Alexander Stamos fährt ab auf elektrische Mobilität (Foto: NRW.BANK / Lokomotiv)

NRW.BANK.Elektromobilität

Ein elektrisches Vorbild für die Kunden

Manche Unternehmen scheuen noch die Investition in Elektromobilität – auch, weil sie einen Reichweiteverlust fürchten. Den Heizungs- und Klimatechnikbetrieb Stamos hielt das nicht ab. Mit den neuen Elektro-Transportern ist Geschäftsführer Alexander Stamos hochzufrieden. Die Finanzierung unterstützte die NRW.BANK mit dem Programm NRW.BANK.Elektromobilität.

Alexander Stamos ist ein echter Überzeugungstäter. Der Unternehmer aus Grevenbroich ist stets offen für ressourcenschonende Technologien und denkt über den Tellerrand hinaus. Als die Anschaffung zweier neuer Firmentransporter anstand, wollte er unbedingt auf Elektrofahrzeuge umstellen. Die Vorbereitungen ging er akribisch an.

Akribische Vorarbeit

Als großes Hemmnis gilt häufig die Sorge vor einer möglicherweise zu geringen Reichweite. Also machte Alexander Stamos den Test und ermittelte, wieviele Kilometer seine Mitarbeiter pro Tag zurücklegen. Das Ergebnis war eindeutig: alles problemlos auch elektrisch machbar. Als nächstes stand die Auswahl des richtigen Modells an, dabei war auch das Verhandlungsgeschick des Unternehmers gefragt. „Die Autohäuser haben erstmal ratlos geschaut, als wir sagten, dass wir die Autos eine ganze Woche lang testen müssen. Schließlich ist bei einer solchen Umstellung keine einzelne Probefahrt des Inhabers ausreichend.“ Letztlich setzte er sich durch, testete mit seinen Mitarbeitern ausgiebig und fand das passende Modell.

Aufladung des E-Transporters Doppelt sauber: Der Elektrotransporter wird aufgeladen mit Strom aus externen Brennstoffzellen (Foto: NRW.BANK / Lokomotiv)

Vorbildcharakter für die Kunden

Doch nicht nur der Idealismus treibt Alexander Stamos an. Er möchte auch selbst als Beispiel vorangehen und seinen Kunden zeigen, wie unkompliziert die Umstellung sein kann. „Wir verkaufen ja auch nachhaltige Technologien. Neben der persönlichen Überzeugung für den Umweltschutz ist es daher auch ein Verkaufsargument, dass wir die Fahrzeuge mit zwei externen Brennstoffzelle laden. So können wir Kunden viel glaubwürdiger überzeugen, dass das alles funktioniert“, erklärt der Inhaber.

Attraktive Förderung

Ein wichtiger Faktor bei der Anschaffung war die Förderung der NRW.BANK. „Natürlich sind die elektrischen Modelle noch teurer als Dieselmodelle. Da hat die Förderung der NRW.BANK mit attraktiven Konditionen die Entscheidung etwas leichter gemacht“, ergänzt Alexander Stamos. Und auch Gunnar Dahlhoff von der NRW.BANK freut sich über das erfolgreiche Projektbeispiel: „Wir müssen den manchmal etwas abstrakt genutzten Begriff der Elektromobilität in konkrete greifbare Projekte verwandeln. Herr Stamos zeigt, dass man auch im Handwerk einfach mal ‚machen‘ kann. Für uns als NRW.BANK war die Begleitung des Projekts daher besonders erfreulich.“

NRW.BANK.Elektromobilität auf einen Blick

  • Geeignet für Existenzgründer, mittelständische, gemeinnützige oder kommunale Unternehmen sowie Angehörige der freien Berufe
  • Fördersumme bis zu 5 Millionen €
  • Finanzierungsanteil: bis zu 100% der förderfähigen Ausgaben
  • Nutzbar für den Kauf von Fahrzeugen ohne Verbrennungsmotor. Auch die Anschaffung von E-Bikes wird unterstützt.
  • Finanzierung von Investitionen in Ladeinfrastruktur oder Batterietechnik sowie Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
  • Laufzeit: 4 bis 10 Jahre ohne Tilgungsfreijahre, alternativ wahlweise 4 oder 10 Jahre inklusive 2 Tilgungsfreijahre
 

Stand: 14. Mai 2020

Stamos wurde gefördert mit dem Programm

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