Die NRW.BANK hat ihr Angebot an Eigenkapitalfinanzierungen erweitert, damit Start-ups durch die Krise kommen. (Bild: AdobeStock/Wavebreak Media Micro)

Eigenkapitalfinanzierungen

Mehr Unterstützung für Gründer

Um Start-ups in der Corona-Krise zu helfen, bietet die NRW.BANK mehr Eigenkapital und ein neues Spezialprogramm für Start-ups ohne Co-Investor an.

Eigenkapitalfinanzierungen der NRW.BANK ermöglichen es jungen Unternehmen, ihre Geschäftsidee und -modelle zu realisieren. Ein Start-up, das davon profitierte, ist die UVIS GmbH aus Köln. (Bild: NRW.BANK / Erik Chmil)

Nach den Anpassungen im Fremdkapitalbereich hat die NRW.BANK im Zuge der Corona-Pandemie auch die Eigenkapitalfinanzierungen für Gründer optimiert – mit dem Ziel, Start-ups schnell und unbürokratisch zu helfen. „Gerade Start-ups benötigen jetzt unsere Hilfe“, sagt Michael Stölting, Vorstandsmitglied der NRW.BANK. „Das Fundament ihres Geschäftsmodells ist oft noch nicht ausreichend stabil und sie können nicht auf große Rücklagen zurückgreifen. Zudem ist der Zugang zu Bankkrediten für sie erschwert.“ Deshalb hat die NRW.BANK ihre beiden wichtigen Eigenkapitalprogramme NRW.SeedCap und NRW.BANK.Venture Fonds ausgebaut und ein neues Programm speziell für junge Start-ups aufgelegt, ohne dass dafür, wie sonst üblich, ein privater Co-Investor erforderlich ist.

Mit dem Programm „NRW.Start-up akut“ bietet die NRW.BANK innovativen Unternehmen, die nicht älter als drei Jahre sind, bis zu 200.000 Euro über eine Laufzeit von sechs Jahren. Die Finanzhilfe in Form eines Wandeldarlehens bringt neben aktueller Liquidität auch die Option, das Darlehen künftig mit dem Eintritt eines Investors in Eigenkapital zu wandeln. Darüber hinaus wird das Unternehmen in der akuten Krise nicht durch Zins- und Tilgungszahlungen belastet.

Mehr Eigenkapital für Start-ups mit Business Angel

Für junge Start-ups, die bereits Kapital durch einen Business Angel erhalten haben und diesen überzeugen können, jetzt weiteres Geld zu geben, hat die NRW.BANK das Verfahren angepasst und den Kreis der möglichen Antragsteller für ihr Eigenkapitalprogramm NRW.SeedCap erweitert. Das Programm können jetzt Start-ups bis zu einem Alter von 36 Monaten (bislang 18 Monaten) in Anspruch nehmen. Die NRW.BANK investiert bei Bedarf bereits im ersten Schritt das Maximalvolumen von 200.000 Euro (bisher 100.000 Euro), wenn der Business Angel mindestens dieselbe Summe dazugibt. Das verschafft den Gründern Freiraum, ihre Geschäftsmodelle auch in der Krise weiter voranzutreiben.

Um auch die Liquidität und das weitere Wachstum von Start-ups abzusichern, die schon länger am Markt sind, macht die Förderbank bei ihrem NRW.BANK.Venture Fonds Beteiligungen von bis zu sechs Millionen Euro auch in der späteren Wachstumsphase möglich. „Damit wollen wir die derzeitige Zurückhaltung von privaten Investoren kompensieren und zugleich das Engagement von Investoren unterstützen, die bereit sind, jetzt in Start-ups zu investieren“, erklärt Stölting und betont: „Gerade jetzt ist verstärktes Investoren-Engagement gefragt, damit sich bisherige Investitionen in neue Geschäftsmodelle und Technologien auch künftig auszahlen.“

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