Zuschüsse zu Maßnahmen, um das CO2-Minderungs-, Energie- und Substitutionspotenzial von Wald und Holz zu erschließen sowie deutsche Wälder an den Klimawandel anzupassen.

//Waldklimafonds

Fördernehmer:
Land-/Forst-/Fischereiwirtschaft; Kommunen & Kommunalverbände
Förderthemen:
Umweltschutz
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • natürliche oder juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts,
  • nach dem Bundeswaldgesetz anerkannte forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse sowie
  • Personenvereinigungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland.

Verwendungszweck

Gefördert werden Maßnahmen in folgenden Bereichen:

  • Anpassung der Wälder an den Klimawandel,
  • Sicherung der Kohlenstoffspeicherung und Erhöhung der CO2-Bindung von Wäldern,
  • Erhöhung des Holzproduktspeichers sowie der CO2-Minderung und Substitution durch Holzprodukte,
  • Forschung, Kontrolle und Beobachtung der Wirkungen des Klimawandels auf die Wälder und Waldökosysteme (Monitoring) sowie zur Steigerung des CO2-Minderungspotenzials von Holz und zur Anpassung der Wälder und der Forstbetriebe an den Klimawandel,
  • Informations- und Kommunikationsmaßnahmen zum gezielten Wissens- und Methodentransfer.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang: abhängig von Art der Maßnahme und des Zuwendungsempfängers, max. bis zu 100% der zuwendungsfähigen Kosten/Ausgaben

Kumulation

Eine Kumulierung mit Mitteln anderer öffentlicher Förderprogramme ist ausgeschlossen.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Das Projekt muss einem der Förderschwerpunkte zuzuordnen sein.
  • Das Projekt muss i.d.R. in der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt werden.
  • Die Effekte zur CO2-Minderung und/oder zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel sind darzustellen.
  • Im Bereich des Kleinprivatwaldes sind die Maßnahmen möglichst gemeinschaftlich über geeignete Träger abzuwickeln.
  • Bei großräumigen, besitzartenübergreifenden Vorhaben sind die Aktivitäten verschiedener Akteure möglichst zu vernetzen und langfristig tragfähige Perspektiven zu eröffnen.

Nicht gefördert werden:

  • Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen,
  • Projekte, die der Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen dienen,
  • Projekte, deren Zweck über den Förderzeitraum hinaus ohne weitere Förderung nicht erhalten werden kann,
  • Projekte, die im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ gefördert werden bzw. gefördert werden können,
  • i.d.R. investive Maßnahmen in das Eigentum des Bundes, der Länder oder in das Eigentum von juristischen Personen, deren Kapitalvermögen sich zu mindestens 25% im Eigentum des Bundes oder der Länder befindet,
  • Unternehmen in Schwierigkeiten sowie Unternehmen, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder die einer Rückforderung von Beihilfen der EU nicht Folge geleistet haben.

Antragsverfahren

Das Antragsverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe sind Projektskizzen einzureichen.

Projektträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

Geltungsdauer

Das Programm ist befristet bis zum 30.06.2021.

Quelle

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit vom 20.03.2017, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 24.03.2017, B5

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen auf der Internetseite

Zuletzt aktualisiert am: 20.04.2017

Kontakt

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

Referat 324 – Wald und Holz - Waldklimafonds -

Deichmanns Aue 29

53179 Bonn

Telefon:0 228 6845-0

Fax:0 228 6845-3101

E-Mail:wkf@ble.de

Internet:http://www.waldklimafonds.de

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Förderung der Waldbewirtschaftung in forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen zuständiges Regionalforstamt; Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen

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