Seit 2012 bietet Green IT energieeffiziente und ökonomische IT-Lösungen an, unterstützt von der NRW.BANK.
Andreas Heiermann, Generalbevollmächtigter von Green IT (Foto: Green IT)

Gründung

Green IT vereint Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit

Wie eine Blüte entfaltet sich die smartflower. Am Tag richtet sie ihren Fächer aus Solarmodulen der Sonne nach aus, am Abend schließt sie sich, um am nächsten Morgen neu zu erblühen. Mit der 18 Quadratmeter großen, vollautomatischen Photovoltaikanlage vor seinem Gebäude setzt das Dortmunder Systemhaus Green IT ein Zeichen für gelebte Nachhaltigkeit. Seit 2012 bietet es Unternehmen grüne IT-Lösungen an, unterstützt von der NRW.BANK unter anderem über das Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen (RWP).

Bei Tage öffnet die smartflower ihre „Blüte“, die aus Solarmodulen besteht (Foto: Green IT) Bei Tage öffnet die smartflower ihre „Blüte“, die aus Solarmodulen besteht (Foto: Green IT)

Ökologisches Denken beginnt vor der eigenen Haustür. Nach dieser Devise geht Green IT mit gutem Beispiel voran: „Wir setzen auf Null-Emissionen und produzieren den Strom für unsere IT- und Printumgebung selbst“, erklärt der Generalbevollmächtigte Andreas Heiermann. „Mit der smartflower kann jeder Strom für den Eigenbedarf erzeugen; sie produziert jährlich 4.000 Kilowattstunden Strom, was dem Verbrauch eines durchschnittlichen Vierpersonenhaushalts entspricht. Oder aber dem Energieverbrauch von 100 Druckern.“

IT energieeffizient nutzen und Energiekosten sparen

Das Credo von Green IT: die Verbindung von Ökonomie und Ökologie. Als klassisches Systemhaus vertreibt Green IT Hard- und Software, der Schwerpunkt aber liegt auf ökologischer Beratung und Services: „Wir beraten Unternehmen und bieten IT-Lösungen, die wirtschaftlichen Erfolg langfristig maximieren. Gleichzeitig reduzieren unsere Kunden mit umweltschonenden IT-Systemen und deren energieeffizienter Nutzung ihren CO2-Ausstoß“, so Andreas Heiermann.

Erstes grünes Systemhaus

2012 starteten drei ehemalige Kollegen eines Dortmunder Systemhauses, unter anderem die heutigen Geschäftsführer Thomas Lesser und Jan Schriewer, mit sechs Mitarbeitern im Technologiepark Dortmund direkt neben dem Uni-Campus. „Wir wollten das erste erfolgreiche Systemhaus in Deutschland werden, das Ökologie und Ökonomie miteinander verbindet“, sagt Andreas Heiermann.

Zufriedene Mitarbeiter: Green IT trägt das Siegel „Top Arbeitgeber 2015" (Foto: Green IT) Zufriedene Mitarbeiter: Green IT trägt das Siegel „Top Arbeitgeber 2015". (Foto: Green IT)

Ausgezeichnete Informationstechnologie

Ob KfW-Gründerchampion 2014, GreenTec Award 2016 oder Focus-Wachstumschampion 2017 – die Auszeichnungen für Green IT sind mannigfach. Doch nicht nur wegen ihres Geschäftskonzepts belegt Green IT in Unternehmenswettbewerben erste Plätze. Das Unternehmen trägt zusätzlich als innovativer Mittelständler das Siegel „Top Arbeitgeber 2015“. Dieses steht für die Zufriedenheit der Belegschaft mit ihrem Arbeitsumfeld, für ihre Identifikation mit dem Unternehmen und seinen Produkten sowie für die Führungsqualität.

 

Gründung mit RWP, Gründungskredit und Eigenmitteln

Mit Zuschüssen über das RWP, dem NRW.BANK.Gründungskredit und Eigenmitteln sind die Dortmunder 2012 gestartet. „Während der Gründungskredit über die Hausbank abgewickelt wird, wird das RWP direkt bei der NRW.BANK beantragt“, erklärt Hannelore Scho-in het Veld von der Förderberatung Westfalen. „Über ein komplexes Bezuschussungsverfahren haben wir Green IT dabei unterstützt, in ihren innovativen Umweltaspekt zu investieren und Arbeitsplätze zu schaffen.“

Heute hat das Unternehmen rund 100 Mitarbeiter, mehr als 2.000 Kunden und durch seine Gewinne eine Eigenkapitalquote von mehr als 40 Prozent. „Unsere größte Auszeichnung war das Lob unserer Hausbank: Wir seien die erfolgreichste Gründung, weil wir schon nach zwei Jahren solch positive Kennzahlen gezeigt haben“, sagt Andreas Heiermann. „Wir wollen weiter gesund wachsen – das betrachten wir als unsere soziale Verantwortung als Arbeitgeber.“

Stand: 7. April 2017

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