Potentialberatung

  • Zuschüsse bis 40% der Kosten, max. 400 € pro Beratungstag für in der Regel bis zu 8 Beratungstagen in 36 Monaten
  • Für KMU, Unternehmen der öffentlichen Hand und Non-Profit-Organisationen mit Arbeitsstätte in Nordrhein-Westfalen
  • Fördert eine beteiligungsorientierte Beratung zu Potentialen, Handlungsplänen und ersten Umsetzungsschritten
  • Fördergeber: Land

Wer wird gefördert?

  • kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gemäß KMU-Definition der EU
  • Unternehmen der öffentlichen Hand
  •  Non-Profit-Organisationen

mit Arbeitsstätte in Nordrhein-Westfalen

Was wird gefördert?

Sie können einen Zuschuss für eine beteiligungsorientierte Beratung  – Potentialberatung – erhalten.

Die Beratung soll Ihnen bei folgenden Prozessen helfen:

  • Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens zu ermitteln
  • Lösungswege zu finden und Handlungsziele zu entwickeln
  • einen Handlungsplan zur Verbesserung Ihrer Geschäftsprozesse zu entwerfen
  • die ersten Umsetzungsschritte zu gehen

Welche Voraussetzungen gelten?

Sie müssen insbesondere folgende Voraussetzungen beachten:

  • Ihr Unternehmen hat mindestens 10 Beschäftigte.
  • Die Beratung erfolgt zu mindestens einem der folgenden Themenfelder:
    • Arbeitsorganisation
    • demografischer Wandel
    • Gesundheit
    • Digitalisierung
    • Personalentwicklung
  • Wenn Sie die förderfähigen 8 Beratungstage (ggf. plus 2 weitere Tage zur Neustartberatung) nicht ausschöpfen, kann innerhalb von 36 Monaten eine weitere Potentialberatung über die noch nicht beanspruchten Beratungstage gefördert werden.
  • Eine weitere geförderte Potentialberatung mit max. 8 Beratungstagen (ggf. plus 2 weitere Tage zur Neustartberatung) können Sie nach frühestens 36 Monaten erhalten.

Wie wird gefördert?

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang: 40% der tatsächlichen Kosten pro Beratungstag
  • Förderhöhe: max. 400 € pro Beratungstag
  • Förderdauer: max. 8 Beratungstage (ggf. plus 2 weitere Tage zur Neustartberatung) in 36 Monaten

Welche Vorhaben werden nicht gefördert?

  • Vor- und Nachbereitungszeiten der Beratungen
  • Beratungen zu allgemeinen Rechts-, Versicherungs- und Steuerfragen
  • Erarbeitung von Verträgen, Expertisen oder Gutachten
  • Beratungen zu Existenzgründung, Akquise, Konkursabwehr und Beschäftigtentransfer
  • Qualifizierungsmaßnahmen
  • Architekten- und Ingenieurleistungen
  • kommunale Gebietskörperschaften, d.h. Gemeinden, Kreise und kreisfreie Städte
  • Unternehmen der Fischerei, Aquakultur und Landwirtschaft

Wie erfolgt die Antragstellung?

Sie stellen den Antrag bei der zuständigen Bezirksregierung. Informationen erteilt auch die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH – G.I.B.

Wichtig: Sie müssen sich vor Antragstellung durch eine Beratungsstelle für Potentialberatung beraten lassen. Bei positiver Stellungnahme der Beratungsstelle können Sie mit der Potentialberatung beginnen. Sie stellen den Antrag dann nach Abschluss der Beratung auf dem vorgesehenen Formular. Bei negativer Stellungnahme haben Sie die Möglichkeit, bei der Bewilligungsbehörde ein Formular anzufordern.

Weitere Informationen

Grundlage der Förderung:

Weitere Informationen zum Programm:

Die Förderung erfolgt als De-minimis-Beihilfe.

Übrigens: Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat die Potentialberatung für die Coronazeit entsprechend angepasst. Die Änderungen betreffen die Ausgabe der Beratungsschecks und die Onlineberatung im betrieblichen Beratungsprozess. Die Einzelheiten finden Sie im Internet.

Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen können das ESF-geförderte Bundesprogramm „unternehmensWert:Mensch“ nutzen.

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