Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG) unterstützt Unternehmen bei Auslandsaktivitäten in Entwicklungs- und Schwellenländern
Verena Würsig, Leiterin der EU- und Außenwirtschaftsförderung der NRW.BANK, und Florian von Eisenhart-Rothe, Senior Investment Manager bei der DEG (Bild: NRW.BANK)

EU-Förderung

NRW.BANK und DEG fördern Auslandsaktivitäten

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus Nordrhein-Westfalen richten ihre Auslandsaktivitäten auch über die Grenzen Europas hinaus auf Entwicklungs- und Schwellenländer aus. Um ihnen die passende Beratung und Finanzierungslösungen zu bieten, arbeitet die NRW.BANK eng mit der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG) zusammen.

„Um neue Märkte zu erschließen, kann es sich insbesondere für Unternehmen im Umwelt- und Energiebereich lohnen, sich in Entwicklungs- und Schwellenländern zu engagieren“, berichtet Verena Würsig, Leiterin der EU- und Außenwirtschaftsförderung der NRW.BANK. Zudem können KMUs oft auch einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung in den Zielregionen leisten.

Ein Unternehmen, das zum Beispiel einen Solarkiosk in Südafrika oder eine Wasseraufbereitungsanlage in Ägypten errichten will, benötigt unter Umständen Finanzierungslösungen, die über das Angebot der jeweiligen Hausbank hinausgehen. Dann können die NRW.BANK und die DEG helfen, die bereits seit vielen Jahren bei der Information über Förder- und Finanzierungsmittel für Investitionen im Ausland zusammenarbeiten.

Partner mit Know-how

Die DEG ist eine Tochter der KfW Bankengruppe und hat den Auftrag, unternehmerische Initiativen in Entwicklungs- und Schwellenländern zu unterstützen. So sollen nachhaltiges Wachstum, Fortschritt und Entwicklung vor Ort gefördert werden. In erster Linie berät die DEG dafür private Unternehmen und stellt langfristige Finanzierungslösungen in definierten Zielregionen bereit. Florian von Eisenhart-Rothe, Senior Investment Manager bei der DEG, ergänzt: „Darüber hinaus bieten wir Förderprogramme an, etwa für Pilotvorhaben und Machbarkeitsstudien.“

Dazu gehört auch das Förderprogramm developPPP.de des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Im Rahmen dessen werden sogenannte Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft gefördert. Dabei handelt es sich um Projekte, mit denen Unternehmen betriebswirtschaftliche Ziele in Entwicklungs- und Schwellenländern verwirklichen und dieses Engagement nachhaltig gestalten. Diese Entwicklungspartnerschaften können bis zu drei Jahre dauern und in verschiedenen Branchen und Themen angesiedelt sein. Konkret kann es dabei etwa darum gehen, Umwelt- oder Qualifizierungsmaßnahmen zu realisieren. Wichtig ist, dass die Vorhaben entwicklungspolitisch relevant sind.

Beste Basis für Auslandsengagements

Seit März 2016 nimmt die DEG im Enterprise Europe Network der EU-Kommission, in dem die NRW.BANK Partner im nordrhein-westfälischen Konsortium NRW.Europa ist, den Status eines Stakeholders ein. „Durch unsere Kooperation mit der DEG ergibt sich für beide Seiten eine interessante Erweiterung des Portfolios“, erklärt Verena Würsig. Durch die enge Vernetzung kennen beide Institutionen das gegenseitige Angebot bestens. „Unsere Kunden haben dadurch den Vorteil eines kurzen Informationswegs: Haben wir kein passendes Produkt für ihr Vorhaben, können wir gegebenenfalls eines der DEG empfehlen und umgekehrt.“

NRW.BANK und DEG treten daher auch gemeinsam bei Veranstaltungen auf und laden Referenten des anderen auf die eigenen Veranstaltungen ein. Darüber hinaus findet ein regelmäßiger Austausch über neue Entwicklungen auf den internationalen Märkten statt.

„Insgesamt lässt sich sagen, dass sich die NRW.BANK und die DEG hinsichtlich ihres Angebots für Unternehmen optimal ergänzen“, fasst Florian von Eisenhart-Rothe zusammen.

Stand: 27. September 2016

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