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KfW Award 2020 Gründen

Anerkennung für enorme Leistungen

Mut machen – das ist das erklärte Ziel des KfW Award 2020 Gründen. Der bundesweite Wettbewerb will die enormen Leistungen junger Unternehmen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie besonders anerkennen. Als Preisgeld stehen insgesamt 35.000 Euro bereit.

Anna Yona (inmitten ihres Teams) ist mit Wildling Shoes die NRW-Landessiegerin des KfW Awards Gründen 2019. Foto: Frank Peters Anna Yona (2. v. r, inmitten ihres Teams) ist mit Wildling Shoes die NRW-Landessiegerin des KfW Awards 2019 Gründen (Foto: Frank Peters)

Die Gründer- und Start-up-Szene ist von den Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 unterschiedlich stark betroffen. Deshalb entschied die KfW Bankengruppe, die Kriterien ihres seit 1998 ausgelobten KfW Award in diesem Jahr anzupassen. Gefragt wird unter anderem nach den spezifischen Herausforderungen durch die Pandemie und was Gründer unternommen haben, um die Krise bestmöglich zu meistern. 
Auswirkungen durch Corona auf Umsätze und Unternehmensergebnis werden von der hochkarätig besetzten Jury entsprechend berücksichtigt. Sie bestimmt einen Landessieger für jedes Bundesland sowie den Gesamtsieger. Die 16 Preisträger werden am 25. November bekannt gegeben.

Im vergangenen Jahr gehörte Wildling Shoes zu den Preisträgern.Das Unternehmen ist mit heute 140 Mitarbeitenden bereits seit der Gründung dezentral organisiert und vertreibt sein Produkt ausschließlich über den eigenen Onlineshop sowie zwei lokale Standorte. Durch die hieraus resultierende Flexibilität, den engen Teamzusammenhalt und die langfristigen Beziehungen zu Lieferanten konnte Wildling gezielt Maßnahmen ergreifen, um der Krise entgegenzuwirken.Gründerin Anna Yona erinnert sich gerne an die Preisverleihung: „Der NRW-Landessieg beim KfW Award 2019 Gründen bedeutete für das gesamte Team eine ungeheure und motivierende Anerkennung, die wir gemeinsam gefeiert haben.“ Wildling Shoes produziert faire und nachhaltige Minimalschuhe, die einen natürlichen und freien Gang ermöglichen und die Freude an der Bewegung wecken. Yona: „Wir profitierten sehr von der großen Aufmerksamkeit und schätzen vor allem die neuen Beziehungen und Netzwerke, die wir im Zuge des Preises neu knüpfen konnten.“

Mutige Gründerszene

Elisabeth Leidinger, tätig im Beratungscenter Wirtschaftsförderung der NRW.BANK, ermuntert Gründer aus NRW: „Mit Ihrer Gründung haben Sie Ideenreichtum und unternehmerisches Handeln bewiesen. Den spezifischen Auswirkungen der Corona-Pandemie sind Sie mit Durchhaltewillen, Weitsicht und Agilität begegnet. Dieses alles bildet die Basis für eine starke und mutige Gründerszene in Nordrhein-Westfalen. Nutzen Sie die Chance des Wettbewerbs: Zeigen Sie sich, stellen Sie sich dem Wettbewerb und geben Sie so auch Ihren positiven Impuls an andere Gründer weiter.“

Bewertungskriterien

Am Wettbewerb teilnehmen können Start-ups aller Branchen ab Gründungsjahr 2015. Ausgewählt werden die Preisträger von einer Jury aus Vertretern der KfW Bankengruppe, der NRW.BANK und anderer Landesförderinstitute, aus Politik, Wirtschaft sowie Industrie- und Handelskammern. Sie bewerten nicht nur die Geschäftsideen nach Innovationsgrad und Kreativität. Auch der erfolgreiche Umgang mit den Herausforderungen der Corona-Krise fließt in die Bewertung mit ein. Maßgeblich für die Auszeichnung ist ebenfalls, wie umweltbewusst die Umsetzung der Idee erfolgt und ob Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen oder erhalten werden.

Preise

Die Preissumme beträgt insgesamt 35.000 Euro. Die Landessieger erhalten jeweils 1.000 Euro, der Bundessieger zusätzlich 9.000 Euro. Die Jury hat die Möglichkeit, zusätzlich einen Sonderpreis in Höhe von 5.000 Euro zu vergeben. Bewerbungsschluss ist am 21. September 2020.

Stand: 1. Juli 2020

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