Die NRW.BANK bietet Hilfestellungen bei der Expanision ins Ausland – gemeinsam mit Netzwerkpartnern aus ganz Europa.
Gebäude der NRW.BANK in Münster (Foto: NRW.BANK / Lokomotiv)

Internationalisierung

Netzwerk für den Erfolg im Ausland

In Zeiten zunehmender internationaler Wirtschaftsverflechtungen blicken Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen auch über Landesgrenzen hinaus. Doch vor dem Gang ins Ausland gilt es, viele Fragen zu klären. Die NRW.BANK bietet dazu Hilfestellungen – gemeinsam mit Netzwerkpartnern aus ganz Europa.

Manche Unternehmen wollen sich neue Märkte im Ausland erschließen, andere sehen sich zur Expansion verpflichtet, weil sie beispielsweise als Zulieferer wichtigen Kunden nah sein wollen. Wieder andere suchen den Zugang zu attraktiven Beschaffungsmärkten. Die NRW.BANK unterstützt Expansionen ins Ausland mit ihrem Team für EU- und Außenwirtschaftsförderung.

Europaweites Netzwerk

Um ihre Aufgaben optimal zu erfüllen, beteiligt sich die Förderbank an verschiedenen nationalen und internationalen Netzwerken. So ist sie über das Konsortium NRW.Europa Teil des „Enterprise Europe Network“ mit mehr als 600 Partnern in ganz Europa. Das Netzwerk unterstützt Unternehmen bei der Internationalisierung, fördert Innovationsprozesse und grenzüberschreitende Kooperationen und hilft außerdem kleinen und mittleren Unternehmen bei der Teilnahme an internationalen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben.

Recherche für Unternehmen

Oft wird die Frage nach Förderprogrammen für bestimmte Projekte gestellt. Verena Würsig, Teamleiterin der EU- und Außenwirtschaftsförderung bei der NRW.BANK, erläutert: „Wenn wir konkrete Informationen erhalten, recherchieren wir gezielt in Frage kommende öffentliche Förder- oder Finanzierungsinstrumente. Berücksichtigt werden sowohl europäische Fördermittel und Aktionsprogramme als auch nationale und regionale Fördermittel, in NRW wie auch im Zielland. Dabei können wir auf das gesamte Enterprise Europe Network zugreifen.“

Erste Informationen vor Ort

Zu den Kooperationspartnern in Nordrhein-Westfalen gehören auch die Industrie- und Handelskammern. Gemeinsam mit ihnen organisiert die NRW.BANK regelmäßig in Informationsveranstaltungen und Seminare, bei denen sich expansionswillige Unternehmen umfassend informieren können. Dazu gehören zum Beispiel rechtliche und steuerliche Fragestellungen in Verbindung mit Auslandsaktivitäten, die von der NRW.BANK nicht abgedeckt werden, sowie spezielle Themen wie die Finanzierung und Förderung von Expansionen in Schwellen- und Entwicklungsländer, zu denen Experten detailliert Auskunft geben. Kooperationspartner sind hierbei insbesondere die Euler Hermes Aktiengesellschaft, die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH sowie die Scouts für Entwicklungszusammenarbeit.

 

Stand: 6. August 2018

Verena Würsig gehörte zu den Referenten in der IHK Bonn/Rhein-Sieg (Foto: NRW.BANK / Lokomotiv) Verena Würsig gehörte zu den Referenten in der IHK Bonn/Rhein-Sieg (Foto: NRW.BANK / Lokomotiv)

Beispielhafte Kooperationsveranstaltung

Ein Erfolgsbeispiel für die Zusammenarbeit ist die Veranstaltung „Förderung in der Außenwirtschaft“ in der IHK Bonn/Rhein-Sieg im Herbst 2017 mit drei Referenten – die stellvertrend für andere Kooperationsveranstaltungen den Ablauf verdeutlicht:

Verena Würsig von der NRW.BANK erläuterte öffentliche Finanzierungsmöglichkeiten für Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen für ihr Auslandsgeschäft. Als Netzwerk-Expertin rückte sie eine Vielzahl von weiteren öffentlichen Unterstützungsangeboten, wie das Enterprise Europe Network, in den Fokus.

Eva Strupp, Firmenberaterin der Euler Hermes AG, gab Auskunft über staatliche Exportkreditgarantien, die so genannten Hermesabdeckungen. Sie stehen deutschen Unternehmen zur Absicherung insbesondere von Lieferungen in Schwellen- und Entwicklungsländer zur Verfügung.

Gerhard Weber, Scout für Entwicklungszusammenarbeit bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg, informierte über das staatlich geförderte Engagement deutscher Unternehmen in zwar mitunter risikoreichen, aber auch sehr wachstumsstarken Märkten im Ausland.

In einer regen Diskussion stellten die Unternehmen zahlreiche Fragen zu ihren individuellen Förder- und Finanzierungsanliegen. So werden sich auch aus dieser Veranstaltung heraus für alle Beteiligten weitere Unterstützungsleistungen durch die Experten ergeben.

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Förderung unter der Flagge Europas (Foto: Lulla - Fotolia.com)

Die wichtigsten EU-Aktionsprogramme im Überblick

Neben den EU-Strukturfonds sind die EU-Aktionsprogramme eine weitere wichtige Säule der EU-Förderung. Mit den EU-Aktionsprogrammen werden Projekte gefördert, die die Interessen der EU unterstützen und zur Umsetzung der Innovations-, Beschäftigungs- und Wachstumsziele der Europa 2020-Strategie beitragen. Dabei fördert die EU-Kommission europäische Kooperationsprojekte in unterschiedlichen Themenbereichen wie beispielsweise Forschung und Innovation, Unternehmertum, Kultur, Bildung oder Umwelt.

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Mit dem NRW.BANK.Auslandskredit lassen sich Investitionen, aber auch beispielsweise Reisekosten für den Aufbau eines Vertriebsnetzes finanzieren. (Bild: Los Angeles, SeanPavonePhoto - Fotolia.com)

NRW.BANK.Auslandskredit finanziert Auslandsengagement

Mit dem zinsverbilligten Darlehen NRW.BANK.Auslandskredit deckt die Förderbank für Nordrhein-Westfalen den mittel- und langfristigen Finanzierungsbedarf bei geplanten Investitionen im Ausland. Gefördert werden neben Investitionsvorhaben im Ausland auch Betriebsmittel im Zusammenhang mit exportbezogenen Tätigkeiten und Maßnahmen zur Erschließung von Auslandsmärkten.

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