Die NRW.BANK unterstützt die 396 Kommunen in NRW mit Förder- und Finanzierungsleistungen sowie Beratungsangeboten.
Das Essener Rathaus (Foto: Stadt Essen, Stadtbildstelle, Elke Brochhagen)

Kommunen

NRW.BANK: Der zuverlässige Partner der Kommunen in allen Fragestellungen

Für Städte, Gemeinden und Kreise ist es gerade in Zeiten anhaltender Konsolidierungsphasen und steigendem Finanzbedarf öffentlicher Haushalte wichtig, einen zuverlässigen und kompetenten Partner an der Seite zu haben. Die NRW.BANK unterstützt die 396 nordrhein-westfälischen Kommunen und ihre kommunalen Einrichtungen mit Förder- und Finanzierungsleistungen sowie Beratungsangeboten. Ziel ist es, die kommunale Handlungsfreiheit und die Lebensqualität für die Bürger zu sichern.

Kommunalfinanzierung gehört seit Gründung der NRW.BANK zu ihrem Förderauftrag – sie versteht sich als umfassender Förderer und partnerschaftlicher Berater von Kommunen. Sie bietet neben zinsverbilligten Förderkrediten, klassischen Kommunaldarlehen und Liquiditätskrediten unter anderem eine wettbewerbsneutrale – von Produkten und Anbietern unabhängige – Beratung. Dabei bietet sich die NRW.BANK als Sparringspartner an, der gemeinsam mit den Kommunen die für sie jeweils sinnvollste Lösung finden und diskutieren will. Dies kann in Initial- und Erstberatungen, Brainstormings, Strukturierungen, Workshops, Einzelgesprächen oder Projektarbeiten geschehen.

Für all das hat die NRW.BANK entsprechende Fachreferate:

Referat „Kommunale Finanzierung“

Die wesentliche Aufgabe des Referats „Kommunale Finanzierungen“ ist die Sicherstellung eines jederzeitigen Angebots für Kommunen an Kommunaldarlehen, Restrukturierungen bestehender Kommunaldarlehen und Krediten zur Liquiditätssicherung sowie einem limitierten Angebot an klassischen Derivaten zur Risikosteuerung. Darüber hinaus berät das Referat die Kommunen in Fragen des Finanzmanagements und steht den Städten und Gemeinden zu allen refinanzierungsrelevanten Themen Rede und Antwort.

Referat „Kundenbetreuung Öffentliche Kunden“

Die Kundenbetreuer sind zentraler Ansprechpartner für die Kommunen und kommunalen Gesellschaften zu allen Fragestellungen rund um die Förderangebote der NRW.BANK, der Bundesförderinstitute, des Landes NRW und der europäischen Institutionen. Ebenso sind sie erster Ansprechpartner, wenn es um strategische Beratungsbedarfe der Kommunen oder auch Konsortial- und Infrastrukturfinanzierungen für städtische Tochterunternehmen wie Stadtwerke oder andere privatwirtschaftliche Unternehmen geht, die sich im kommunalen Eigentum befinden. Die Kundenbetreuung ist regional organisiert und agiert mit festen Kundenzuständigkeiten aus den beiden Standorten Düsseldorf und Münster.

Referat „Projekte Öffentliche Hand“

Das Referat „Projekte Öffentliche Hand“ unterstützt die NRW-Kommunen losgelöst von ihrem Finanzierungs- und Förderangebot auch rund um aktuelle, kommunale Fragestellungen. Die Beratung, welche stets individuell, wettbewerbsneutral und entgeltfrei erfolgt, ist in vier Kernthemenfelder gegliedert:

Auf Basis eines Kooperationsvertrages mit dem Land NRW unterstützt das Referat beispielsweise im Beratungsfeld „Wirtschaftlichkeit“ Kommunen dabei, Infrastrukturprojekte zu planen und umzusetzen. Dies umfasst insbesondere die Überlegungen zu den wirtschaftlichen Aspekten von Investitionen in die öffentliche Gebäudeinfrastruktur. Das Basisinstrument ist hierbei das kostenlose WU-NKF-Rechenmodell für Wirtschaftlichkeitsvergleiche zum kommunalen Hochbau.

Eine weitere Aufgabe der NRW.BANK in diesem Baustein ist zudem die Beratung des Landes NRW und der dazugehörigen Landeseinrichtungen zu verschiedenen Sonderfragen rund um das Thema Wirtschaftlichkeit von Infrastrukturmaßnahmen im Rahmen von Einzelbeauftragungen.

Im Themenfeld „Stadt- und Quartiersentwicklung“ berät das NRW.BANK-Team zur strategisch-konzeptionellen Stadtentwicklung sowie den dabei relevanten Förder- und Finanzierungsansätzen. Zur Sprache können beispielsweise konzeptionelle Voraussetzungen für Förderkulissen und deren Verknüpfungsmöglichkeiten kommen. Auch die inhaltliche Ausgestaltung der Stadtentwicklung und die Entwicklung geeigneter Fachkonzepte begleitet das Referat. Dabei stehen auch Fragen der prozessualen Ausgestaltung im Blick, wie die Identifikation relevanter Akteure und geeigneter interner und externer Umsetzungsprozesse, die Abstimmung mit den Bezirksregierungen sowie die Entwicklung und Durchführung von Bürgerbeteiligungsverfahren.

Im Themenfeld „Förderaspekte“ unterstützen die Experten der NRW.BANK bei der Sichtung und Auswahl geeigneter Fördermittel. Zudem hilft es, Zuschussmittel zu beantragen und ein Fördermittelmanagement aufzubauen. Darüber hinaus berät das Referat bei zuwendungsrechtlichen Fragestellungen, bei der Projektoptimierung und bei der Darstellung des Eigenanteils, beispielsweise von Eigenleistungen der Kommune, gespendeter Architekten- und Unternehmerleistungen oder gemeinschaftlicher baulicher Selbsthilfe. Mit ihren Wissenstransfer hilft die NRW.BANK zudem den Kommunen dabei, häufige Fehler zu vermeiden.

Im Themenfeld „Kommunale Entwicklungspfade“ hilft das Referat Städten und Gemeinden bei der Bewältigung der zahlreichen kommunalen Herausforderungen. Hierzu zählen neben dem Risikomanagement auch inter- und intrakommunale Zusammenarbeit sowie das Creditor Relations Management. Gemeinsam mit der Kommune werden Ziele identifiziert, vorhandene und geplante Prozesse beleuchtet sowie Stärken und Schwächen analysiert.

 

Stand: 3. Juli 2017

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Beratung von Kommunen

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Förderberatung für integrierte Stadtentwicklung

Rund 80 Prozent der Bevölkerung Nordrhein-Westfalens lebt in Städten. Ihre Entwicklung hat eine zentrale Bedeutung für die Zukunft des Landes. Um Städte und Gemeinden dabei nachhaltig zu unterstützen, widmet das Referat „Projekte Öffentliche Hand“ der NRW.BANK ein eigenes Feld in der Beratung. Kerstin Jochimsen und Tobias Maatz erläutern die Hintergründe.

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Beratung von Kommunen

Ramona Wilkens vom Referat „Öffentliche Hand“ der NRW.BANK (Foto: NRW.BANK / Lokomotiv)

Zentrales Fördermittelmanagement: Zuschüsse ermitteln, beantragen und koordinieren

Generell und ganz besonders in Zeiten knapper Budgets können Kommunen Fördermittel in Form von Zuschüssen nutzen. Die NRW.BANK berät bei der Beantragung und Abwicklung, hilft bei der Projektoptimierung und unterstützt beim Aufbau eines Zentralen Fördermittelmanagements. Ramona Wilkens, Projektbetreuerin im Referat „Projekte Öffentliche Hand“ der NRW.BANK setzt sich für Kommunen ein.

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Kommunen

Miriam Bieganski und Andreas Blümel, Projektbetreuer im Referat „Projekte Öffentliche Hand“ (Foto: NRW.BANK)

Kommunale Entwicklungspfade

Quo vadis? In Richtung Zukunft. Die NRW.BANK unterstützt Kommunen im Kernberatungsfeld „Kommunale Entwicklungspfade“ dabei, kommunale Herausforderungen zu bewältigen. Dazu gehören die Unterstützung bei der Suche nach Optimierungspotenzialen – beispielsweise in Bezug auf neue oder bestehende Prozesse – aber auch die Entwicklung effizienter Steuerungsstrategien, um sich noch zielgerichteter und zukunftsfähiger aufzustellen. Die Themenfelder sind dabei breit gefächert. Miriam Bieganski und Andreas Blümel, beide Projektbetreuer im Referat „Projekte Öffentliche Hand“, erläutern die Vorgehensweise.

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Kommunen

Im Dienste für Kommunen (v.l.n.r.): Rainer Book, Klaus Dohmen, Regine Unbehauen und Joachim Michelmann (Foto: NRW.BANK/Lokomotiv)

Gebündelte Kompetenz zur Wirtschaftlichkeit von Infrastrukturprojekten

Das Ministerium der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen und die NRW.BANK haben die gemeinsame Zusammenarbeit intensiviert und neu aufgestellt. Regine Unbehauen und Klaus Dohmen vom Ministerium der Finanzen NRW sowie Joachim Michelmann und Rainer Book von der NRW.BANK erklären, wie das Team „Projekte öffentliche Hand“ die Kreise und Kommunen in NRW bei Fragen rund um die Realisierung von Infrastrukturprojekten unterstützt.

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Mietwohnungen im Neubau

Jürgen Rauer, der technische Beigeordnete von Kleve (Bild: NRW.BANK/Lord Otto)

In Kleve wird Stadtentwicklung groß geschrieben

Einkaufen, Bildung, Freizeit, Leben: Städte sind mehr als dicht besiedelte Flächen. Wie in einer zukunftsfähigen Stadt all diese Aspekte zusammenspielen, hat Kleve am Niederrhein in den vergangenen Jahren mit erfolgreicher Stadtentwicklung gezeigt. Durch den Bau der Hochschule Rhein-Waal auf dem ehemaligen Hafengelände sowie vieler weiterer Projekte stieg die Wohn- und Lebensqualität. Zur Finanzierung kamen unter anderem Fördermittel der NRW.BANK zum Einsatz.

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