Eine gute Nachbarschaft, wo Kinder aufwachsen und Nachbarn sich verstehen – dafür möchten Stefan Zellnig und Ulrich Bromsbach (3. und 4. von rechts), Vorstände der GWG Neuss, sorgen (Bild: NRW.BANK)

Wohnraumförderung

Starke Zusammenarbeit für gutes Wohnen

Die soziale Verantwortung im Herzen, die wirtschaftliche Vernunft im Kopf: Die Wohnungs-Genossenschaft GWG Neuss will nicht nur vier Wände bieten, sondern gute Nachbarschaften gestalten. An ihrer Seite steht die NRW.BANK: „Die Förderbank ermöglicht es uns, in einem schwierigen Marktumfeld preiswerten Mietwohnungsbau umzusetzen“, sagt Stefan Zellnig, Vorstand der GWG Neuss.

Gemeinsam wandern, zusammen zum Ausflug auf den Weihnachtsmarkt, einander austauschen beim Kaffeeklatsch: Zuhause ist für die Wohnungs-Genossenschaft GWG Neuss da, wo sich die Nachbarn kennen, die Menschen sich wohl fühlen und die Gemeinschaft gelebt wird. „Wir begleiten unsere Mitglieder über das Wohnen hinaus. In unseren Häusern werden Kinder groß gezogen. Hier wird man älter. Wir sind Ansprechpartner auch bei Problemen, die mit dem Zuhause nicht mehr direkt in Verbindung stehen“, sagt Ulrich Brombach, Vorstand der GWG Neuss.

Die Genossenschaft vermietet derzeit 3.500 Einheiten an ihre Mitglieder, zum Beispiel Einfamlienhäuser, Wohnungen oder Apartments. Rund 7.000 Bewohnern – Singles, Familien und Senioren – bietet sie derzeit Raum für jede Lebenssituation. „Wir bringen den Wohnungsbau voran und die Menschen zueinander. Mit unseren Wohnungen richten wir uns an die Mitte der Gesellschaft“, meint Brombach.

Stefan Zellnig (links) und Ulrich Brombach von der GWG Neuss Die GWG-Neuss-Vorstände Stefan Zellnig (links) und Ulrich Brombach schaffen mithilfe der NRW.BANK und des Landes bezahlbaren Wohnraum (Bild: NRW.BANK)

Gute Zusammenarbeit mit der NRW.BANK

Die NRW.BANK steht ihr partnerschaftlich zur Seite. „Es ist spürbar, dass das Land und die NRW.BANK gemeinsam mit uns als Investoren an dem großen Ziel arbeiten, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen“, sagt Stefan Zellnig, ebenfalls Vorstand der GWG Neuss. Alle Beteiligten führen dafür einen offenen Dialog und arbeiten eng zusammen. Ein weiterer Vorteil für die Mieter als Mitglieder der Genossenschaft: Die erzielte Rendite finanziert auch die Verzinsung der Anteile der Mitglieder. Gleichzeitig haben sie die Garantie, dass ihre monatlichen Aufwendungen für ihr Zuhause stabil bleiben.

Vorbildliche Wohnraumförderung

„Die Förderbausteine und Förderprogramme sind so zugeschnitten, dass sie viel besser sind als die Konditionen der Geschäftsbanken. Wir können günstiger finanzieren und günstigere Mieten realisieren. Das Land und die NRW.BANK bieten uns eine vorbildliche Wohnraumförderung“, sagt Zellnig. Letztendlich führt die gute Partnerschaft dazu, „in einem schwierigen Marktumfeld hochwertigen, zukunftsoffenen und gleichwohl mietgünstigen Wohnraum zu errichten“, fasst der GWG-Vorstand zusammen.

Simeane Jakobs berät bei der NRW.BANK zum Programm „Mietwohnraumförderung – Neubau“ (Bild: NRW.BANK) Simeane Jakobs berät bei der NRW.BANK zum Programm „Mietwohnraumförderung – Neubau“ (Bild: NRW.BANK)

So sieht der Erfolg der Zusammenarbeit aus

Im Stauffenbergpark des Neusser Stadionviertels floss zum Beispiel aus dem Programm „Mietwohnraumförderung – Neubau“ ein Förderdarlehen in Höhe von 1,48 Millionen Euro für 16 Wohnungen. Diese sind barrierefrei, mit bodengleichen Duschen und schwellenlos zugänglich. Entsprechend leben im Quartier neben Singles und Familien auch viele Senioren. Als Nachbarn treffen sie sich im Innenhof mit vielen Grünflächen und Sitzgelegenheiten. Die Außenanlage bietet eine Boule-Bahn, einen Kinderspielplatz und sogar eine Partnerschaukel für Erwachsene. Alle Häuser haben Glasfaseranschluss. „Hier wurde moderner und gleichzeitig bezahlbarer Wohnbau geschaffen. Deshalb haben wir das Projekt mit Freude partnerschaftlich begleitet und gefördert“, sagt Simeane Jakobs, Förderberaterin der NRW.BANK.

Das Programm Mietwohnraumförderung – Neubau

  • Förderberechtigt sind private und juristische Personen – vorausgesetzt, sie sind ausreichend kreditwürdig und bringen mindestens 20 Prozent der Gesamtkosten als Eigenleistung auf.
  • Förderfähig sind Miet- und Genossenschaftswohnungen, Gruppenwohnungen, Mieteinfamilienhäuser.
  • Gewährt werden zinsgünstige Darlehen mit hohen Tilgungsnachlässen. Die Höhe des förderfähigen Betrags hängt von der Wohnungsgröße sowie vom Mietniveau der Gemeinde ab.
  • Anträge sind bei der Stadt- und Kreisverwaltung zu stellen, in deren Bereich das Förderobjekt stehen soll.
 

Stand: 16. Dezember 2019

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