Dr. Claas Heise, Abteilungsleiter Venture und Seed Capital der NRW.BANK, wurde während des Wildcard-Pitches zum “OUT OF THE BOX.NRW“-Award per Bildschirm ins Studio zugeschaltet. (Quelle: NRW.BANK/Dirk Krüll)

„OUT OF THE BOX.NRW“-Award

Zwei Wildcards für digitale Start-ups

Am 1. September steht das Finale des „OUT OF THE BOX.NRW“-Awards für das beste digitale Start-up in NRW an. Im April vergab die NRW.BANK über den „OOTB Wildcard Pitch“ Wildcards und ermöglichte so zwei Start-ups die Finalteilnahme.

Der „OUT OF THE BOX.NRW“-Award ist ein Wettbewerb, der die digitale Start-up-Szene Nordrhein-Westfalens ins Rampenlicht setzt. 2020 zum ersten Mal initiiert, stellt der Wettbewerb des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie auch in diesem Jahr digitale Start-ups in den Mittelpunkt, die das gewisse Etwas haben – eben out of the box sind.

 

Erstmals ermöglichte die NRW.BANK in diesem Jahr den „OOTB-Wildcard-Pitch“, durch den zwei Start-ups nun zusätzlich neben den bereits nominierten zehn Jungunternehmen am Finale während des PIRATE SUMMIT teilnehmen können. Bei dem Nachmittagsevent Mitte April waren rund 220 Zuschauer durchgehend online und stimmten anschließend bei den „community votes“ ab. „Gute Geschäftsideen bringen einen Standort voran – deshalb sponsert die NRW.BANK diesen Wildcard-Pitch. Die beiden Gewinner adiutaByte und re:edu sind nach Ansicht der fachkundigen Jury ebenso wie der Zuschauer digitale Start-ups mit enormem Potenzial“, sagt Michael Stölting, Vorstand der NRW.BANK.

adiutaByte plant intelligente Routen

Eine Wildcard ging an adiutaByte aus St. Augustin. Das IT-Start-up optimiert die Routen von Fahrzeugflotten mittels künstlicher Intelligenz. Die Algorithmen des Spin-Offs des Fraunhofer Instituts lernen aus dem Spezialwissen von Disponenten. Dabei berücksichtigt die echtzeitfähige Software hybride Fahrzeugflotten, verknüpft Kfz mit Fahrrädern, zielt auf die Einhaltung von Lieferfenstern und will so die Tourenplanung um 20 Prozent verbessern. Zu den ersten Nutzern gehören ambulante Pflegedienste ebenso wie internationale Konzerne.

re:edu begeistert Schüler für MINT-Fächer

Die zweite Wildcard holte sich re:edu aus Münster. Die Ausgründung aus dem Institut für Geoinformatik der Universität Münster will Schülern den Umgang mit Technologie schmackhaft machen und ihre Begeisterung für MINT-Fächer wecken. Dazu entwickelte re:edu den Bausatz „senseBox:edu“ zum Messen unterschiedlichster Umweltphänomene. Diese bietet digitale Umweltbildung mit einfachster Software, die auch Laien einen leichten Einstieg in die Programmierung ermöglichen. Eine praktische Anwendung ist beispielsweise eine CO2-Ampel, die anzeigt, wann Räume gelüftet werden sollten.

 

Das große Finale findet am 1. September 2021 von 18 bis 22 Uhr als hybride Veranstaltung gleichzeitig in Köln und online statt. Zwölf Start-ups wetteifern dann um Preisgelder von insgesamt 50.000 Euro – 25.000 Euro für den Sieger, 15.000 für den Zweitplatzierten und 10.000 Euro für den dritten Platz. Zusätzlich winken den Preisträgern mediale Aufmerksamkeit sowie der Kontakt zu bestens vernetzten Investoren, Topmanagern und Entrepreneuren.

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