Mithilfe des NRW/EU.Mikrodarlehens von der NRW.BANK startete Petra Hustadt erfolgreich in die Selbstständigkeit
Petra Hustadt führt seit 2014 ihr Geschäft „Herzstück“ in Hamm. (Bild: NRW.BANK / Lokomotiv)

NRW/EU.Mikrodarlehen

Mit Mode und Accessoires Herzen erobert

Petra Hustadt aus Hamm machte eine Herzenssache zur Unternehmensidee. Schon immer hatte sie ein Faible für stilvolle Wohnaccessoires und Mode. Beides verkauft sie nun seit 2014 in ihrem Geschäft „Herzstück“. Unterstützung erhielt die Gründerin auf dem Weg in die Selbstständigkeit durch das STARTERCENTER NRW und durch die NRW.BANK mit dem NRW/EU.Mikrodarlehen.

Nach vielen Jahre in einer leitenden kaufmännischen Funktion gab eine berufliche Veränderung Petra Hustadt den Impuls, ihre Leidenschaft für schöne Dinge und Mode zum Beruf zu machen. 2013 begann sie mit den ersten Planungen für ihr Geschäft und holte sich Unterstützung beim STARTERCENTER NRW der Wirtschaftsförderung Hamm: „Das STARTERCENTER NRW machte mich auch auf das NRW/EU.Mikrodarlehen aufmerksam, das für meinen Bedarf genau das Richtige war.“

Für den kleinen Förderbedarf

Das NRW/EU.Mikrodarlehen bietet die NRW.BANK insbesondere für die Gründung und die Weiterentwicklung von Kleinstunternehmen an. „Gerade bei kleinen Gründungen ist es für Gründungswillige schwer, Darlehen von der Hausbank zu erhalten“, erklärt Margrit Rieger von der NRW.BANK. „Das NRW/EU.Mikrodarlehen mit einer Mindestfördersumme von 5.000 Euro und einer Höchstförderung von 25.000 Euro kann dann eine passende Lösung sein.“

Gefördert wird, wenn:

  • der Unternehmensstandort in NRW liegt,
  • ein STARTERCENTER NRW das Gründungsvorhaben befürwortet,
  • ab Beginn der Darlehenslaufzeit für zwei Jahre eine begleitende Beratung etwa durch einen Experten aus dem Netzwerk SeniorCoach NRW oder einen Unternehmensberater stattfindet.
Petra Hustadt in ihrem Geschäft „Herzstück“ in Hamm (Bild: NRW.BANK / Lokomotiv) Petra Hustadt in ihrem Geschäft „Herzstück“ in Hamm (Bild: NRW.BANK / Lokomotiv)

Großer Erfolg in kurzer Zeit

Bei Petra Hustadt fiel das Votum des STARTERCENTERS NRW nicht nur positiv, sondern begeistert aus. „Sie überzeugte mit ihrer Gründerpersönlichkeit und einem Businessplan, der zeigte: Hier weiß jemand, worauf er sich einlässt“, fasst Margrit Rieger zusammen. Das 2014 eröffnete „Herzstück“ eroberte sich schnell eine feste Stammkundschaft. Und wer den Laden in Hamms Martin-Luther-Viertel betritt, merkt sofort: Hier ist jemand mit Herzblut bei der Sache. Wohin man auf den rund 70 Quadratmetern blickt, überall laden liebevoll arrangierte Lifestyleartikel und Einrichtungsgegenstände sowie schön drapierte Mode samt passender Accessoires zum Kauf ein. Dazwischen Petra Hustadt, die ihren Kundinnen und Kunden immer beratend zur Seite steht – und damit einen Unterschied macht: „Persönliche Beratung vermissen die Kunden heute in vielen Geschäften. Ich kann das hier in meinem kleinen Laden gut leisten, und weil ich wöchentlich einkaufe, Kundenwünsche zudem zeitnah erfüllen.“

Anfang 2016 erweiterte Petra Hustadt ihr Geschäft um ein kleines Café. Begeistert zeigten sich im selben Jahr auch die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer der Stadt Dortmund vom Unternehmenskonzept: Petra Hustadt zählte zu den Preisträgern des Gründerpreises 2016 der Region.

Liebevoll arrangierte Wohn-Accessoires und Kleidung laden zum Kauf ein  (Bild: NRW.BANK / Lokomotiv) Liebevoll arrangierte Wohn-Accessoires und Kleidung laden zum Kauf ein (Bild: NRW.BANK / Lokomotiv)

Rückschlag als Vorteil

Im September 2016 dann ein herber Rückschlag: Ein Auto raste frontal in die Schaufensterscheibe und zerstörte große Teile des Ladens. Doch nach dreieinhalb Wochen eröffnete Petra Hustadt in benachbarten Räumen bereits wieder. Dass sie quasi eine zweite Neugründung geschafft hat, ist nicht nur der Tatsache zu verdanken, dass sie gut versichert war. Margrit Rieger: „Hier zeigte sich, wie solide Frau Hustadt ihr Geschäftskonzept geplant hatte – so konnte sie sogar diesen Unfall überstehen.“

In die Zukunft blickt die Inhaberin des „Herzstücks“ optimistisch: „Kurz sah es so aus, als ob es das gewesen wäre – aber in den neuen Räumen habe ich mehr Platz, was ich viel besser finde – und ganz wichtig ist als Gründer einfach: sich nicht entmutigen lassen und das eigene Ziel nicht aus den Augen verlieren.“

 

Stand: 18. Dezember 2017

Wie helfen die STARTERCENTER NRW

Wer eine Existenzgründung plant, hat viele Fragen. Erster Ansprechpartner dafür sind die STARTERCENTER NRW. Sie unterstützen seit 2006 Gründerinnen und Gründer, Freiberufler und Gewerbetreibende auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Die landesweit 76 STARTERCENTER NRW beraten und informieren in allen Regionen NRWs Gründungswillige und Jungunternehmer zu Themen wie Businessplan oder Unternehmensfinanzierung. Träger der STARTERCENTER NRW sind die Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern sowie kommunale Wirtschaftsförderungen.

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