Jan Hüser hat mit Unterstützung der NRW.BANK seine Tischlerei bereits 2019 digital fitgemacht. Um den digitalen Wandel in NRW zu beschleunigen, hat die Bank ihr Förderangebot noch einmal erweitert. (Bild: NRW.BANK / Udo Geisler)

NRW.BANK startet Digitalisierungsoffensive

Neues Förder-Paket für das Wiederanlaufen der Wirtschaft

Damit Gründer und Mittelstand neuen Spielraum für Investitionen erhalten, hat die NRW.BANK ihr Eigen- und Fremdkapitalangebot mit bankeigenen Mitteln noch einmal erweitert. Teil des neuen Corona-Pakets ist der Start einer Digitalisierungsoffensive. Zudem gibt es ein neues Spezialprogramm für gemeinnützige Organisationen. Alle Maßnahmen starten sofort.

Sie möchten sich einen Überblick über alle Förderprogramme der NRW.BANK in der Corona-Pandemie verschaffen? Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nrwbank.de/corona

Die Wirtschaftsdaten in Nordrhein-Westfalen zeigen wieder nach oben. Für Gründer und Mittelstand in NRW heißt das: Sie sollten jetzt investieren, um die Wiederanlaufphase der Wirtschaft für sich nutzen zu können. Im Sinne der Leitlinie ‚10 Impulse der Landesregierung für die Stärkung von Konjunktur und Wachstum‘ hat die NRW.BANK ergänzend zu den Corona-Hilfen von Land NRW und Bund ein neues umfassendes Corona-Paket auf den Weg gebracht.

„Die Corona-Krise hat deutlich gezeigt, dass Unternehmen, die nicht frühzeitig in die eigene Digitalisierung investiert haben, aufgrund der zunehmenden Nutzung digitaler Tools und Medien ins Hintertreffen geraten“, sagt Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK. „Mit unseren jetzt umgesetzten Programmverbesserungen wollen wir die für die NRW-Wirtschaft notwendige digitale Transformation beschleunigen und zudem der Tatsache Rechnung tragen, dass sich die Unternehmensratings durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich verschlechtert haben.“

Die Maßnahmen im Einzelnen:

Mehr Unterstützung für Digitalisierungsvorhaben

Als ersten Baustein einer geplanten Digitalisierungsoffensive hat die Förderbank den Antragstellerkreis für ihr Förderprogramm „NRW.BANK.Digitalisierung und Innovation“ erweitert. Das Förderdarlehen steht mit einem Zinssatz ab 0 Prozent pro Jahr ab sofort jungen Unternehmen unabhängig vom Zeitpunkt ihrer Gründung sowie auch größeren Mittelständlern mit mehr als 500 Millionen Euro Umsatz pro Jahr zur Verfügung. Speziell für Digitalisierungsvorhaben bietet die NRW.BANK den Hausbanken eine 80-prozentige Haftungsfreistellung an. Die Programmerweiterungen sind bis zum 31.12.2020 befristet.

125 Millionen Euro zusätzliches Eigenkapital für den Mittelstand

Die NRW.BANK stockt ihre bereits bestehenden Angebote zur Eigenkapitalstärkung auf und stellt 125 Millionen Euro zusätzliches Eigenkapital für mittelständische Unternehmen zur Verfügung, allein 100 Millionen Euro über den neuen „NRW.BANK.Mittelstandsfonds Drei“. Das Instrument dient dazu, im Mittelstand Wachstumsinvestitionen, etwa in Digitalisierung und Innovation, zu ermöglichen. Weitere 25 Millionen Euro sollen über den neuen „NRW.BANK.Spezialfonds Zwei“ für Unternehmen in Sondersituationen wie Sanierungs- und Restrukturierungsphasen fließen.

Ausweitung des Konsortialkreditgeschäfts

Auch im gewerblichen Konsortialgeschäft stellt die NRW.BANK sich auf die durch Corona verschlechterten Unternehmensbonitäten ein. In ihrer Rolle als Partner der Hausbanken unterstützt sie mit ihren Konsortialkrediten jetzt auch mittelständische Unternehmen, die durch die Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind und dadurch eine Verschlechterung ihres Ratings hinnehmen mussten. Dies gilt zunächst für Neugeschäft bis zum 30.06.2022. Im Konsortialgeschäft finanziert die NRW.BANK gemeinsam mit anderen Banken. Sie übernimmt bis zu 50 Prozent des gesamten Kreditbetrags.

Neues Programm für gemeinnützige Organisationen

Als einer der ersten Landesförderbanken in Deutschland hat die NRW.BANK zudem ein spezielles Förderprogramm für gemeinnützige Organisationen aufgelegt. Ab sofort können Stiftungen, Vereine und Verbände sowie sonstige gemeinnützige Organisationen unabhängig von Rechtsform, Größe oder Träger mit dem Förderdarlehen „NRW.BANK.Gemeinnützige Organisationen“ Corona-bedingte Liquiditätsengpässe überbrücken und Investitionen tätigen. Der Zinssatz beträgt maximal 1,5 Prozent pro Jahr, bei einer Laufzeit von bis zu zehn Jahren. Die Hausbanken erhalten eine Haftungsfreistellung von 100 Prozent. 80 Prozent leistet die KfW unterstützt durch eine Bundesgarantie, die restlichen 20 Prozent die NRW.BANK. Der maximale Kreditbetrag liegt bei 800.000 Euro. Das Programm ist zunächst bis zum 31.12.2020 befristet.

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