Auch im Jahr 2018 werden wieder zahlreiche innovative Existenzgründer für den GRÜNDERPREIS NRW nominiert.
Claudia Brendt, Förderberaterin der NRW.BANK und Mitglied der Jury des GRÜNDERPREISES NRW (Foto: NRW.BANK)

GRÜNDERPREIS NRW 2018

„NRW ist das Land der guten Ideen“

Jedes Jahr wagen einige Tausend Menschen in Nordrhein-Westfalen den Sprung in die Selbstständigkeit. Mit völlig neuen Ideen, innovativen Technologien und herausragenden Produkten starten die Gründerinnen und Gründer ins Unternehmertum. Der GRÜNDERPREIS NRW zeichnet die erfolgreichsten jungen Unternehmen aus. Im Gespräch erklärt Claudia Brendt, Förderberaterin der NRW.BANK und Mitglied der Jury, den Wettbewerb und wie Jungunternehmer vom GRÜNDERPREIS NRW profitieren können.

GRÜNDERPREIS NRW 2018

Logo GRÜNDERPREIS NRW

Der GRÜNDERPREIS NRW wird gemeinsam von der NRW.BANK und dem NRW-Wirtschaftsministerium am 19. November 2018 in Düsseldorf verliehen und ist 2018 mit insgesamt 60.000 Euro dotiert. Die Preisgelder (1. Platz: 30.000 Euro, 2. Platz: 20.000 Euro, 3. Platz: 10.000 Euro) stiftet die NRW.BANK. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie im Internet unter gruenderpreis.startercenter.nrw

Frau Brendt, wer darf beim GRÜNDERPREIS NRW teilnehmen?

Claudia Brendt: Der Preis richtet sich an erfolgreiche Jungunternehmerinnen und -unternehmer, die zwischen 2013 und 2016 in Nordrhein-Westfalen gegründet haben. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen nicht mehr als 250 Beschäftigte haben und höchstens 50 Millionen Euro im Jahr umsetzen.

 

Wie ist der GRÜNDERPREIS NRW dotiert?

Claudia Brendt: Für die Gewinner gibt es Preisgelder im Gesamtwert von 60.000 Euro. Interessant dürfte aber auch sein, dass der Wettbewerb die Aufmerksamkeit auf das Unternehmen lenkt, Interesse weckt und dass die jungen Unternehmen jede Menge hilfreiche Kontakte zu Spezialisten knüpfen können, die einen beraten. Da kann der GRÜNDERPREIS NRW viele Türen öffnen.

Es gibt quer durchs Land eine ganze Reihe Businessplanwettbewerbe. Was unterscheidet den GRÜNDERPREIS NRW von den anderen Wettbewerben?

Claudia Brendt: Der größte Unterschied ist, dass für eine Teilnahme am GRÜNDERPREIS NRW kein Businessplan notwendig ist. Die Teilnehmer füllen einfach einen Bewerbungsbogen aus. Das läuft ganz unkompliziert.

 

Die Art der Gründung, die Branche oder die Unternehmensform spielen keine Rolle?

Claudia Brendt: Nein. Wir freuen uns auf innovative Jungunternehmen, die erfolgreich in den Markt gestartet sind. Das kann jemand sein, der sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig gemacht hat oder ein Freiberufler. Auch Unternehmensnachfolger können teilnehmen. Da bewertet die Jury zum Beispiel den wirtschaftlichen Erfolg und die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze. Es spielt auch keine Rolle, ob es sich um eine Vollerwerbs- oder Nebenerwerbsgründung handelt. Die Idee und der Erfolg der Idee zählen!

 

Worauf achten Sie als Mitglied der Jury?

Claudia Brendt: Die Bewerbungsfrist endete am 14. September. Die Jury hat also schon mit ihrer Arbeit begonnen. Da gibt es natürlich einen längeren Kriterienkatalog, wobei ich direkt dazu sage, dass nicht alle gleichermaßen erfüllt sein müssen. Neben dem wirtschaftlichen Erfolg und der Zahl der geschaffenen Arbeitsplätze spielt die Geschäftsidee natürlich eine wichtige Rolle. Handelt es sich um eine technologische Innovation? Wurden neue Verfahren, Produkte oder Dienstleistungen entwickelt? Welches kreative Potenzial steckt in der Geschäftsidee? Eine Rolle können auch Punkte wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Übernahme von freiwilliger sozialer Verantwortung oder umweltbewusstes Handeln spielen. Die Unternehmen können da eine Menge in die Waagschale werfen.

 

Stand: 17. September 2018

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GRÜNDERPREIS NRW 2017

Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK, die  Preisträger des GRÜNDERPREIS NRW 2017 und NRW-Wirtschaftsminister Prod. Dr. Andreas Pinkwart (Bild: MWEIMH NRW/Kolja Matzke)

Siegreiche Gründer

Die Gewinner des GRÜNDERPREIS NRW 2017 stehen fest: Den ersten Platz belegte IOX LAB aus Düsseldorf, das in Rekordzeit Prototypen im Bereich „Internet der Dinge“ entwickelt. Ausgezeichnet mit dem zweiten Platz wurde die Green IT Das Systemhaus GmbH & Co. KG aus Dortmund. Den dritten Platz belegt das Landhotel Kallbach aus Hürtgenwald-Simonskall. Die NRW.BANK lobte den Preis gemeinsam mit dem nordrhein-westfälischen Ministerium für Wirtschaft, Innovation. Digitalisierung und Energie aus.

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Preisträger GRÜNDERPREIS NRW 2017: IOX LAB

Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK, und Thomas Geisel, Oberbürgermeister von Düsseldorf, mit Robert Jänisch von IOX LAB aus Düsseldorf sowie NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (Foto: MWIDE NRW/Kolja Matzke)

„Wir gewannen durch den Preis neue Kunden“

Schnell muss es gehen bei der Digitalisierung – gerade im Zukunftsmarkt Internet of Things (IoT). 2015 machte sich Robert Jänisch mit IOX LAB selbstständig, um hier ganz vorne mitzuspielen. Gemeinsam mit 15 Mitarbeitern bietet er seinen Kunden die Entwicklung von Prototypen in Rekordzeit. Damit gewann das Düsseldorfer Unternehmen den 1. Platz beim GRÜNDERPREIS NRW 2017.

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Preisträger GRÜNDERPREIS NRW 2017: Green IT

Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK, mit Thomas Lesser und Jan Schriewer, Gründer von Green IT, sowie NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (v. l. n. r., Foto: MWIDE NRW/Kolja Matzke)

„Der Preis hilft beim Recruiting von Mitarbeitern“

Green IT Das Systemhaus GmbH wurde 2012 von Thomas Lesser, Jan Schriewer und André Dohm gegründet. Die Dortmunder verstehen sich als Pioniere im Bereich grüner IT-Lösungen, die nicht nur einzelne Services, sondern Green IT als Gesamtpaket anbieten. Rund 100 Mitarbeiter verfolgen das gemeinsame Ziel einer emissionsfreien IT in Deutschland. Das Unternehmen erzielte den 2. Platz beim GRÜNDERPREIS NRW 2017.

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Preisträger GRÜNDERPREIS NRW 2017: Landhotel Kallbach

NRW.BANK-Vorstandsvorsitzender Eckhard Forst (links) und NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart mit Preisträgerin Manuela Baier (Foto: MWIDE NRW/Kolja Matzke)

„Der Preis hat mir Respekt verschafft“

Unter der Woche sind Geschäftskunden und Messebesucher zu Gast, an den Wochenenden und in den Ferien begrüßt Manuela Baier vor allem Urlauber im Landhotel Kallbach. Außerdem lockt das Hotel mit Kallbach’s Adventure Golf Freizeitsportler in die Nordeifel. 2015 übernahm Baier das Unternehmen und beschäftigt zurzeit 30 Mitarbeiter, darunter acht Auszubildende. Ihr überzeugendes Konzept und Engagement sicherte ihr den 3. Platz beim GRÜNDERPREIS NRW 2017.

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