Wohneinheit
  • Für Eigentümer und Ersterwerber von Ein- und Zweifamilienhäusern oder Eigentumswohnungen sowie Mieter
  • Fördert bauliche Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren in bestehenden Wohngebäuden, unabhängig vom Alter der Nutzer
  • Fördergeber: KfW

Aktueller Hinweis

Die Bundesmittel für barrierereduzierende Maßnahmen für 2021 sind aufgebraucht. Sie können daher derzeit keine Anträge mehr für Investitionszuschüsse zur Barrierereduzierung stellen. Im Jahr 2022 ist ggf. eine Förderung wieder möglich, wenn im Bundeshaushalt 2022 Mittel vorgesehen werden.

Wer wird gefördert?

natürliche Personen:

  • als Eigentümer oder Ersterwerber von
    • Ein- und Zweifamilienhäusern mit max. 2 Wohneinheiten
    • Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergemeinschaften
  • als Mieter von Wohnungen oder Einfamilienhäusern

Was wird gefördert?

Sie können einen Zuschuss für bauliche Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren in bestehenden Wohngebäuden erhalten.

Gefördert werden:

  • Einzelmaßnahmen zur Barrierereduzierung:
    • Wege zu Gebäuden und Wohnumfeldmaßnahmen
    • Eingangsbereich und Wohnungszugang
    • Überwindung von Treppen und Stufen
    • Raumaufteilung und Schwellenabbau
    • Badumbau/Maßnahmen an Sanitärräumen
    • Orientierung, Kommunikation und Unterstützung im Alltag
    • Gemeinschaftsräume, Mehrgenerationenwohnen
  • Maßnahmen, mit denen der Standard Altersgerechtes Haus erreicht wird

Welche Voraussetzungen gelten?

Sie müssen insbesondere folgende Voraussetzungen beachten:

  • Sie führen Maßnahmen an bestehenden Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen aus.
  • Für Umbaumaßnahmen zum Standard „Altersgerechtes Haus“ haben Sie einen unabhängigen Sachverständigen beauftragt.
  • Die Maßnahmen erfüllen die technischen Mindestanforderungen.
  • Die Maßnahmen werden durch Fachunternehmen ausgeführt, Eigenleistungen können nicht gefördert werden.

Wie wird gefördert?

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang:
    • für Barrierereduzierung: 10% der förderfähigen Kosten von max. 50.000 € pro Wohneinheit
    • für Standard „Altersgerechtes Haus“: 12,5% der förderfähigen Kosten von max. 50.000 € pro Wohneinheit
    • Bagatellgrenze: 2.000 €
    • Der Investitionszuschuss für Einbruchschutzmaßnahmen wird bei Inanspruchnahme auf den Höchstbetrag angerechnet.
  • Förderhöhe:
    • für Barrierereduzierung: max. 5.000 €
    • für Standard „Altersgerechtes Haus“: max. 6.250 €
  • Bagatellgrenze: 2.000 € Investitionskosten

So können Sie die Förderung kombinieren

Sie können den Zuschuss in bestimmten Fällen nicht mit anderen Fördermitteln kombinieren.

Die Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen (§ 35a Absatz 3 Einkommensteuergesetz) können Sie nicht anwenden.

Welche Vorhaben werden nicht gefördert?

  • Ferienhäuser und -wohnungen sowie Wochenendhäuser
  • Pflege- und Altenwohnheime
  • Eigenleistungen

Wie erfolgt die Antragstellung?

Sie stellen den Antrag auf den vorgesehenen Formularen bei der KfW Bankengruppe (KfW) stellen.

Wichtig: Sie müssen den Antrag vor Beginn der Maßnahme stellen.

Weitere Informationen

Grundlage der Förderung:

  • Merkblatt der KfW Bankengruppe, Stand 07/2021
  • Informationen der KfW, Stand 01/2021

Formulare und Merkblätter

Formulare, Merkblätter und weitere Downloads auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

Kontakt

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0211 91741-4800