Die KVB machen die Stadt Köln nicht nur durch die Optik der neuen Elektrobusse schöner, sondern reduzieren auch den CO2-Ausstoß der Stadt (Bild: KVB AG / Christoph Seelbach)

NRW.BANK.Elektromobilität

Null Emissionen auf ganzer Linie

Klimaoffensive für die Domstadt: Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) wollen ihren Fuhrpark komplett auf E-Busse umstellen. Bis 2030 sollen alle Buslinien emissionsfrei unterwegs sein. Bei der Finanzierung hilft das Programm NRW.BANK.Elektromobilität.

Schräge Frontscheibe, gerundeter Dachaufbau, ein Hauch von Anthrazit in der Lackierung: Die neun 18 Meter langen Elektrobusse der „Rheinstromlinie“ mit der Nummer 133 gefallen schon allein durch ihre Optik. Die vom niederländischen Hersteller VDL Bus & Coach bv eigens nach den Wünschen der KVB konzipierten Gelenkbusse pendeln bereits seit 2016 auf der Strecke zwischen dem Südfriedhof in Zollstock und dem Breslauer Platz am Hauptbahnhof – und zwar emissionsfrei. „Wir sparen damit schätzungsweise rund 520 Tonnen CO2 jedes Jahr ein“, erklärt Stephan Anemüller von der KVB.

Weitere Buslinien sollen auf E-Mobilität umgestellt werden, um das Ziel "Zero Emission" bis 2030 zu erreichen (Bild: KVB AG / Stephan Anemüller) Weitere Buslinien sollen auf E-Mobilität umgestellt werden, um das Ziel "Zero Emission" bis 2030 zu erreichen (Bild: KVB AG / Stephan Anemüller)

50 E-Busse bis 2021

Das soll erst der Anfang sein: Bis 2021 wird das kommunale Unternehmen sechs weitere Bus-Linien mit rund 50 Fahrzeugen auf E-Mobilität umstellen. „Wir rechnen damit, dass wir den CO2-Ausstoß um schätzungsweise weitere vier bis fünf Millionen Tonnen reduzieren“, schätzt Anemüller. Das Beschaffungsverfahren für die nächsten Busse läuft schon. Zero Emission ist das Ziel, und dies soll bis 2030 realisiert sein. Der Busverkehr der KVB soll künftig keine schädlichen Klima- und Umweltgase mehr ausstoßen.

Die NRW.BANK unterstützt das Projekt der KVB aus dem Programm NRW.BANK.Elektromobilität, welches über den NRW.BANK.Green Bond refinanziert wird. Sie stellt ein zinsgünstiges Darlehen von rund 3,6 Millionen Euro bereit.

Attraktive Konditionen

„Mit dem Programm unterstützen wir das Land Nordrhein-Westfalen dabei, die Elektromobilität zu stärken“, sagt Lars Wiemer, Referatsleiter Existenzgründung/Mittelstandsförderung der NRW.BANK. Die Konditionen sind seit September 2018 besonders attraktiv – nicht nur für kommunale Unternehmen wie die KVB, sondern auch für gewerbliche oder gemeinnützige Investoren. „Der Finanzierungszinssatz für NRW.BANK.Elektromobilität startet abhängig von der Bonität und der Laufzeit schon bei 0,0 Prozent“, stellt Wiemer heraus.

Für die KVB ist klar: „Ohne die finanzielle Unterstützung des Landes NRW und der NRW.BANK hätten die Verkehrsbetriebe die Linie 133 nicht elektrifizieren können. Auch den Kauf weiterer Busse könnten wir nicht allein stemmen“, so Anemüller.

NRW.BANK.Elektromobilität auf einen Blick

  • Antragsberechtigt sind Existenzgründer, mittelständische, gemeinnützige oder kommunale Unternehmen, freie Berufe
  • Nutzbar für den Kauf (kein Leasing) von Fahrzeugen ohne Verbrennungsmotor, auch E-Bikes
  • Fördersumme ab 10.000 Euro bis zu 5 Millionen Euro
  • Finanzierungsanteil bis zu 100 Prozent der förderfähigen Ausgaben
  • Finanzierung von Investitionen auch in Ladeinfrastruktur oder Batterietechnik sowie Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
  • Laufzeit: 4 bis 10 Jahre ohne tilgungsfreie Jahre, alternativ wahlweise 4 oder 10 Jahre, inklusive 2 Tilgungsfreijahre

  

Stand: 23. Juli 2019

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