Traditionelles Handwerk modern und hochwertig
Karl-Heinz Holste (Fot: Markus Feger)

Gründung

Traditionelles Handwerk modern und hochwertig

Der Tischler Karl-Heinz Holste machte sich 2013 mit seinem eigenen Betrieb selbstständig. In seiner Tischlerei in Rheda-Wiedenbrück fertigen drei Meister, zwei Gesellen und vier Lehrlinge hochwertige Möbel und Einrichtungsgegenstände für Privat- und Geschäftskunden. Darüber hinaus beliefert die Tischlerei Holste Industrieunternehmen.

Herr Holste, warum haben Sie sich selbstständig gemacht?

Ich habe mich selbstständig gemacht, weil man dann „sein Ding“ machen kann. Man hat Ideen und kann diese auch umsetzen. Wenn man sieht, dass es dann auch noch funktioniert, hat man alles richtig gemacht, und das ist ein tolles Erfolgserlebnis.

Was macht Ihr Unternehmen, welche Produkte oder Dienstleistungen bietet es? Was ist das Besondere, die Idee?

Das Leistungsportfolio reicht von Ankleiden und Garderoben, über Badezimmermöbel und Waschtischlösungen bis hin zu Einrichtungen für Arztpraxen, Kindergärten, Büros, Messe- und Ladenbau. Außerdem arbeiten wir als zuverlässiger Zulieferer für die Industrie. Wir versuchen, unseren Kunden schon in der Angebotsphase anhand gezeichneter Vorschläge ein Bild des fertigen Produktes zeigen zu können und es dann natürlich auch so herzustellen.

Was waren und sind Ihre größten Herausforderungen zu einem erfolgreichen Unternehmertum?

Die größte Herausforderung ist sicher die richtige Arbeitsauslastung: Immer gleichmäßig Aufträge reinzubekommen, die man termingerecht erledigen kann. Mal ist mehr als genug Zeit und es könnten sogar noch weitere Aufträge bearbeitet werden, mal – tatsächlich meistens – sind es sehr viele Aufträge parallel, die umgesetzt werden wollen. Generell sind vier bis sechs Wochen Vorlauf optimal.

Welche Unterstützungsangebote haben Sie genutzt? Welche waren besonders hilfreich?

Zur Selbstständigkeit habe ich die Unterstützung der Handwerkskammer bekommen. Dort fand eine sehr gute Beratung statt. Auch im laufenden Betrieb haben wir hier noch Tipps und Hilfe bekommen.

In welcher Form engagieren Sie sich gesellschaftlich oder sozial?

Unser Betrieb bildet aus. Aktuell beschäftigen wir vier Lehrlinge. Davon machen zwei den betrieblichen Teil – als Kooperationspartner – bei uns und sind über die Fortbildungsakademie der Wirtschaft angestellt. Außerdem unterstützen wir örtliche Vereine und die örtliche Gemeinde.

Was ist für Sie der größte Unterschied in Ihrem Arbeitsalltag im Vergleich zu vorher?

Man trägt mehr Verantwortung. Ich muss und will jeden Monat den Lohn für meine Mitarbeiter überweisen können, schließlich steht hinter jedem Mitarbeiter auch eine Familie. Außerdem achte ich auch auf die Gesundheit meines Teams. Wir versuchen zum Beispiel, rückenfreundliche Arbeitsplätze zu gestalten.

Was hat sich sonst noch verändert? Wie bewerten Sie Ihre Lebensqualität?

Es ist schon viel Arbeit! Aber es hat auch viel Gutes: Zum Beispiel kann ich mittags nach Hause fahren, wenn die Kinder von der Schule kommen, um gemeinsam mit ihnen zu Mittag essen. Ansonsten möchte ich gar nichts anders haben als vorher. Die Hauptsache ist doch, man ist gesund.

Welche Vision haben Sie für Ihr Unternehmen? Wo stehen Sie in 15 Jahren?

Die Vision sieht so aus, dass ich hoffe, dass es uns in 15 Jahren noch gibt. Unsere Betriebsgröße ist auf jeden Fall passend, um auch größere Objekte fertigen und somit auch größere Aufträge annehmen zu können. Ich hoffe, dass meine Mitarbeiter, deren Familien und natürlich auch meine Familie gesund bleiben und keiner den Spaß an der Arbeit verliert. Da möchte ich in 15 Jahren auch immer noch sein.

 

Stand: 26.10.2017

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