Engel Umwelttechnik - fachgerechter Rückbau von Immobilien
Jörg H. Weidenhöfer und Markus Wolf (Bild: NRW.BANK)
Siegel: Energieeffizienz lohnt sich

Mittelstand

Umweltgerechter Rückbau von Immobilien

Für die Engel Umwelttechnik GmbH & Co. KG gehört Umweltschutz zum täglichen Geschäft. Das Kölner Unternehmen kümmert sich um den Rückbau von Immobilien und die fachgerechte Entsorgung der Materialien. In dem Betrieb wurden sogar von Hand Dokumente aus den Trümmerteilen des eingestürzten Kölner Stadtarchivs sortiert.

Im Oktober 2008 wagten Jörg H. Weidenhöfer und Markus Wolf den Sprung in das Unternehmertum. Nach mehr als 35 Jahren gaben die beiden Gründer der Dipl.-Ing. Engel Umwelttechnik, Hans Georg Engel und Gerd Engel, ihre Firma in neue Hände. Seitdem leiten die beiden neuen Geschäftsführer die Geschicke des Kölner Betriebs. „Finanziert wurde diese Nachfolgeregelung über eine Eigenkapitalbeteiligung aus dem NRW.BANK.Mittelstandsfonds“, sagt Jörg H. Weidenhöfer. Einen sechsstelligen Betrag hatte die Förderbank für Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt.

Der Betrieb steht auf zwei Säulen: Bauleistung (Rückbau und Erdbewegung) und Entsorgung (Deponien). Dabei ist Engel Umwelttechnik nicht nur in und rund um Köln tätig, sondern übernimmt im gesamten Rheinland Aufträge von öffentlichen Institutionen, Projektentwicklern, Architekten und privaten Bauherren. „Etwa 90 Prozent unseres Umsatzes erzielen wir mit privaten Auftraggebern und zehn Prozent mit der öffentlichen Hand“, so Markus Wolf. Seine Mitarbeiter rücken mit schwerem Gerät an, um den Baugrund oder die Baugruben für die nächste Bebauung vorzubereiten. Oder es werden Wohnungen, Büros und Lagerhallen abgerissen. „Selektiver Rückbau“ heißt das im Fachjargon, wenn ein Gebäude abgebrochen und am Ende alle Materialien sorgfältig voneinander getrennt, wiederverwertet oder fachgerecht entsorgt werden.

Engel Umwelttechnik übernimmt im gesamten Rheinland Aufträge von öffentlichen Institutionen, Projektentwicklern, Architekten und privaten Bauherren. (Bild: NRW.BANK) Engel Umwelttechnik übernimmt im gesamten Rheinland Aufträge von öffentlichen Institutionen, Projektentwicklern, Architekten und privaten Bauherren. (Bild: NRW.BANK)

Zertifizierter Fachbetrieb

Die gesetzlichen Vorgaben an die ausführenden Unternehmen steigen von Jahr zu Jahr. So muss auch Engel Umwelttechnik die fachgerechte Entsorgung dokumentieren und gegenüber den Behörden nachweisen. Als zertifizierter Fachbetrieb steht das Unternehmen in einer besonderen Verantwortung. „Wir unterziehen diese Prozesse jährlich einer Überprüfung und Zertifizierung“, so der technische Geschäftsführer Markus Wolf, und er ergänzt: „Wir müssen uns ständig verbessern – um im Wettbewerb zu bestehen und um den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen.“ Umweltvergehen sind schließlich keine Kavaliersdelikte.
In den letzten Jahren hat die Firma allein 50.000 Euro in neue Hard- und Software sowie in Mitarbeiterschulungen investiert, um ein elektronisches Nachweisverfahren für gefährliche Abfälle einzuführen. Nun kann exakt nachverfolgt werden, welchen Weg die angelieferten Materialen nehmen. Jörg H. Weidenhöfer ist sich sicher: „Um auch künftig den neuen Vorschriften zu entsprechen, werden wir uns weiter entwickeln müssen – das ist im Entsorgungsbereich nicht anders als in anderen Branchen.“

 

(zuletzt aktualisiert am 17.02.2014)

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Crowd + Outsourcing = Crowdsourcing

Social Media-Plattformen zeigen, wie sich Menschen untereinander vernetzen und austauschen können. Ist der Arbeitsplatz der Zukunft auch im Web 2.0? Immerhin können dort viele Menschen an unterschiedlichen Orten an einem Projekt arbeiten. Die Idee dazu: „Crowdsourcing“. Das Essener Unternehmen clickworker.com betreibt eine Internet-Plattform, die ein solches Arbeiten ermöglicht. Finanzielle Unterstützung gab es unter anderem von der SeedCapital Dortmund, einer Beteiligung im Rahmen der NRW.BANK.Seed Fonds-Initiative.

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