Forschungs- und Technologievorhaben zur Produktion innovativer persönlicher Schutzausrüstung

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Kommunen & Kommunalverbände; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine; Forschungs- & Bildungseinrichtungen
Förderthemen:
Innovation
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft,
  • Forschungseinrichtungen,
  • Hochschulen,
  • gemeinnützige Organisationen,
  • Gebietskörperschaften und
  • Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung.

Verwendungszweck

Unterstützt werden Forschungs- und Technologienentwicklungsvorhaben, die im Bereich innovativer Schutzausrüstung neue Produkte und Verfahren entwickeln.

Gefördert werden Einzel- und Verbundprojekte, insbesondere zu folgenden Förderschwerpunkten:

  • Nachhaltigkeit und Kreislauffähigkeit: Gefördert werden Projekte zur Entwicklung von neuen, insbesondere biobasierten Materialien, neuen Flächenbildungstechniken sowie antiviralen und antimikrobiellen Ausrüstungen und die Entwicklung von entsprechenden innovativen Aufbereitungsverfahren für Schutzausrüstung.
  • Funktionalität, Erschließung neuer Bedarfsbereiche: Gefördert werden Projekte, die neue Textilien mit filtrierender Wirkung für Atemschutzmasken entwickeln, aufbereitungsbeständige Sensorik integrieren sowie neue Produkte mit antiviraler Schutzwirkung als Alternative zu Schutzmasken entwickeln.
  • Automatisierung und Digitalisierung der Produktion und Dienstleistungen: Gefördert werden Projekte zu neuen oder wesentlich verbesserten Methoden für die Produktion oder die Erbringung von neuen Dienstleistungen (z.B. Reinigung) unter dem Gesichtspunkt Automatisierung und Digitalisierung.
  • Beitrag zur Effizienz der Nationalen Reserve: Gefördert werden Projekte der industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung insbesondere zu Produkt- und Prozessinnovationen zur Verbesserung der Lagerfähigkeit von Schutzausrüstung (insbesondere Atemschutzmasken) sowie von innovativen Konstruktionstechniken zur kurzfristigen Umrüstung von Anlagen auf die Produktion von Schutzausrüstung im Pandemiefall.
  • Standardisierung, Prüf- und Zertifizierungsverfahren: Gefördert werden Projekte zur Standardisierung bei der Entwicklung neuer Materialien und Technologien sowie Entwicklungen standardisierter  Prüfmethoden und Aktivitäten für Normung, Standardisierung und Zertifizierungssysteme.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang
    • für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – bis zu 50% der förderfähigen Kosten,
    • für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bis zu 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben.
    • Kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU können unter bestimmten Voraussetzungen einen Bonus erhalten.
  • Förderdauer: bis zu 3 Jahre

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Das antragstellende Unternehmen muss eine Erklärung abgeben, in der es alle anderen ihm in den beiden vorangegangenen Steuerjahren sowie im laufenden Steuerjahr gewährten De-Minimis-Beihilfen angibt.
  • Das antragstellende Unternehmen muss die spätere Ergebnisverwertung in einem Verwertungsplan genau darlegen.
  • Ein Verbundvorhaben muss von mindestens zwei Verbundpartnern durchgeführt werden.
  • Antragsteller müssen zur Durchführung der Entwicklungsaufgabe personell und materiell geeignet sein und dies sowie die Qualifikation durch einschlägige Vorarbeiten nachweisen.
  • Es muss ein Verwertungsplan vorliegen, der während der Laufzeit jährlich fortgeschrieben und dabei an die Entwicklung von Technik, Regulierung und Märkten angepasst wird.
  • Die Partner eines Verbundprojekts haben ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung zu regeln.

Antragsverfahren

Das Antragsverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe sind Projektskizzen bis spätestens 01.07.2021 einzureichen.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme wird ein Projektträger beauftragt. Bis zu diesem Zeitpunkt ist Antragstelle das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 30.06.2024.

Quelle

Richtlinien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)  vom 18.12.2020, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 30.12.2020, B4

Kontakt

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Scharnhorststraße 34-37

10115 Berlin

Telefon:0 30 18615-0

Fax:0 30 18615-7010

E-Mail: buero-ivc7@bmwi.bund.de

Internet: https://www.bmwi.de

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