Mit dem Platanenhof schuf das Münsteraner Wohnungsunternehmen Wohn + Stadtbau ein ebenso modernes wie vielfältiges Quartier (Bild: Roman Mensing)

Wohnraumförderung: Platanenhof Münster

Der gute Geist des Quartiers

Aufgelockerte, moderne Wohnbebauung, dazwischen frisches Grün und ein gut besuchter Spielplatz der Kindertagesstätte, die in einer ehemaligen Kirche untergebracht ist: Der Platanenhof in Münster zeigt, dass es nicht nur darum geht, ein Dach über dem Kopf zu bieten, sondern auch darum, Wohnungsbau in sozialen Kontexten zu denken. Unterstützung erhielt der Investor von der Wohnraumförderung der NRW.BANK.

Dr. Christian Jaeger, Geschäftsführer der Wohn + Stadtbau Münster, investierte ins Quartier (Bild: NRW.BANK / Christian Lord Otto) Dr. Christian Jaeger, Geschäftsführer der Wohn + Stadtbau Münster, investierte ins Quartier (Bild: NRW.BANK / Christian Lord Otto)

„Wenn wir neue Quartiere planen, dann wollen wir mehr als funktionale Gebäudezeilen“, erklärt Dr. Christian Jaeger, Geschäftsführer der Wohn + Stadtbau Münster. Im Platanenhof finden sich Mehrgenerationen-Wohnen, öffentlich geförderte und frei finanzierte Mietwohnungen sowie Eigentumswohnungen. Die Vielfalt sorgt für soziale Stabilität: Hier fühlen sich vom Alleinstehenden bis zur Familie, von der Studentin bis zum Senior alls wohl und dem Quartier zugehörig. Durch den Erhalt der markanten ehemaligen St. Sebastian-Kirche und ihrem Umbau zur Kindertagesstätte erhält das Quartier zudem ein identitätsstiftendes Symbol.

Platz satt bietet das „Allwetter-Spieldeck“ der Kindertagesstätte in der ehemaligen St.-Sebastian-Kirche (Bild: NRW.BANK / Christian Lord Otto) Platz satt bietet das „Allwetter-Spieldeck“ der Kindertagesstätte in der ehemaligen St.-Sebastian-Kirche (Bild: NRW.BANK / Christian Lord Otto)

Gemeinschaftsraum

Zum Zusammenhalt trägt auch der gut besuchte Gemeinschaftsraum bei. Dieser wird für Quartiers- und private Feiern sowie von Initiativen und Vereinen der Nachbarschaft genutzt. „Es sind gerade diese Details, die dafür sorgen, dass ein Quartier funktioniert“, erklärt Simeane Jakobs von der Wohnraumförderung der NRW.BANK. „Entsprechend lassen sich solche Gemeinschaftsflächen durch die Wohnraumförderung mitfinanzieren.“

Wohnen im Alter

Ein besonderes Augenmerk gilt im 2015 fertiggestellten Plantanenhof dem Wohnen im Alter. Integriert wurde ein Quartierstützpunkt der Ambulanten Dienste e.V. mit einer Betreuungsstation nach dem sogenannten „Bielefelder Modell“. Dieses sieht vor, dass alle Mieterinnen und Mieter Betreuungsleistungen in Anspruch nehmen können, aber nur nach dem tatsächlich Bedarf bezahlen müssen. Außerdem sind die Wohnungen barrierefrei und rollstuhlgerecht. Eine Wohngemeinschaft für alle Altersstufen ergänzt das Angebot.

Bezahlbarer Wohnraum für alle

„Wohnraumförderung ist modern, flexibel und rentabel“, betont Jakobs. Unterstützt wurde der Bau des Platanenhofs unter anderem durch das Förderprogramm „Mietwohnraumförderung – Neubau“. Es gibt dem Investor mit hohen Tilgungsnachlässen, langen Laufzeiten und niedrigen Zinsen einen attraktiven Anreiz, bezahlbaren Wohnraum für alle zu schaffen.

Niedrige Fluktuation

„Wir machen die Erfahrung, dass ein gut gestaltetes Umfeld und eine gut gestaltete Architektur ein entsprechendes Wohn- und Lebensgefühl vermittelt“, sagt Jaeger. Das trägt zu einer niedrigen Fluktuation der Mieter und zum Werterhalt der Immobilien bei. „Durch die Wohnraumförderung der NRW.BANK lässt sich dieser gute Geist in den Quartieren finanzieren.“

Das Quartier Platanenhof in Münster von außen Ein Quartier für alle: der Platanenhof (Foto: Roman Mensing)

Platanenhof Münster

28 Eigentumswohnungen
25 Mietwohnungen, davon 16 gefördert
Generationsübergreifende Wohngruppe
Auszeichnung mit dem NRW-Landespreis 2017 für Architektur, Wohnungs- und Städtebau

Wohn + Stadtbau wurde gefördert mit dem Programm

Fördermöglichkeiten für Ihr Vorhaben finden

Ich suche Fördermöglichkeiten für
im Förderthema

Eine vollständige Übersicht der Auswahlkriterien bietet Ihnen die  Produktsuche

Wohnen

240 Wohnungen und zusätzlich vier Bürogebäude mit einer Gesamtfläche von 8.700 Quadratmetern entstanden im Grünen Weg (Foto: GAG Immobilien)

Gut leben und arbeiten in Ehrenfeld

Bunt, lebendig, typisch Köln: Mit Mitteln der Wohnraumförderung der NRW.BANK wertet die GAG Immobilien den Kölner Westen auf. In Ehrenfeld entstand auf rund 25.000 Quadratmetern ein zukunftsweisendes Quartier mit einer zeitgemäßen Mischung aus Wohnen, Gewerbe und Arbeiten.

Weiterlesen

Inklusion

In Kleve entstand neuer Wohnraum für viele Menschen (Foto: Thomas Binn)

Ein Zuhause für alle

Einkaufen, ins Kino gehen, Freunde und Familie treffen – was für die meisten alltäglich ist, ist für Menschen mit geistigen und mobilen Einschränkungen nicht selbstverständlich. Sie benötigen Unterstützung und alters- oder behindertengerechte Strukturen, um am Leben in der Stadt teilzuhaben. Eine Aufgabe der Stadtentwicklung ist es, alte und beeinträchtigte Menschen zu integrieren und neue Wohnformen zu entwickeln. In Kleve am Niederrhein hat die „Lebenshilfe gGmbH – Leben und Wohnen“ mit dem Wohnpark Materborn ein Mehrgenerationenhaus gebaut, das die gesellschaftliche Teilhabe aller Bewohner ermöglicht. Die NRW.BANK trug mit Mitteln aus der Wohnraumförderung zum Erfolg des Projekts bei.

Weiterlesen

Bauland-Dialog NRW 2019

Bauland (Bild: Fotolia / Matthias Buehner)

(Bau)Land in Sicht?

Heimat schafft Identität. Nur wenn sich Menschen in ihren Städten, Gemeinden und Stadtvierteln heimisch, wohl und sicher fühlen, identifizieren sie sich mit ihrer Umgebung. Bauland bildet dafür das Fundament. Der „Bauland-Dialog NRW“ bietet mit der Präsentation von Instrumenten und Angeboten zur Reaktivierung von Brachflächen viele vitale Impulse für die Flächenentwicklung.

Weiterlesen

Ihre Anfrage

* Pflichtfelder Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers/der Empfänger werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und anschließend gelöscht.

Feedback

Ihre Bewertung der Seite

Haben Sie ein Anliegen und möchten lieber persönlich in Kontakt mit der NRW.BANK treten? Dann nutzen Sie bitte unsere Kontaktmöglichkeiten.