Zuschüsse und Darlehen zum Lebensunterhalt und zu den Ausbildungskosten für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende.

//Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG)

Fördernehmer:
Privatpersonen
Förderthemen:
Bildung
Förderart:
Darlehen; Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
zuständiges Amt für Ausbildungsförderung
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit oder einem in § 8 des Gesetzes aufgeführten aufenthaltsrechtlichen Status, die eine förderfähige Ausbildung absolvieren.

Verwendungszweck

Gefördert werden Ausbildungen an öffentlichen oder gleichwertigen privaten
  • allgemein- und berufsbildenden Schulen,
  • Kollegs,
  • Akademien und
  • Hochschulen.
Unterstützt wird auch die Teilnahme an entsprechenden Fernunterrichtslehrgängen.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss und/oder Darlehen
  • Förderumfang:
    • Schüler erhalten i.d.R. einen Vollzuschuss,
    • Studierende und Auszubildende erhalten i.d.R. zur Hälfte einen Zuschuss und zur Hälfte ein Darlehen.
  • Förderhöhe:
    • abhängig von der Art der Ausbildungsstätte und der Unterbringung sowie
    • dem gesetzlich festgelegten Bedarf und dem anzurechnenden Einkommen und Vermögen

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:
  • Der Antragsteller muss die allgemeine Eignung für die gewählte Ausbildung nachweisen.
  • Auszubildende müssen eine Ausbildung vor Vollendung des 30. Lebensjahres bzw. einen Masterstudiengang vor Vollendung des 35. Lebensjahres beginnen.
  • Eine Förderung kann erfolgen, wenn die für den Lebensunterhalt und die Ausbildung erforderlichen Mittel anderweitig nicht zur Verfügung stehen.
  • Die Leistungen müssen erwarten lassen, dass das angestrebte Ausbildungsziel auch tatsächlich erreicht wird.
  • Auszubildende an Höheren Fachschulen, Akademien oder Hochschulen müssen zu Beginn des fünften Fachsemesters entsprechende Leistungsnachweise vorlegen. Falls Ausbildungs- und Prüfungsordnungen eine Zwischenprüfung oder einen entsprechenden Leistungsnachweis bereits vor Beginn des dritten Fachsemesters verbindlich vorschreiben, ist die Förderung auch im dritten und vierten Fachsemester von der Vorlage entsprechender Nachweise abhängig.

Antragsverfahren

Anträge müssen spätestens im Monat des Ausbildungsbeginns eingereicht werden. Bei verspäteten Anträgen beginnt die Förderung zu Beginn des Antragsmonats. Die Förderung beginnt frühestens zu Anfang des Monats, in dem die Ausbildung tatsächlich stattfindet.

Zuständig ist

  • für Studierende das Studentenwerk der Hochschule, an der sie eingeschrieben sind,
  • für Auszubildende an Abendgymnasien, Kollegs, höheren Fachschulen und Akademien das Amt für Ausbildungsförderung, in dessen Bezirk sich die Ausbildungsstätte befindet,
  • für alle anderen Schüler das Amt für Ausbildungsförderung der Stadt-/Kreisverwaltung am Wohnort der Eltern.

Quelle

Bekanntmachung der Neufassung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), berichtigt durch Bekanntmachung vom 07.02.2012 (BGBl. I S. 197); zuletzt geändert durch Artikel 7 des Gesetzes zur Änderung des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch und weiterer Vorschriften vom 21.12.2015 (BGBl. I S. 2557); Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vom 26.07.2016

Weiterführende Informationen

Mit Beginn des Schuljahres 2016 beziehungsweise des Wintersemesters 2016/2017 wird das BAföG auch inhaltlich verändert: Bedarfssätze und Einkommensfreibeträge werden angehoben.

Weitere Informationen auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF):

Zuletzt aktualisiert am: 22.09.2016

Kontakt

zuständiges Amt für Ausbildungsförderung

Hotline:(0800) 2236341 (gebührenfrei)

Internet:http://www.bafoeg.bmbf.de

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