Wo geht es künftig in der kommunalen Energiewirtschaft lang? Antworten darauf gab es auf dem Stadtwerkeforum der NRW.BANK, das erstmals als Online-Konferenz stattfand. (Bild: Adobe_Stock / hkama)

NRW.BANK.Stadtwerkeforum erstmals digital

Die Energieversorgung erneuern

Im Mai tauschten sich Vertreter aus Politik und Kommunalwirtschaft beim Stadtwerkeforum der NRW.BANK über die Herausforderungen kommunaler Unternehmen im Kontext der Krise aus.

Klimawandel, Kohleausstieg, Energiewende und jetzt auch noch eine Pandemie – was das für die kommunalen Unternehmen und Verwaltungen in Nordrhein-Westfalen bedeutet – das war Thema des diesjährigen Stadtwerkeforums der NRW.BANK. Coronabedingt hatte die Förderbank für Nordrhein-Westfalen die Veranstaltung, für die sonst jedes Jahr im Mai rund 120 Vertreter aus Politik und Kommunalwirtschaft in die NRW.BANK nach Düsseldorf kommen, in die virtuelle Welt verlegt. Ein voller Erfolg. „Gerade jetzt war es wichtig, sich gegenseitig auf den neuesten Stand zu bringen, ob und wie die Corona-Krise die Spielregeln für die Transformation in der Energiewirtschaft verändert hat“, sagt Michael Stölting, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK.

NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart läutete die Online-Konferenz mit seinem Vortrag zum Thema „Wachstumsmotor Energiewende – Wie kommunale Energieversorger in NRW zur Bewältigung der Corona-Krise beitragen“ ein. Anschließend betonte Michael Wübbels, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Verbandes Kommunaler Unternehmen e.V.  das große Potential, dass die Stadtwerke gemeinsam mit den für die Stadtentwicklung Verantwortlichen in den Kommunen noch heben können, wenn es gelingt, in den Wohnquartieren, die dezentrale grüne Energieversorgung weiter voranzutreiben. Dafür gelte es jedoch die Regularien bei den Erneuerbaren Energien innovationsfreundlicher und zukunftsorientierter zu gestalten.

Wie sich die Corona-Krise auf die Nachfrage nach Strom ausgewirkt hat, das beschrieb Joachim Rumstadt, Vorsitzender der Geschäftsführung der STEAG GmbH. Weil viele Industriebetriebe in den letzten Monaten ihre Produktion herunterfahren mussten, hätten es die Energieerzeuger mit einer rückläufigen Nachfrage nach Strom und in Folge mit sinkenden Strompreisen zu tun bekommen.

Einen Ausflug in die Welt der Kommunen in Zeiten der Corona-Schutzmaßnahmen und Krisenprävention unternahm Martin Murrack, Stadtdirektor und Kämmerer der Stadt Duisburg. Vom Aufbau der Test- und Tracking-Kapazitäten für die Identifikation von Corona-Infizierten über die Einrichtung von Behelfskrankenhäusern bis hin zur Stundung kommunaler Abgaben – die Kommunen hätten in der Krise viele neue Aufgaben bewältigt. Angesichts der zu erwartenden Steuerausfälle benötigten sie jetzt finanzielle Hilfen, um weiter handlungsfähig zu bleiben. Als verlässlicher Partner steht die NRW.BANK den Kommunen und kommunalen Unternehmen auch jetzt mit Investitionskrediten und Förderberatung zur Seite.

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