REGION.innovativ - Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben zur Gestaltung von Arbeitswelten der Zukunft in strukturschwachen Regionen

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Verbände & Vereine; Forschungs- & Bildungseinrichtungen
Förderthemen:
Innovation
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Projektträger Jülich (PtJ); Projektträger Karlsruhe
Hinweis:
Laut Information des Projektträgers Jülich wurde die Projekteinreichungsfrist bis zum 30.04.2020 verlängert.
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft,
  • Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen,
  • Kammern, Verbände und weitere Organisationen,

die zum Zeitpunkt der Auszahlung eine Betriebsstätte, Niederlassung oder sonstige Einrichtung in Deutschland haben.

Verwendungszweck

Unterstützt werden regionale Bündnisse in strukturschwachen Regionen unter mehrheitlicher Beteiligung von Unternehmen, die Themen und Förderinstrumente auf den Feldern Forschung, Innovation und Bildung entwickeln und miteinander verknüpfen.

Gefördert werden Verbundprojekte, die sich mindestens an einem der beiden folgenden inhaltlichen Schwerpunkte orientieren:

  • Forschung zur Gestaltung von Transformationsprozessen in regionalen Arbeitsnetzwerken und
  • Erforschung neuer Kompetenzarchitekturen für den Wandel im Unternehmen.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe:
    • für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – bis zu 50% der förderfähigen Kosten
    • für kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU kommt unter bestimmten Voraussetzungen ein Bonus in Betracht
    • für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bis zu 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben
    • für nicht wirtschaftliche Forschungsvorhaben an Hochschulen und Universitätskliniken zusätzliche Projektpauschale in Höhe von 20%
  • Förderdauer: max. 3 Jahre

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Antragstellende Unternehmen müssen unabhängig sein, weniger als 1.000 Beschäftigte und weniger als 100 Mio. € Jahresumsatz aufweisen.
  • Der regionale Verbund muss sich aus Partnern bestehender regionaler Bündnisse, Netzwerke oder Cluster zusammensetzen und in einem Innovationsfeld besondere Bedeutung für den regionalen Strukturwandel besitzen.
  • Die regionale Abgrenzung muss definiert und plausibel begründet werden, wobei sich die Abgrenzung der Region aus funktionalen und inhaltlichen Verbindungen der Akteure ergeben soll.
  • Zur Bestimmung der strukturschwachen Regionen wird die Fördergebietskulisse der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) zugrunde gelegt.
  • Der Verbund soll sich aus mindestens einer Hochschule oder Forschungseinrichtung aus dem Bereich der Arbeitsforschung, gegebenenfalls weiteren Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie einem überwiegenden Anteil an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft zusammensetzen.
  • Die Partner eines Verbundprojekts haben ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung zu regeln.

Antragsverfahren

Das Verfahren ist mehrstufig.

Antragstelle ist der Projektträger Karlsruhe (PTKA), der auch Ansprechpartner für Fragen der fachlichen Ausgestaltung von Projektskizzen und -anträgen sowie zum Gegenstand der Förderung, zu Zuwendungsempfängern, Art, Umfang und Höhe der Zuwendung sowie zum Verfahren ist.

Ansprechpartner für grundsätzliche Fragen zur Zielsetzung des Programms und den besonderen Zuwendungsvoraussetzungen ist der vom BMBF beauftragte Projektträger Jülich (PtJ).

In der ersten Phase sind Projektskizzen bis zum 30.04.2020 mit dem Stichwort „REGION.innovativ – Arbeitsforschung“ in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen.

Es wird empfohlen, vor der Einreichung der Projektskizzen direkt mit dem fachlich zuständigen Projektträger Kontakt aufzunehmen.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 30.06.2021.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vom 17.10.2019, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 08.11.2019, B3; Informationen des Projektträgers Jülich, Stand 04/2020

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen auf den Internetseiten des Projektträgers Jülich (PtJ):

Kontakt

Projektträger Jülich (PtJ)

Geschäftsbereich GTI

Zimmerstraße 26–27

10969 Berlin

Telefon:0 30 20199-3220

E-Mail: k.kunkel@fz-juelich.de

Internet: https://www.ptj.de

Projektträger Karlsruhe

Produktion und Fertigungstechnologien (PTKA-PFT)

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1

76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Telefon:0 721 608-25958

Fax:0 721 608-25456

E-Mail: anika.huegle@kit.edu

Internet: https://www.ptka.kit.edu/

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