Harald Hauke (links) und Andreas Hauke modernisieren das St. Sixtus-Hospital in Haltern (Bild: NRW.BANK / Lord Otto)

Infrastruktur

St. Sixtus-Hospital modernisiert mit NRW.BANK.Baudenkmäler

Die demografische Entwicklung und die Energiewende stellen neue Anforderungen an die Infrastrukturen der kommunalen Daseinsvorsorge – beispielsweise Altenheime und Krankenhäuser. In die Jahre gekommene Gebäude müssen energetisch und barrierefrei modernisiert werden. Träger, die über einen historischen Gebäudebestand verfügen, können für entsprechende Investitionen auch das Programm NRW.BANK.Baudenkmäler einsetzen. Auf diese Weise stemmte das 150 Jahre alte St. Sixtus-Hospital in Haltern einen Teil der Kosten für die Modernisierung.

Das St. Sixtus-Hospital in Haltern wurde 1897 eingeweiht. (Bild: NRW.BANK / Lord Otto) Das St. Sixtus-Hospital in Haltern wurde 1897 eingeweiht. (Bild: NRW.BANK / Lord Otto)

NRW.BANK.Baudenkmäler


Mit dem Programm NRW.BANK.Baudenkmäler werden Investitionen in ein Baudenkmal oder Gebäude mit erhaltenswerter Bausubstanz gefördert. Die Palette reicht von der energetischen Modernisierung über die Restaurierung bis hin zu zweckmäßigen Umbauten.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Die Zimmer im St. Sixtus-Hospital werden sukzessive modernisiert ... Die Zimmer im St. Sixtus-Hospital werden sukzessive modernisiert ...
... und entsprechen zeitgemäßen Komfortansprüchen. ... und entsprechen zeitgemäßen Komfortansprüchen. (Bilder: NRW.BANK / Lord Otto)

Das St. Sixtus-Hospital reagiert mit dem geriatrischen Schwerpunkt „Medizin im Alter“ auf zunehmend ältere Patienten. So werden zum Beispiel in der Alterstraumatologie Menschen, die gestürzt sind, auch nach der Behandlung dazu mobilisiert, weiterhin selbstbestimmt zu leben. Zudem werden Angehörige geschult, wie sie den Heilungsprozess unterstützen können. Dazu werden nun auch bauliche Voraussetzungen geschaffen. „Wir hatten einen erheblichen Investitionsstau. Das Haus entsprach nicht mehr den modernen Anforderungen“, erklärt Harald Hauke, technischer Leiter des St. Sixtus-Hospitals. Seit 2012 läuft ein umfangreiches Modernisierungsprogramm. Bis 2016 investiert die Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH (KKRN) als Träger 9,6 Millionen Euro und verbessert damit die Gesundheitsinfrastruktur in der Region.

Erhaltenswerte Bausubstanz

Das Krankenhaus besteht aus einem 150 Jahre alten Altbau sowie einem Gebäude aus den 1950er-Jahren und einem weiteren aus den 1980er-Jahren. Der Altbau hat bereits neue Fenster bekommen. Der Dachstuhl wurde komplett saniert und ausgebaut. Erneuert wurden im ganzen Hospital die veraltete Stromversorgung und die als „antik“ einzustufende Telefonanlage. Im Zuge von Brandschutzauflagen modernisierten Handwerker Treppenhäuser und Türen. Alte Öl- und Gaskessel wurden durch ein Blockheizkraftwerk (BHKW) ersetzt, das laut Harald Hauke jährlich 12.000 Euro Energiekosten spart. In den Altbau flossen 4,5 Millionen Euro, finanziert über das Programm NRW.BANK.Baudenkmäler.

Wohnortnahe Grund- und Regelversorgung

Bei allen Investitionen in die Technik: Für die über 400 Mitarbeiter des St. Sixtus-Hospitals stehen die Patienten im Mittelpunkt – sie sollen so untergebracht werden, dass sie sich wohlfühlen. So wird Zimmer für Zimmer des 1950er-Jahre-Traktes modernisiert – mit angenehmem Licht, gemütlicher Holzvertäfelung, modernen Betten und eigenem Bad. Die Arbeiten führt das eigene Personal aus der technischen Abteilung sukzessive in Eigenregie durch. Darüber hinaus werden eine neue Cafeteria angebaut, neue Operationstische und Deckenversorgungseinheiten angeschafft und die bisher übers Krankenhaus verteilte Radiologie zentriert. „Wir bieten mit sieben Fachabteilungen eine wohnortnahe Grund- und Regelversorgung für 38.000 Einwohner auf hohem Niveau an“, betont Geschäftsführer Andreas Hauke.

Stand: 23. Juli 2015

Die St. Sixtus-Hospital in Haltern wurde gefördert mit:

Fördermöglichkeiten für Ihr Vorhaben finden

Ich suche Fördermöglichkeiten für
im Förderthema

Eine vollständige Übersicht der Auswahlkriterien bietet Ihnen die  Produktsuche

Infrastruktur

Walter Grau vom Verein der Offenen Tür Porz e. V. realisierte mit Architekt Werner Wittkowski (li.) das Jugendzentrum und die Kita in Köln-Finkenberg (Foto: NRW.BANK / Lord Otto)

Gefragter Treffpunkt für Jugendliche in Köln

Überdurchschnittlich viele einkommensschwache Haushalte, kinderreiche Familien, Arbeitssuchende und Menschen mit Migrationshintergrund: Porz-Finkenberg in Köln gilt als benachteiligter Stadtteil. Mit viel Engagement setzen sich die Bürger hier für mehr soziale Stabilität ein. 2014 errichtete der gemeinnützige Verein Haus der Offenen Tür Porz e. V. mit Unterstützung der NRW.BANK ein Jugendzentrum, das sich zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt hat.

Weiterlesen

Infrastrukturfinanzierungen

Interdisziplinärer Erweiterungsbau am Zentralklinikum (Visualisierung: wörner traxler richter planungsgesellschaft mbh)

Besser versorgen, besser forschen

„Mit State-of-the-Art-Medizintechnik gehört unser Knochenmarktransplantationszentrum (KMT) zu den führenden Einrichtungen seiner Art in Deutschland. Jetzt wird es im Rahmen eines umfassenden Modernisierungsprogramms erweitert, um die Patientenversorgung weiter zu optimieren“, berichtet Dr. Christoph Hoppenheit, kaufmännischer Direktor der Uniklinik Münster. Einen Teil der Mittel für dieses und weitere Bau- und Sanierungsvorhaben des Universitätsklinikums stellt die NRW.BANK im Zuge des Medizinischen Modernisierungprogramms (MedMoP) des Landes mittels Direktfinanzierung zur Verfügung.

Weiterlesen

Ihre Anfrage

* Pflichtfelder Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers/der Empfänger werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und anschließend gelöscht.

Feedback

Ihre Bewertung der Seite

Haben Sie ein Anliegen und möchten lieber persönlich in Kontakt mit der NRW.BANK treten? Dann nutzen Sie bitte unsere Kontaktmöglichkeiten.