Beim Projekt „Wohnen am Europaplatz“ in Herne werden zurzeit fünf Wohnhäuser modernisiert. Dort, wo im Januar 2021 Gerüste die Fassaden bedeckten, unterstützt die NRW.BANK mit Mitteln der öffentlichen Wohnraumförderung des Landes die Modernisierung und energetische Sanierung der Bestandsbauten mit 92 Wohnungen. (Fotocredit: Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd e.G.)

Projekt „Wohnen am Europaplatz“ in Herne

Gebaute Heimat modernisieren

Klimafreundlich sanieren und Mietern bezahlbaren Wohnraum anbieten – das Projekt „Wohnen am Europaplatz“ in Herne wertet derzeit 92 Wohneinheiten auf. Mit Mitteln der öffentlichen Wohnraumförderung des Landes unterstützt die NRW.BANK das Förderprojekt mit 9,2 Millionen Euro.

Vor der Modernisierung wirkten die fünf Häuser dunkel und in die Jahre gekommen. Vor der Modernisierung wirkten die fünf Häuser dunkel und in die Jahre gekommen.

Viele Wohnungen in Nordrhein-Westfalen benötigen eine Runderneuerung. Die Gebäude müssen saniert, Dächer und Außenmauern gedämmt, effizientere Heizanlagen ein- und Balkone angebaut werden. Altersgerechte Badezimmer und neue Zuschnitte der Räume gehören zu attraktivem Wohnraum ebenso wie ein grünes und verkehrsberuhigtes Umfeld.

Heller und freundlicher von außen, CO2-sparender von innen durch effiziente Fassadendämmung, neue Fenster und eine energiesparende Heizungsanlage. (Fotocredit: Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd e.G.) Heller und freundlicher von außen, CO2-sparender von innen durch effiziente Fassadendämmung, neue Fenster und eine energiesparende Heizungsanlage. (Fotocredit: Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd e.G.)

Bezahlbare Mieten und Klimaschutz

„Das Projekt ‚Wohnen am Europaplatz‘ in Herne zeigt beispielhaft, wie in die Jahre gekommener Wohnbestand modernisiert und zukunftsfähig gemacht werden kann, ohne dass die Mieten wesentlich steigen“, sagt Dietrich Suhlrie, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Die energetische Sanierung trägt gleichzeitig zum Klimaschutz bei.“

 

Die Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG investiert derzeit rund 13 Millionen Euro in die Modernisierung der zwischen fünf und sieben Etagen hohen Mehrfamilienhäuser aus den 1970er Jahren. Das Förderdarlehen der öffentlichen Wohnraumförderung des Landes in Höhe von 9,2 Millionen Euro ist dabei durch die hohen Tilgungsnachlässe besonders attraktiv, denn zurückzahlen muss die Genossenschaft nur 70 Prozent des Förderdarlehens. Zusätzlich zu den 20 Prozent allgemeiner Tilgungsnachlass kommen noch je fünf Prozent hinzu, weil nur mit umweltfreundlich zertifizierten Materialien gedämmt und durch Luft-Wärme-Pumpen ein KfW-Effizienzhaus-Standard 100 erreicht wird.

Gedämmte Fassaden, neue Fenster und effizientere Heizungsanlage

Die Bewohner können während der 2020 begonnenen und bis 2023 dauernden Modernisierungsarbeiten in den 92 Wohnungen bleiben. Sukzessive werden nun die Fassaden gedämmt, neue Fenster mit 3-fach-Verglasung eingebaut und die Heizungsanlage ertüchtigt. So reduziert sich der CO2-Ausstoß der fünf Gebäude um etwa 40 Tonnen pro Jahr. Innen werden die Treppenhäuser saniert, Aufzugsanlagen erneuert und die komplette Anlagentechnik optimiert. Das Niveau des Hofgeländes hebt sich durch die halb ins Erdreich eingelassene Tiefgarage mit begrüntem Dach an und schafft einen barrierefreien Zugang zu den Häusern. Auf der neuen Dachterrasse entsteht ein Treffpunkt für die Mieter.

Niedrigere Heizkosten gleichen Mietsteigerung fast aus

Während die Umwelt von der Modernisierung profitiert, freuen sich die Mieter über preisgünstigen und attraktiven Wohnraum, denn niedrigere Heizkosten gleichen die moderate Mietpreissteigerung zum Teil aus. Die Mieten liegen damit noch immer deutlich unter dem lokalen Durchschnitt. Dem Eigentümer sichert ein hoher Wohnwert die dauerhafte Vermietbarkeit.

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