Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen in der Corona-Krise

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Freie Berufe; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen
Förderthemen:
Betriebsmittel
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Hinweis:
Die Antragsfrist für die 1. Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate Juni bis August) endete am 09.10.2020. Für die 2. Phase (September bis Dezember 2020) können voraussichtlich ab Mitte Oktober 2020 Anträge gestellt werden.
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • kleine und mittelständische Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen,
  • Soloselbstständige,
  • selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb,
  • gemeinnützige Unternehmen und Organisationen,

die dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind,

Verwendungszweck

Gewährt werden Zuschüsse zu betrieblichen Fixkosten für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Coronakrise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang:
    • 80% (ab 09/2020 90%) der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzrückgang,
    • 50% (ab 09/2020 60%) der Fixkosten bei Umsatzrückgang zwischen 50% und 70%,
    • 40% der Fixkosten bei Umsatzrückgang zwischen 30% und unter 40% (ab 09/2020 50%) 

im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat bzw. bei Unternehmen, die zwischen 01.06.2019 und 31.10.2019 gegründet worden sind, zu den Monaten Dezember 2019 bis Februar 2020. Liegt der Umsatz in einem Fördermonat bei wenigstens 60% (ab 09/2020 70%) des Umsatzes des Vorjahresmonats, entfällt die Überbrückungshilfe anteilig für den jeweiligen Fördermonat.

  • Förderhöhe:
    • max. 3.000 € pro Monat für Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten
    • max. 5.000 € pro Monat für Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten
    • im Übrigen max. 50.000 € pro Monat
    • In begründeten Ausnahmefällen – Kleinunternehmen mit sehr hohen Fixkosten – können diese Höchstbeträge überschritten werden.
  • Förderdauer: max. 6 Monate (Juni bis Dezember 2020)

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Das Unternehmen darf sich nicht bereits am 31.12.2019 in Schwierigkeiten befunden haben.
  • Eine Überkompensation ist zurückzuzahlen.

Antragsverfahren

Das Antragsverfahren ist zweistufig und digital. Die Antragstellung erfolgt durch Steuerberaterinnen und Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüferinnen. Zuständig für die Durchführung sind die Länder.

Eine rückwirkende Antragstellung für die Monate Juni, Juli und August 2020 war möglich, jedoch spätestens bis zum 09.10.2020. Danach können nur noch Anträge für die Folgemonate gestellt werden. Die Antragsmöglichkeit für die 2. Phase (September bis Dezember 2020) wird voraussichtlich Mitte Oktober 2020 beginnen.

Quelle

Informationen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), Stand 10/2020

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen auf der Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und des Bundesministeriums für Finanzen (BMF):

Kontakt

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Scharnhorststraße 34-37

10115 Berlin

Telefon:0 30 18615-0

Fax:0 30 18615-7010

Internet: https://www.bmwi.de

Ihre Anfrage

* Pflichtfelder Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers/der Empfänger werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und anschließend gelöscht.

Feedback

Ihre Bewertung der Seite

Haben Sie ein Anliegen und möchten lieber persönlich in Kontakt mit der NRW.BANK treten? Dann nutzen Sie bitte unsere Kontaktmöglichkeiten.