Zuschüsse für experimentelle Entwicklungsaktivitäten für innovative Produkte, Verfahren oder technische Dienstleistungen im Bereich der zivilen Sicherheit.

Unterstützung von Diversifizierungsstrategien von Unternehmen der Verteidigungsindustrie in zivile Sicherheitstechnologien

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Forschungs- & Bildungseinrichtungen
Förderthemen:
Innovation; Markteinführung neuer Produkte/Dienstleistungen
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
VDI Technologiezentrum GmbH
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • Verteidigungsunternehmen mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland sowie
  • im Rahmen von Verbundprojekten auch Unternehmen aus dem Bereich der zivilen Sicherheitsindustrie, Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen sowie Endnutzer ziviler Sicherheitstechnologien.

Verwendungszweck

Gefördert werden experimentelle Entwicklungsaktivitäten für innovative Produkte, Verfahren oder technische Dienstleistungen im gesamten technologischen Themenspektrum der zivilen Sicherheit, insbesondere in folgenden Themenfeldern:

  • Schutzsysteme für Anlagen und Gebäude,
  • Lagebilderstellung unter Nutzung von Sensorik, Echtzeitaufklärung und Simulationen,
  • mobile Unterstützungs- und Detektionssysteme,
  • Schutzfahrzeuge und -ausrüstungen,
  • Kommunikations- und Informationssysteme sowie
  • Lösungen zur Unterstützung der Zusammenarbeit von Endnutzern und weiteren relevanten Akteuren.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschusses für einen Zeitraum von bis zu 3 Jahren
  • Förderumfang:
    • für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – bis zu 50% der förderfähigen Kosten
    • für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bis zu 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben
    • Kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU können unter bestimmten Voraussetzungen einen Bonus erhalten.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Es muss sich um marktnahe Vorhaben handeln, die Lösungen mit hohem Technologiereifegrad zum Gegenstand haben.
  • Projektvorschläge müssen ein hohes praktisches Anwendungspotenzial besitzen und über den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik hinausgehen.
  • Das Vorhaben würde ohne Zuwendung nicht oder nur mit deutlichem Zeitverzug realisiert werden.
  • Die an einem Verbundprojekt beteiligten Partner müssen in einem ausgewogenen Verhältnis zusammenwirken, in dem jeder Verbundpartner innovative Leistungen erbringt.
  • Die Partner eines Verbundprojekts haben ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung zu regeln.

Antragsverfahren

Das Antragsverfahren ist zweistufig.

Auf der ersten Stufe sind Projektskizzen beim Projektträger einzureichen.

Bewertungsstichtage sind jeweils der 15.02., 15.05., 15.08. und der 15.11. eines Jahres.

Projektträger ist die VDI Technologiezentrum GmbH.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2019.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 24.11.2016, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 20.12.2016, B2

Zuletzt aktualisiert am: 19.04.2017

Kontakt

VDI Technologiezentrum GmbH

VDI-Platz 1

40468 Düsseldorf

Telefon:0 211 6214-567

Fax:0 211 6214-484

E-Mail:reichel@vdi.de

Internet:http://www.vditz.de

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