IKK – Barrierearme Stadt

  • Zinsgünstige Kredite bis zu 100% der förderfähigen Kosten
  • Für Kommunen, deren rechtlich unselbstständige Eigenbetriebe, Gemeindeverbände sowie kommunale Zweckverbände
  • Fördert barrierefreie bzw. -arme Umgestaltung von Gebäuden, Verkehrsanlagen und öffentlichem Raum
  • Fördergeber: KfW

Wer wird gefördert?

  • kommunale Gebietskörperschaften
  • rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften
  • Zweckverbände, mit Risikogewicht im Kreditrisiko-Standardansatz von Null

Was wird gefördert?

Sie können einen Kredit für investive Maßnahmen zur Reduzierung oder Beseitigung von Barrieren sowie zum alters- und familiengerechten Umbau der kommunalen Infrastruktur erhalten.

Mitfinanziert werden:

  • Maßnahmen an bestehenden Gebäuden der kommunalen und sozialen Infrastruktur:
    • Wege zu Gebäuden und Stellplätze
    • Gebäudezugänge und Servicesysteme
    • Vertikale Erschließung / Überwindung von Niveauunterschieden
    • Raumgeometrie
    • Sanitärräume
    • Bodenbeläge in Innenräumen
    • Bedienelemente, Raumakustik, Orientierung, Kommunikation
    • Sportstätten
  • Maßnahmen an bestehenden Verkehrsanlagen und im öffentlichen Raum

Welche Voraussetzungen gelten?

Sie müssen insbesondere folgende Voraussetzungen beachten:

  • Die Maßnahmen stehen im Einklang mit den Zielen bestehender integrierter Stadt(teil-)entwicklungskonzepte oder leiten sich aus diesen ab.
  • Alle Maßnahmen entsprechen mindestens den technischen Anforderungen (bei Barrierefreiheit DIN 18040-1 bzw. im Vorgriff entsprechend DIN 18040-3).
  • Die Ausführung findet durch Fachunternehmen des Bauhandwerks statt.
  • Das Vorhaben muss mit der Ausschlussliste der KfW Bankengruppe (KfW) vereinbar sein.

Wie wird gefördert?

  • Förderart: zinsgünstiger Kredit
  • Finanzierungsanteil: bis zu 100% der förderfähigen Kosten
  • Laufzeiten:
    • bis 10 Jahre bei 1 bis 2 Tilgungsfreijahren
    • bis 20 Jahre bei 1 bis 3 Tilgungsfreijahren
  • Zinssatz: fest bis 10 Jahre
  • Tilgung:
    • in vierteljährlichen Raten nach Ablauf der tilgungsfreien Zeit
    • außerplanmäßige Tilgungen mit Vorfälligkeitsentschädigung
  • Abruffrist: 12 Monate nach Zusage, im Einzelfall verlängerbar
  • Sicherheiten: bei Kommunaldarlehen übliche formale Voraussetzungen

So können Sie die Förderung kombinieren

Sie können den Kredit grundsätzlich mit anderen Fördermitteln kombinieren.

Welche Vorhaben werden nicht gefördert?

  • Investitionsvorhaben in Bereichen, in denen kommunale Gebietskörperschaften, deren rechtlich unselbständige Eigenbetriebe oder Gemeindeverbände eine im Widerspruch zum EU-Beihilferecht stehende wirtschaftliche Tätigkeit ausüben
  • Kassenkredite
  • Umschuldungen bereits abgeschlossener und durchfinanzierter Vorhaben

Wie erfolgt die Antragstellung?

Sie stellen den Antrag auf den vorgesehenen Formularen bei der KfW Bankengruppe (KfW).

Weitere Informationen

Grundlage der Förderung:

  • Merkblatt der KfW Bankengruppe, Stand 07/2021
  • KfW-Information vom 03.04.2020

Übrigens:

  • Kommunale Unternehmen und soziale Organisationen können über das KfW-Programm IKU – Barrierearme Stadt gefördert werden.
  • Für barrierereduzierende Maßnahmen in Wohngebäuden steht das Programm Altersgerecht Umbauen zur Verfügung.

Formulare und Merkblätter

Formulare, Merkblätter und weitere Downloads auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe
Elektronische Formularsammlung der KfW Bankengruppe

Kontakt

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0211 91741-4800