Mit ökologisch nachhaltigen Ideen verändern Start-ups die Welt. Die NRW.BANK hilft ihnen bei der Finanzierung. Davon profitierte auch Novihum aus Dortmund. (Bild: Novihum / Christian Jörgensen)

Private Equity-Konferenz 2020

Kapital für nachhaltige Innovationen

Seit das Coronavirus das öffentliche Leben lahmlegt, kennt die Wirtschaft kein anderes Thema als die Bewältigung der Krise. Doch auch Epidemien gehen irgendwann einmal zu Ende. Die Unternehmen werden wieder in neue Produkte und Dienstleistungen, Geschäftsmodelle und Technologien investieren. Ganz oben auf ihrer Agenda wird dabei das Thema Nachhaltigkeit stehen.

Seit 2012 gewinnt das Start-up aus Braunkohle einen langfristig wirkenden Dünger, der selbst unfruchtbare Böden wieder fruchtbar macht. (Bild: Novihum / Christian Jörgensen)

Schon heute ordnet laut des Deutschen Start-up-Monitors 2019 mehr als ein Drittel aller Start-ups in Deutschland sein Geschäftsmodell der Green Economy zu. Ihre Zahl wird weiter steigen, weil auch der Markt für sie wächst. Weltweit zeigen die Verbraucher mit ihren Kaufentscheidungen pro klima- und ressourcenschonende Produkte, was sie von Unternehmen klar erwarten: die ökologische Transformation. Für Unternehmen heißt das: Wer jetzt ökologisch innovativ ist, hat nach der Krise einen entscheidenden Vorteil. Gerade jetzt also lohnen sich gute Ideen und Innovationen für mehr Nachhaltigkeit.

Familie, Freunde und Venture Capital

Was Start-ups meist jedoch fehlt, ist ausreichend Kapital, mit dem sie ihre Ideen auf den Markt bringen. Gerade grüne Start-ups greifen stattdessen auf Familie und Freunde zurück: Zweieinhalb Mal häufiger als nichtgrüne Start-ups nutzen sie Crowdfunding und Crowdinvesting. Um innovative Start-ups genauso wie etablierte Unternehmen zu unterstützen und zugleich vielversprechende Zukunftstechnologien in Nordrhein-Westfalen voranzutreiben ist eine Belebung des Private-Equity-Markts wichtig. Das ist auch das Ziel der NRW.BANK, die Gründer in ihrem Engagement unterstützt – zum Beispiel mit ihren Venture-Capital-Fonds.

Davon hat zum Beispiel die Novihum Technologies GmbH aus Dortmund profitiert. Seit 2012 gewinnt das Start-up aus Braunkohle einen langfristig wirkenden Dünger, der selbst unfruchtbare Böden wieder fruchtbar macht. Heute produzieren bei Novihum 30 Mitarbeiter 1000 Tonnen Humusgranulat pro Jahr. Obst- und Gemüsebauern sind die Hauptabnehmer.

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