Philipp Mayer (links) und Lukas Pünder (rechts) helfen mit ihrem Start-up retraced Modemarken, ihre Lieferketten zu überwachen und machen sie per QR-Code auf dem Smartphone für Verbraucher transparent. Als mit Corona die Auftragsstornos kamen, konnten die Gründer mit dem Programm NRW.Start-up akut weiter arbeiten (Bild: NRW.BANK / Udo Geisler)

Mehr Eigenkapital für Start-ups und Mittelstand

Auch in der Corona-Krise sollen Innovatoren durchstarten können

Viele Start-ups, aber auch mittelständische Unternehmen haben es derzeit schwer, an Kapital für innovative Geschäftsideen zu kommen. Dabei sind gerade jetzt Innovationen wichtig. Die NRW.BANK hilft hier mit neuen und erweiterten Eigenkapital-Programmen.

Um

125
Millionen Euro

hat die NRW.BANK ihre bestehenden Eigenkapitalangebote aufgestockt.

Mutige Start-ups liefern mit ihren innovativen Geschäftsideen den Grundstein für eine gesunde Wirtschaft von morgen. Mit ihrem Ideenreichtum können sie wichtige Wachstumsimpulse für die Zeit nach der Krise setzen. Gerade ihnen fällt es in der Corona-Krise jedoch häufig schwer, finanzielle Engpässe zu überbrücken und mit ihren noch nicht etablierten Geschäftsmodellen am Markt zu bestehen. „Als sich in diesem Frühjahr abzeichnete, dass sich Privatinvestoren zunehmend aus dem Beteiligungsgeschäft zurückzogen und sich die ersten Corona-Hilfen des Bundes zunächst vor allem auf die Stabilisierung von bereits bestehenden Unternehmen konzentrierten, war uns bewusst, dass wir auf diese Situation kurzfristig reagieren mussten“, erinnert sich Michael Stölting, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „In nur wenigen Wochen entwickelten wir deshalb gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen mit ‚NRW.Start-up akut‘ ein neues Förderprogramm speziell für von der Corona-Krise betroffene Gründer.“

Mehr Eigenkapital für Start-ups

Mit NRW.Start-up akut hat die NRW.BANK ein Wandeldarlehen an den Markt gebracht, das über eine Laufzeit von sechs Jahren nicht getilgt werden muss, gleichzeitig aber jederzeit kostenlos zurückgezahlt werden kann. Gefördert werden innovative Jungunternehmen, die nicht älter als 36 Monate sind. Sie können über das Programm bis zu 200.000 Euro erhalten.

„Um Unternehmen in dieser Zeit zu stabilisieren und Innovationen zu fördern, haben wir unsere bestehenden Eigenkapitalangebote aufgestockt und ausgeweitet.“

Michael Stölting, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK

Das Darlehen kann mit Eintritt eines neuen Investors durch die NRW.BANK in Eigenkapital gewandelt werden. Dank dieses Programms konnte die Förderbank bisher schon 75 Start-ups fördern. Mehr noch: Mit NRW.Start-up akut gelang es der NRW.BANK, im Sommer als einer der ersten Förderbanken in Deutschland die Säule 2 des Hilfspakets umzusetzen, mit dem der Bund die Corona-Folgen für Start-ups und kleine Mittelständler abmildern will. NRW.Start-up akut diente sogar anderen Förderbanken als Vorbild, als es darum ging, die Bundesmittel für Starts-ups für die einzelnen Bundesländer zugänglich zu machen.

NRW.Start-up akut ist nur ein Beispiel für das Engagement der NRW.BANK zur Stärkung der Start-up-Szene in Nordrhein-Westfalen in der Krise. Auch ihre bestehenden Eigenkapital-Programme NRW.SeedCap für Frühphasenfinanzierungen und das Beteiligungsprogramm NRW.BANK.Venture Fonds passte die Förderbank für Nordrhein-Westfalen an die Bedürfnisse von jungen, innovativen Unternehmen in der Corona-Pandemie an – mit dem Ziel zu verhindern, dass Innovationen „made in NRW“ durch die akute Krise ausgebremst werden.

Hilfen für den Mittelstand

Aber nicht nur junge Unternehmen, die innovativ sind, leiden zurzeit unter der angespannten Finanzierungslage. Auch der innovative Mittelstand ist davon betroffen. Ein Grund hierfür ist, dass in der Corona-Pandemie die Eigenkapitaldecke vieler mittelständischer Unternehmen geschmolzen oder der Verschuldungsgrad durch die Aufnahme von Corona-Hilfen zur Bewältigung der Krise gewachsen ist, was ihre Bonität verschlechtert. Damit sinken auch die Chancen auf eine Finanzierung durch Fremdkapital. „Um Unternehmen in dieser Zeit zu stabilisieren und ihnen Spielraum für Investitionen zu verschaffen, haben wir auch unsere bestehenden Eigenkapitalangebote für den Mittelstand aufgestockt und ausgeweitet“, sagt Michael Stölting.

Mit zusätzlichen Mitteln versehen wurde auch der NRW.BANK.Spezialfonds, mit dem die NRW.BANK Unternehmen in Sondersituationen unterstützt – etwa bei einer durch die Corona-Krise notwendig gewordenen Restrukturierung. All diese Maßnahmen verfolgen ein und dasselbe Ziel: In Nordrhein-Westfalen soll jede gute Idee die passende Finanzierung erhalten.

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