Trotz mangelnder Belegung und abgesagter Operationen ist die Liquidität des St. Vincenz-Krankenhauses in Menden gesichert – dank der zur Verfügung gestellten Förderprogramme der NRW.BANK. (Quelle: Katholische Kliniken im Märkischen Kreis gGmbH)

Katholische Kliniken im Märkischen Kreis

Liquidität für lebenswichtige Infrastruktur

Die Pandemie bescherte den Betreibern etwa von Krankenhäusern, Flughäfen und Veranstaltungsorten hohe Verluste. Die Katholische Kliniken im Märkischen Kreis gGmbH sicherte ihre Liquidität mit den Programmen „NRW.BANK.Infrastruktur Corona“ sowie „NRW.BANK.Gemeinnützige Organisationen“.

Intensivbetten mussten freigehalten, nicht dringend notwendige Operationen verschoben werden – die Pandemie führte im Krankenhaussektor teilweise zu Umsatzausfällen. Hinzu kamen zusätzliche Kosten für Hygienemaßnahmen. Finanziell belastet diese doppelte Herausforderung Kliniken enorm.

Gesundheitssektor finanziell stabilisieren

„Viele Akteure im Infrastrukturbereich verfügen über nur geringe oder keine Rücklagen“, sagt Michael Stölting, Vorstandsmitglied der NRW.BANK. „Es ist daher eine wichtige Aufgabe der NRW.BANK, als Förderbank beispielsweise den Gesundheitssektor in solchen Ausnahmesituationen wie die der Corona-Pandemie finanziell zu unterstützen.“

 

Um Infrastruktur-Anbietern zu helfen, passte die NRW.BANK bereits zu Beginn der Pandemie ihre Produktpalette an und brachte neue Förderprogramme auf den Weg. Mit „NRW.BANK.Infrastruktur Corona“ vergibt sie zinsgünstige Betriebsmittelkredite. Über das Darlehen „NRW.BANK.Gemeinnützige Organisationen“ stabilisiert sie für die soziale Infrastruktur gesellschaftlich wichtige Akteure und sichert deren Zahlungsfähigkeit.

Haftungsfreistellung für Hausbanken

Nach dem Auslaufen von Freihaltepauschalen und Entschädigungszahlungen aus dem ersten Rettungsschirm bangte auch die Katholische Kliniken im Märkischen Kreis gGmbH (KKiMK) um ihre Liquidität. Diese sicherte sie mit vier Millionen Euro aus den beiden Förderprogrammen. 800.000 Euro finanzierten die KKiMK über das Programm „NRW.BANK.Gemeinnützige Organisationen“. Hier entlastet eine 100prozentige Haftungsfreistellung die Hausbanken von dem Risiko und erleichtert ihnen die Kreditzusage. 80 Prozent davon leistet die KfW-Bankengruppe durch eine Bundesgarantie, die restlichen 20 Prozent die NRW.BANK. Weitere 3,2 Millionen Euro erhielten die Kliniken aus dem Programm „NRW.BANK.Infrastruktur Corona“, das die Hausbanken von 80 Prozent der Haftung freistellt. Dieses Risiko teilen sich die NRW.BANK und das Land Nordrhein-Westfalen. Die KKiMK beantragte die beiden Förderdarlehen über zwei Sparkassen, die das Restrisiko gemeinsam übernommen haben.

Kredit für Mehrausgaben durch Corona

Die Fördermittel kamen dem St. Elisabeth Hospital in Iserlohn und dem St. Vincenz Krankenhaus in Menden zugute, die mit den Mitteln aus den Programmen insbesondere die Mehrkosten im Rahmen der Corona-Pandemie, beispielsweise für Hygienemaßnahmen, Schutzausrüstung für die Mitarbeiter und Tests finanzieren konnten.

 

So können Krankenhäuser wie die KKiMK mit einer Notfallversorgungsstufe trotz abgesagter Operationen und fehlender Belegung ihren Betrieb und damit die medizinische Versorgung in der Region aufrechterhalten.

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