Zuschüsse für Maßnahmen zur vertieften Berufsorientierung im Handwerk für junge Flüchtlinge.

//Berufsorientierung für Flüchtlinge (BOF)

Fördernehmer:
Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine
Förderthemen:
Bildung
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Hinweis:
Für Maßnahmen im Jahr 2017 konnten Anträge vom 04.11.2016 bis zum 30.11.2016 gestellt werden.
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • juristische Personen des öffentlichen Rechts,
  • gemeinnützige juristische Personen des privaten Rechts,

die Träger von überbetrieblichen Berufsbildungsstätten einer Handwerksorganisation (ÜBS) sind.

Verwendungszweck

Gefördert werden vertiefte Berufsorientierungsmaßnahmen im Handwerk für junge Flüchtlinge.

Elemente der vertieften Berufsorientierung sind:

  • Werkstatttage in einer überbetrieblichen Berufsbildungsstätte einer Handwerksorganisation oder in Werkstätten von Kooperationspartnern,
  • Vermittlung berufsbezogener Sprachkenntnisse,
  • Betriebsphase und
  • Projektbegleitung.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe: 307 € je Teilnehmerin bzw. Teilnehmer pro Woche, ggf. zuzüglich 23 € für Fahrtkosten und bis zu 32,50 € für Kinderbetreuung pro Woche
  • Förderdauer: 13 Wochen je Teilnehmerin bzw. Teilnehmer

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Zielgruppe sind junge Flüchtlinge, die Asylberechtigte, anerkannte Flüchtlinge oder Asylbewerberinnen und Asylbewerber bzw. Geduldete mit Arbeitsmarktzugang sind.
  • Die Flüchtlinge sollen insbesondere
    • in der Regel das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben,
    • die Vollzeitschulpflicht des zuständigen Bundeslandes erfüllt haben,
    • über keine in Deutschland anerkannte berufliche Erstausbildung verfügen,
    • über keine bzw. geringe berufliche Erfahrung verfügen und
    • ausreichende Sprachkenntnisse (mindestens Niveau B1) nachweisen.
  • Der Träger muss in der Lage sein, alle vier Elemente der Berufsorientierung bereitzustellen.
  • Die Gruppenstärke der Maßnahme darf 12 Teilnehmende nicht überschreiten.
  • Das einzusetzende Personal muss fachlich qualifiziert und erfahren sein.

Antragsverfahren

Für die Antragstellung ist das elektronische Antragssystem „easy-Online“ zu nutzen.

Antragstelle ist das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Antragsfrist/Geltungsdauer

Für Maßnahmen im Jahr 2017 konnten Anträge vom 04.11.2016 bis zum 30.11.2016 gestellt werden. Bei Bedarf können weitere Antragsfristen bekannt gegeben werden.

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2018.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vom 07.04.2016, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 20.04.2016, B4; Informationen des BMBF, Stand 11/2016

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen auf den Internetseiten des BMBF:

Zuletzt aktualisiert am: 30.11.2016

Kontakt

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Robert-Schuman-Platz 3

53175 Bonn

Telefon:0 228 107-2909

Fax:0 228 107-2887

E-Mail:info@bibb.de

Internet:http://www.bibb.de

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