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60.000 Euro Preisgelder

GRÜNDERPREIS NRW 2020: jetzt bewerben!

Ihr Mut wird auch in schwierigen Zeiten belohnt. Der mit 60.000 Euro dotierte GRÜNDERPREIS NRW 2020 zeichnet die erfolgreichsten Gründerinnen und Gründer aus. Im Gespräch erklärt Claudia Brendt, Förderberaterin der NRW.BANK und Mitglied der Jury, den Wettbewerb und wie junge Unternehmen von ihm profitieren können

Claudia Brendt Claudia Brendt gehört der Jury des GRÜNDERPREIS NRW 2020 an (Foto: NRW.BANK / Lokomotiv)

GRÜNDERPREIS NRW 2020

Der GRÜNDERPREIS NRW wird gemeinsam von der NRW.BANK und dem NRW-Wirtschaftsministerium verliehen und ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert. Die Preisgelder (1. Platz: 30.000 Euro, 2. Platz: 20.000 Euro, 3. Platz: 10.000 Euro) stiftet die NRW.BANK.

Die Preisverleihung findet vorbehaltlich der weiteren Corona-Entwicklung im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung am 30. November 2020 in Düsseldorf statt. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie im Internet unter gruenderpreis.nrw

Frau Brendt, der GRÜNDERPREIS NRW und seine Vorläufer zeichnen seit jeher besonders erfolgreiche Gründungen aus. Wie ist der Wettbewerb vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie zu sehen?

Claudia Brendt: Aktuell haben viele junge Unternehmen zu kämpfen. Wir Juroren wissen um ihre schwierige Lage. Gerade in der jetzigen wirtschaftlichen Situation suchen wir für den GRÜNDERPREIS NRW 2020 junge Unternehmerinnen und Unternehmer, die mit kreativen Geschäftsideen, Mut, Digitalisierung und Innovation einen Weg aus der Corona-Krise gefunden haben.

 

Wer darf beim GRÜNDERPREIS NRW teilnehmen?

Claudia Brendt: Der Preis richtet sich an erfolgreiche Jungunternehmerinnen und -unternehmer, die zwischen 2015 und 2018 in Nordrhein-Westfalen gegründet haben. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen weniger als 250 Beschäftigte haben sowie höchstens 50 Millionen Euro im Jahr umsetzen oder die Jahresbilanzsumme 43 Millionen Euro nicht überschreiten.

 

Wie ist der GRÜNDERPREIS NRW dotiert?

Claudia Brendt: Für die Gewinnerinnen und Gewinner gibt es Preisgelder im Gesamtwert von 60.000 Euro – und zwar ohne Bedingungen.

  

Wie profitieren die Gewinner darüber hinaus vom Wettbewerb?

Interessant dürfte sein, dass der Preis die Aufmerksamkeit auf das Unternehmen lenkt, Interesse weckt und dass die jungen Unternehmen jede Menge hilfreiche Kontakte zu Spezialisten knüpfen können, die einen beraten. Da kann der GRÜNDERPREIS NRW viele Türen öffnen.

Es gibt quer durchs Land eine ganze Reihe Businessplanwettbewerbe. Was unterscheidet den GRÜNDERPREIS NRW von den anderen Wettbewerben?

Claudia Brendt: Der größte Unterschied ist, dass für eine Teilnahme am GRÜNDERPREIS NRW kein Businessplan notwendig ist. Die Teilnehmer füllen einfach einen Bewerbungsbogen aus. Das läuft ganz unkompliziert.

 

Die Branche spielt keine Rolle?

Claudia Brendt: Nein, überhaupt nicht. Wir freuen uns auf innovative Jungunternehmen, die erfolgreich in den Markt gestartet sind.

 

Wie sieht es mit der Art der Gründung aus?

Da gibt es keine Einschränkungen für den Wettbewerb. Auch Unternehmensnachfolger können teilnehmen. Da bewertet die Jury zum Beispiel den wirtschaftlichen Erfolg und die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze. Es kann auch jemand sein, der sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig gemacht hat oder ein Freiberufler. Es spielt auch keine Rolle, ob es sich um eine Vollerwerbs- oder Nebenerwerbsgründung handelt. Die Idee und der Erfolg der Idee zählen!

 

Worauf achten Sie als Mitglied der Jury?

Claudia Brendt: Da gibt es natürlich einen längeren Kriterienkatalog, wobei ich direkt dazu sage, dass nicht alle gleichermaßen erfüllt sein müssen. Neben dem wirtschaftlichen Erfolg, immer mit Blick auf die besondere Situation der Corona-Pandemie, spielt die Geschäftsidee natürlich eine wichtige Rolle. Handelt es sich um eine technologische Innovation? Wurden neue Verfahren, Produkte oder Dienstleistungen entwickelt? Welches kreative Potenzial steckt in der Geschäftsidee? Aber natürlich auch: Wie ist das Unternehmen bisher durch dier Corona-Krise gekommen?

 

Also harte wirtschaftliche Fakten?

Nicht nur. Eine Rolle können auch Punkte wie Homeoffice zu Corona-Zeiten zwecks Vereinbarung von Familie und Beruf, die Übernahme von freiwilliger sozialer Verantwortung oder nachhaltiges Handeln spielen. Die Unternehmen können da eine Menge in die Waagschale werfen.

 

Wie gehen junge Unternehmen jetzt vor?

Ganz einfach: Sie füllen den Teilnahmeantrag aus und reichen ihn bis zum 21. September 2020 ein. Wir freuen uns über jeden Beitrag und schauen uns jede Einreichung genau an. Viel Erfolg mit Ihre Bewerbung!

 

Stand: 17. August 2020

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